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Dead Lord - In Ignorance we Trust

VÖ August 2017

xanadu offline
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Betreff: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 28.04.2018 - 20:04 Uhr  -  


Mit Ihrem 3. Album, das sie 2017 in Madrid aufnahmen klingen sie zwar reifer als auf Heads Held High, leider bleiben Sie auf ihrem Level öfters stehen.
Es fehlt einfach der Wumms in einigen Ihrer Songs.
Dead Lord ist eine schwedische Retro Band die sich „ohne Filter und ohne Ecken und Kanten“ präsentieren und einen ehrlichen kräftigen Gitarrenrock zelebrieren. Ihre große Liebe zu Thin Lizzy verleugnen sie nicht und die Stimme von Frontman Hakim, hat ein eigene Note Phil Lynott.
Wenn erstmals Ignorance mit den schneidenden Riffs aus denn Boxen quillt hat man dieses Gefühl die irische Band ist back in Town. So geht es auf dem 10 Tracks umfassenden Album weiter.
Das ist wie oben schon erwähnt, leider ein kleiner Minuspunkt, da bei „Reruns“ schon eine gewisse einfältigkeit einschleicht. „Leaf me be“ zerschlägt dies gleich, da der ruhige Rhythmus den Puls ein wenig runterbringt, die Stimmung ist romantisch, ein toller Song. Hier sind die reinen Twingitarren hervorzuheben, die auf dem ganzen Album immer wieder zu hören sind, auf der einen Seite der Leadgitarrist Olle Hedenström mit seiner Flying V und Hakim Krim auf seiner weiß/schwarzen SG.
Ein solides und gut abgestimmtes Duo. Mit angezogener Handbremse „ The Glitch“ und das härtere „Kill tham All“ gefällt nicht so, einzig der treibende Mittelteil zum angrezenden messerscharfen Solo, das alles in einer Minute. Für sowas braucht man ein feines Gefühl, das sind die einfachen magischen Momente in der Musikwelt.
Beim hymnischen „Never Die“ lassen Dead Lord ihre Muskeln spielen, bevor es bei „Part of Me“ ruhiger zugeht. Mit Mundharmonika im Neil Youngschen Countrystyle verkörpert die Stimme von Hakim der dem Song das gewisse Etwas einhaucht. Der seidige Aufbau und das sehr gefühlvolle Solo, macht dies zu einer Perle auf „In Ignorance we Trust“
Lang genug geschmusst, jetzt geht’s nochmal richtig ab zum Endspurt, mit „They!“ und „Darker Time“ dies macht dann wiederum irre Spaß, einfach draufloszurocken.

Da Dead Lord seit Jahren fleißig touren, sind diese Band auf einen guten Weg.
Einen TV-Auftritt beim Rockpalast hatten Sie sich auch schon.
Rockpalast Live
Reruns
Full Album

Tracklist
1. Ignorance – 4:16
2. Too Late – 3:32
3. Reruns – 3:55
4. Leave Me Be – 4:30
5. The Glitch – 4:05
6. Kill Them All – 3:28
7. Never Die – 3:48
8. Part of Me – 4:57
9. They! – 4:28
10. Darker Times – 3:53


Gesang/Gitarre: Hakim Krim
Gitarre: Olle Hedenström
Bass: Martin Nordin
Schlagzeug: Adam Lindmark
....ansonsten Musikzirkusradio
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Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 28.04.2018 - 20:13 Uhr von xanadu.
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xanadu offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 04.05.2018 - 15:38 Uhr  -  
Ja das Album hat zwar mit Ignorance zum tun, aber das dies hier niemanden interessiert.
Ist neuer frischer Gitarrenrock gar nicht mehr für euch ????

Egal, war ein tolles Konzert mit Horisont .-)
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kraut-brain offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 04.05.2018 - 16:14 Uhr  -  
Dead Lord haben mit ihren ersten beiden Alben "Goodbye Repentance" und "Heads Held High" die Latte derart hochgesetzt, dass es auch für die Schweden kaum möglich war, dieses gesetzte Niveau wieder zu erreichen.

