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Beat Funktion - Green Man

...das ist Retro, das nicht nach Retro klingt und verschiedene Zeitepochen stilvoll miteinander verbindet.

firebyrd offline
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Betreff: Beat Funktion - Green Man  -  Gepostet: 10.02.2017 - 20:08 Uhr  -  
Beat Funktion - Green Man

Auf geht es wieder einmal nach Skandinavien, genauer gesagt, nach Schweden, einem wahrhaft frischem Quell verschiedener musikalischer Stilrichtungen. Beat Funktion ist eine Fusion-Band. Eigentlich sollte ich ergänzen: Retro-Fusion. Denn derem Sound erinnert mich ganz stark an die Fusion-Bewegung der Siebziger Jahre, also der Hochzeit dieses Genres. Und außerdem ganz gewaltig an die damalige spezielle europäische Ausrichtung, das war anders als das, was seinerzeit in den USA passierte oder was gängige Musiker wie Chick Corea, Billy Cobham oder das Mahavishnu Orchestra vorführten.

Ich gehe sogar noch weiter und finde erneut den Weg in den hohen Norden. Made In Sweden, Pekka Pohjola, Janne Schaffer, Jukka Tolonen, Saluki, und all die großartigen Bands und Musiker, die damals die Szene beherrschten. Der Sound verebbte nach und nach und nun scheint er wiederbelebt worden zu sein. Allein bereits das erste Stück verorte ich eindeutig in die Jazz-Rock-Szene der Siebziger, so wie ich sie kennen gelernt habe – sei es dieser angezerrte Gitarrensound, das dazugepackte Wah-Wah, der typische Orgelsound und das etwas 'muffig' klingende Schlagzeug, die sehr guten Bläserarrangements inklusive einzelner Solobeiträge, eine hervorragende Zeitreise!

Aber es gibt auch Neues, wir befinden uns letztlich doch im Hier und Jetzt! Und so gibt es durchaus Brückenschläge in die Jetztzeit, ob nun durch den Einsatz der schwedischen Soul/Hip Hop-Queen Adée auf dem fünften Song, des Sängers Deodato Siquir in dem Stück "Green Man", oder des Afro-Soul-Chors AFRO, der auf zwei Tracks mitwirkt, ist. Darüber hinaus ist der siebte Titel mit dem Rapper Damon Elliott ebenfalls ein Zugeständnis an die Moderne. Ein Volltreffer ist auch die Mitwirkung von Alicia Olatuja bei "In Love In Vain". Sie bringt sehr viel modernen Gesangsstil im Soul/Jazz-Format ein.

Auf diesem, ihrem sechsten Album seit 2010, feiert überdies die Tatsache Premiere, dass es ihre erste Veröffentlichung mit Gesangsgästen ist, neben drei Instrumentals. Und das bringt natürlich ganz verschiedene, am jeweiligen Vokalisten festzumachende, Unterschiede mit ein, gleich schon das zweite Stück bietet erstklassig gefühlvollen Einsatz von Viktoria Tolstoy, die den von der Band unterlegten federnden Groove wunderbar umspielt. Und dazu – und dieser Stil passt wiederum in die Siebziger – untermalen Streicher die Atmosphäre sehr feinsinnig.

Insgesamt ist die Stimmung sehr positiv ausgerichtet, für mich ist eine musikalische Feststimmung entstanden, ein Quell der Lebendigkeit und der Frische, auch wenn die Siebziger zitiert werden. Mit dem letzten Song wird dieses Fest noch einmal fast elf Minuten lang gefeiert, mit diesem unwiderstehlichem Groove im Rhythmus, mit gefühlvollem Saxofon-Einsatz und einer Fülle von Sound, inklusive Chor.

Ja, dieser tolle Stilmix von Funk, R & B, Jazz Rock, Soul, Disco-Sound und einem Hauch von Afrika/Südamerika durch viele Perkussionsinstrument, ist heute in der Musikszene recht selten geworden, das ist Retro, das nicht nach Retro klingt und verschiedene Zeitepochen stilvoll miteinander verbindet.


Karl Olandersson (trumpet)
Olle Thunström (tenor sax)
Johan Öijen (electric guitar)
Daniel Lantz (keyboards)
Pal Johnson (electric bass)
Jon Eriksson (drums)

Special Guests:
Viktoria Tolstoy (vocals – #2)
Alicia Olatuja (vocals – #3)
Adée (vocals/rap – #5)
Claes Janson (vocals – #6)
Damon Elliott (rap – #7)
Jasmine Kara (vocals – #7)
Matilda Gratte (vocals – #9)
Deodato Siquir (vocals – #10)
AFRO (vocals – #2,10): Arvid Callin Nerdal, Ida Maipambe, Peter Ekengren, Andrea Callin Nerdal, Hannah Myrberg, Lena Cederholm
Ola Bothzén (congas – #1-3,6,7,9,10, bongos – #5, ibo – #2, darbouka – #2, Brazilian guiro – #1, reco-reco – #4, shekere – #1, 2, triangle – #3,7, tambourine – #6,10, spin spark shaker – #7, cabasa – #9, bells – #4, shaker – #2,3,5,9)
Folke Lantz (cowbell – #9, vibraslap – #5, vibraphone – #4, electronic percussion – #9, mark tree – #2,9)
Lina Söderholtz Florén (violin -#2, 5, 6, 9)
Åsa Harald (violin – #2,5,6,9)
Tomas Ebrelius (viola – #2,5,6,9)
Emeli Jeremias (violoncello – #2,5,6,9)
Tracklist "Green Man":

1 Steampunch (6:01)
2 Tomorrow (13:46)
3 In Love In Vain (8:26)
4 Jack The Ripper (6:25)
5 Paper Girl (6:08)
6 Rewind (7:24)
7 Over The Ocean (5:46)
8 Lorelei (5:15)
9 We Are Young (7:32)
10 Green Man (10:51)



Wolfgang
...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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sunny offline
Toningenieur
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Geschlecht: männlich
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Alter: 55
Beiträge: 9065
Dabei seit: 05 / 2011
Private Nachricht
Betreff: Re: Beat Funktion - Green Man  -  Gepostet: 13.02.2017 - 18:53 Uhr  -  
danke für die Vorstellung, leider passt nicht alles in mein Beuteschema.
rockige Grüße Sunny
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freaksound offline
Toningenieur
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Herkunft: keine Angabe  München
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Beiträge: 6726
Dabei seit: 05 / 2006
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Betreff: Re: Beat Funktion - Green Man  -  Gepostet: 20.02.2017 - 13:59 Uhr  -  
bei mir dagegen schon - ist schon auf der Wunschliste
Nur die aufgerufenen 17,€ +PP sind mir noch ein bischen viel,
aber das richtet die Zeit.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand;jeder glaubt er hat genug davon.

René Descartes


(alle meine beiträge geben nur meine persönliche meinung wieder !
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