Osibisa – Same/Woyaya

 
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Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 22.10.2008 - 14:59 Uhr  ·  #1
Osibisa – Same/Woyaya

Label: BGO und neu in 2008 bei Repertoire.

October 13th, 2008 • Posted in Hot New Repertoire Releases 94

Osibisa, pioneers of Afro Rock and world fusion music celebrate their 40th anniversary in 2009. And in tribute to this great British band, Repertoire is about to reissue two of their finest albums ‘Osibisa’ and ‘Woyaya’ in co-operation with Teddy Osei, the band’s founder member and inspirational force.

Bio: Quelle Wikipedia:
Osibisa ist eine 1969 in London gegründete Musikgruppe. Die drei ghanaischen, drei karibischen und der nigerianische Gründer wollten den afrikanischen Einfluss in der modernen Musik stärken und einem breiten Publikum, vor allem in Europa und Nordamerika näher bringen.
Der Name Osibisa wird von den Bandmitgliedern frei aus dem ghanaischen mit criss cross rhythms that explode with happiness übersetzt. Ihre Verbindung von afrikanischen und karibischen Musikelementen mit Rock, Jazz, Latin und R&B ebnete den Weg von anderen Größen wie Bob Marley. Ab Mitte der 1970er Jahre hatten sie sich einen festen Platz als die Pioniere der Weltmusik erobert.

Gerade die mit viel Spielenergie durchgeführten extravaganten Live-Konzerte machten Osibisa bald einem breiten schwarzen und weißen Publikum bekannt. Die Single Music for Gong Gong war ihr erster großer Erfolg in den britischen Charts. Auch die Nachfolgesingles Sunshine Day, Dance the Body Music und Coffee Song erreichten alle die Top 10. Das Album Woyaya stieg bis auf Platz 11 der damaligen LP-Charts.

In den 1980er Jahren war die Band auf ihrem Höhepunkt. Legendär war ihr Konzert bei der Unabhängigkeitsfeier von Zimbabwe. Auch auf kommerzieller Ebene war die Band in Europa und Amerika ein großer Erfolg. Doch nach und nach sank das Publikumsinteresse an den Konzerten und auch im Managementbereich gab es größere Probleme. Die britischen Plattenfirmen wollten Osibisa auf die damals florierende Discoschiene drängen, doch die Band widersetzte sich erfolgreich. Nach mehrfachem Labelwechsel unterschrieb die Band schließlich bei Bronze Records.

Die Förderung unbekannter afrikanischer Künstler war ein großes Anliegen der Mitglieder von Osibisa. Aus diesem Grund bauten sie Mitte der 1980er in Ghana ein eigenes Tonstudio und einen Theaterkomplex. Auch ein eigenes Plattenlabel mit dem Namen Flying Elephant wurde gegründet.

Nachdem die Band in der späten 1980ern in der westlichen Welt kaum mehr wahrgenommen wurde, galt sie dort als nicht mehr existent. 1996 formierte Teddy Osei die Band um und tourte mit ihr nun auch wieder in Europa und Nordamerika. Die Konzerte waren sofort wieder gut besucht.

Diskografie
1971 – Osibisa
1971 – Woyaya
1972 – Heads
1973 – Best of Osibisa
1973 – Superfly TNT
1973 – Happy Children
1974 – Osibirock
1975 – Welcome Home
1976 – Ojah Awake
1977 – Black Magic Night (Live)
1980 – Mystic Energy
1981 – African Flight
1983 – Unleashed
1983 – Live at the Marquee
1989 – Movements
1994 – Celebration: The Best of Osibisa
1994 – The very Best of Osibisa
1995 – Monsore
1997 – Hot Flashback Volume 1
1997 – The Best of Osibisa
1997 – The Best of Osibisa (2 CDs)
1998 – The ultimate Collection
1998 – Live at Croperdy
2000 – Millenium Collection
2000 – Aka Kakra (Akustisch)
2003 – African Dawn, African Flight
2005 – Blue Black Night (Live) (2 CDs)

DVD:
Osibisa - Live (DVD-Plus), 2003, produziert 1983.

http://www.osibisa.co.uk/

Auf meine Anfrage, ob sich ein Kauf der beiden Alben lohnen würde, kam folgende Antwort vom Osibisbyrd.