Ist "In Ignorance We Trust" deshalb ein schlechtes Album geworden? Nein, natürlich nicht. Befanden sich letztlich auf den ersten beiden Alben Hit an Hit, die sich jeweils die Klinke in die Hand gaben, so muss man auf dem neuen Alben diesbezüglich schon ein wenig selektiv vorgehen.

Natürlich sind Musikstücke wie "Ignorance", "Too Late", "Reruns", Kill Them All" oder "Darker Times" Oberknallerstücke der besten Art, aber man findet auch andere Stücke auf diesem Album vor. Und wenn sich die Band in ruhigeren Gefilden bewegt, wird es für mich fast schon uninteressant, weil sie ihren eigentlichen Spirit nicht ansatzweise erreichen. Die Stücke "Never Die", "Part Of Me" und "Leave Me Be" hätten sie sich somit schenken können und das Stück "The Glitch" setzt dem noch ein Negativhäubchen auf.

Haben mich die beiden ersten Alben von Dead Lord geradezu von Glückgefühlen beseelt, so stimmt mich ihr neues Werk doch ein wenig nachdenklich und traurig.

Xanadu, Danke für deine Rezi.
Ein Tag ohne Musik ist kein schöner Tag!
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radiot online
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 04.05.2018 - 19:22 Uhr  -  
Zitat geschrieben von xanadu

Ja das Album hat zwar mit Ignorance zum tun, aber das dies hier niemanden interessiert.
Ist neuer frischer Gitarrenrock gar nicht mehr für euch ????

Egal, war ein tolles Konzert mit Horisont .-)


Nicht traurig sein, Xanadu!

Wie schrieb unlängst ein Küstenbewohner sinngemäß, und hier dürfte der Spruch auch zutreffen, "...was dem einen gefällt, ist für den anderen nur ein laues Lüftchen aus dem Orchestergraben..." Ich bin da eher bei der Orchestergrabenfraktion, zumal ich solche Musik wirklich nicht höre bzw. ich nicht erinnere, dass hier so etwas lagert. Flott gespielt ist sie ja...

Immerhin ist das Cover der Platte schick!

Und danke für die Rezi!

radiot grüßt! 8)
"Der Mensch hat neben dem Trieb der Fortpflanzung und dem, zu essen und zu trinken, zwei Leidenschaften: Krach zu machen und nicht zuzuhören." - "Der Mensch", in "Die Weltbühne", 16. Juni 1931, S. 889f Kurt Tucholsky
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OldMcMetal offline
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Betreff: The Inspector Cluzo  -  Gepostet: 08.05.2018 - 17:22 Uhr  -  
Auf einen Interpreten, eine Band kann man auf verschiedenste Weise aufmerksam werden. Konzert, TV, Radio, Musikzirkus, die Möglichkeiten sind unendlich. Im vorliegenden Fall war es der Name der Band, Cluzo und nicht Closeau. Als ich mich in die Geschichte der Band eingelesen hatte fielen drei Dinge sofort auf. Es sind nur 2 Musiker(Schlagzeug, Gitarre/Gesang), deren ärgster Feind Bassisten sind, von Luzifer gesandte Unwesen, geht gar nicht, gehört niemals zu unserem Bandgefüge. Um das ganze auf die Spitze zu treiben haben Mathieu und Laurent einen Bio-Bauernhof auf dem sie Gänse und Entenzucht betreiben. Das die beiden wie entfernte Verwandte der Ludolfs aussehen, ist noch eine kleine Zugabe. Musikalisch präsentiert sich das Duo als absolut "Stilunsicher". Nichts ist so heilig, dass es nicht irgendwie verwertet werden kann. Classic Rock, die besten Zeiten von Lenny Kravitz, ein wenig Prince, Psychedelisch verschrobene folkoristische Eskapaden, ein wenig Rap. Geht nicht? Gibt es nicht! Es kommt darauf an, was daraus gemacht wird. Hatte ich beim durchlesen der verschiedenen Reviews das Gefühl den musikalischen Super-Gau zu erleben, bin ich doch überrascht. Das schier unmögliche fügt sich zu einem hörenswerten ganzen an. Wer versehentlich seine Hörprobe mit "Little girl" beginnt, sich entspannt zurücklehnt und sich auf weitere sanfte poppig softe Folkklänge hofft, wird schlagartig mit dem genauen Gegenteil "The Sandpreacher" an die Unberechenbarkeit der Band erinnert. Dem Titel der CD entsprechend betreibt die Band trotzdem Bodenhaftung und entschwebt nicht in musikalische Sphären, die nur noch dem eigenen Narzissmus dienlich sind.Ein Standardsatz in Reviews ist "am besten ist die Band wenn..." Die Inspektoren entziehen sich diesem Klischeesatz und sind durch die nicht vorhersehbare Unterschiedlichkeit jedes Titels am besten.
Fazit:Abseits meiner manchmal zu festgefahrenen Hörgewohnheiten gönne ich mir gerne mal was anderes. Wie z.B. The Inspector Cluzo

Zu hören gibt es von den beiden bei YouTube mehr als genug.
Was willste am Ballermann?In Paderborn biste besser dran
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Street66 offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 08.05.2018 - 18:45 Uhr  -  
Der Inspektor gefällt...es gefällt mir lange nicht alles, aber z.B. The French Bastards ist schon klasse. Hat was.
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OldMcMetal offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 08.05.2018 - 19:32 Uhr  -  
Ist in der Tat gewöhnungsbedürftig. Aber das sind die besseren Alben
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xanadu offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 08.05.2018 - 20:40 Uhr  -  
Sorry OldMcMetal, es ist ein schöner spontaner Bericht was du hier da berichtet hast, aber bitte mach doch einen eigenes Thema zu dieser Band/Projekt. Und nicht immer mittendrin in einer Rezi, da dies komplett was anderes ist und mit der Band nichts zum tun hat.
Ich denke dir fällt dies immer spontan ein und willst dies auch kundtun, aber das hier ist fehl am Platz, also einen neuen Thread und gut ist es.
Im diesem Sinne
Keep on Rockin ://
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OldMcMetal offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 08.05.2018 - 21:36 Uhr  -  
Zitat geschrieben von xanadu

Sorry OldMcMetal, es ist ein schöner spontaner Bericht was du hier da berichtet hast, aber bitte mach doch einen eigenes Thema zu dieser Band/Projekt. Und nicht immer mittendrin in einer Rezi, da dies komplett was anderes ist und mit der Band nichts zum tun hat.
Ich denke dir fällt dies immer spontan ein und willst dies auch kundtun, aber das hier ist fehl am Platz, also einen neuen Thread und gut ist es.
Im diesem Sinne
Keep on Rockin ://


Kein Sorry, Kritik ist gut und wünschenswert. Klar, kann ich machen. Könnten nur einige Themen werden. Schau`n wir mal!
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xanadu offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 10.05.2018 - 21:26 Uhr  -  
Egal, wieviel Themen aber so ist es übersichtlicher :// :r:
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Street66 offline
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Betreff: Re: Dead Lord - In Ignorance we Trust  -  Gepostet: 11.05.2018 - 07:09 Uhr  -  
Erst mal danke für die Rezi...Dead Lord sagten mir bisher nichts, aber die Musik kann schon gefallen...wäre da nicht der Gesang. Irgendwie passt das in meinen Ohren nicht zusammen. Ich hab mir dann die von kraut-brain angesprochenen Alben angehört und da funktioniert es schon eher. Auch den Rockpalast-Auftritt habe ich mir angesehen...der ist in meinen Ohren "tausendmal" besser als die Studioproduktionen. Die Aufnahme lief nun bereits des öfteren und wächst beim Anhören.
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