„ich muss Dich schon wieder bedauern, Horst.
Denn das ist Musik, der man sich schwer "entziehen" kann. Gerade die oben aufgeführten ersten beiden Scheiben der Band, die es perfekt verstand, die pulsierenden Rhythmen aus Ghana und Nigeria in ein relativ "westliches Gewand" zu packen, sind "dringend" zu empfehlen. Die nachfolgenden Scheiben fallen meiner Meinung nach stark ab und man braucht sie nicht.“


Na das war hart, aber auch ein Kaufbefehl, dass er in wenige Worte zusammengefasst hat.
Die Alben laufen nun hier und ich bin begeistert. Heiße Rytmen, coole Gitarrenparts, klasse Perkussion und eine geile Hammond.
Gelegentliche Ausflüge in den Jazzrock gibt es ebenfalls, das trifft zumindest auf die Sax und Trompeten getränkten Stücke zu.
Die Synthese aus afrikanischen und karibischen Musikelementen zeichnete ihre Musik aus. Rock, Jazz, Latin und R&B und Weltmusik als Mixtur wie ich sie liebe.
Ab Mitte der 1970er Jahre hatten sie sich einen festen Platz als die Pioniere der Weltmusik erobert.“

Das zweite Album gefällt mir persönlich besser als ihr Debut, es ist gradlinieniger, rockiger und hat mehr Drive.

Schön das ich auf meine alten Tage noch Bands aus den 70er Jahren neu für mich entdecken darf.


Musik 14/15
Klang 13/15 (BGO)
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 22.10.2008 - 15:44 Uhr  ·  #2
mist - habe schon seit mitte des Monats kein Geld mehr :(
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 22.10.2008 - 16:13 Uhr  ·  #3
Osibisa begleiten mich seit rd. 35 jahren. *daumen-hoch*
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 22.10.2008 - 16:15 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von wingevil
Osibisa begleiten mich seit rd. 35 jahren. *daumen-hoch*


Mich auch .Tolle Musik.
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 22.10.2008 - 17:36 Uhr  ·  #5
Das würde ich aber niemals unter Latin - Rock einstufen. :haeh:
Eher unter, African - Rock oder Caribbean - Rock
Bei Osibisa fehlen mir die elementaren Latin - Rock Grooves.
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 22.10.2008 - 19:19 Uhr  ·  #6
Zitat geschrieben von Triskell
Das würde ich aber niemals unter Latin - Rock einstufen. :haeh:
Eher unter, African - Rock oder Caribbean - Rock
Bei Osibisa fehlen mir die elementaren Latin - Rock Grooves.


Grundsätzlich sehe ich das auch so, andererseits hat die afrikanische Musikkultur letztlich aber auch die Grundlagen für die Latin-Rock-Grooves geliefert...

Osibisa ist für mich eindeutig AFRIKANISCH...., nix Latin.....

Haben wir dafür einen Extra-Thread???
hmc
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 23.10.2008 - 11:54 Uhr  ·  #7
Ich hatte alles erst unter Weltmusik eingestellt, aber nach einigen Hördurchgängen kristallisierten sich in meinen Ohren durchaus viel Latinanteile heraus.

Soll ich ein Unterforum Richtung Afrikanische Musik anlegen?. Würde dieses dann dort hinein kopieren.
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 23.10.2008 - 12:03 Uhr  ·  #8
Angelegt, es gibt jetzt im "Sonstiges" Forum einen neuen Unterordner, der African,- Caribbean & Co listet.
hmc
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 30.03.2009 - 12:44 Uhr  ·  #9
Hat jemand inzwischen die Repertoire Ausgaben?
Mich würde interessieren, wie sie klingen.
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Re: Osibisa – Same/Woyaya

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Gepostet: 30.03.2009 - 16:17 Uhr  ·  #10
weder inzwischen noch jemand von meiner seite
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