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Centrozoon - Blast (Definitive Edition)



Trurl offline
Konstrukteur & Frikadellenbändiger
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Private Nachricht
Betreff: Centrozoon - Blast (Definitive Edition)  -  Gepostet: 04.01.2009 - 18:19 Uhr  -  
Hier mal wieder eine Rezi.

Centrozoon - Blast (Definitive Edition) 2008

Markus Reuter - touch guitar, devices
Bernhard Wöstheinrich - synthesizers & sequencers

1.Empire 17:13
2.Sign 12:04
3.Sense 12:56
4.Blast 15:07
5.Power 16:19


CENTROZOON sind ein Duo aus Deutschland. BLAST war 2000 ihre erste Veröffentlichung.

In den letzten Jahren ist es Mode geworden, ältere Aufnahmen remastered wieder unter die geneigte Hörerschaft zu bringen. So haben auch Centrozoon ihren Erstling, neu abgemischt und um einen Track erweitert, erneut herausgebracht.

Ich habe mir beide Versionen des Öfteren unter dem Kopfhörer angehört und letztendlich auch mal Vergnügen gegönnt, beide Versionen parallel anzuhören, und das Fazit lautet: die Änderungen fallen kaum auf. Bei der Erstausgabe gibt es längere "Fade-Outs", manche Passagen wirken etwas dezenter, nicht so dominant wie in dieser neuen Version (z.B. das immer wiederkehrende Rhythmusmuster im ersten Track), aber wirklich gravierende Veränderungen kann ich beim besten Willen nicht ausmachen: hier und da eine etwas andere Betonung einzelner Spuren oder das Hervorheben bestimmter rhythmischer Muster, die der CD einen etwas anderen, "melodiöseren" Charakter geben, mehr ist es nicht. Klanglich wirkt die Neuausgabe minimal luftiger, räumlicher.

Musikalisch suchen CENTROZOON noch ihren Stil. Mich erinnern die einzelnen Titel sehr an frühe Aufnahmen deutscher Elektroniker wie Klaus Schulze oder Tangerine Dream. "Empire" oder "Blast " könnten aus Schulzes Frühphase stammen, "Sign" von der Konkurrenz aus Berlin. In allen Titeln schweben die Klänge langsam hin und her, eröffnen sich weite Soundräume. Bei "Sense" mischen sie dazu ethnomäßige, kurze Beats, die dem Ganzen einen moderenen Anstrich geben.

Einzig der neue Titel "Power" zeigt die andere Seite der frühen CENTROZOON. Wie auf den mal von der Webseite zu ladenen Dateien ertönen hier am Anfang und am Ende diverse Beats und Drumspuren, die Musik pulsiert heftiger als in den vorangegangen Stücken oder im Mittelteil. Das klingt nicht schlecht, zerstört aber für meine Ohren genau den Gesamteindruck der alten CD.

Fazit: wer die alte Ausgabe hat, braucht m.M. nach nicht unbedingt die Neuausgabe. Ansonsten bietet aber die CD einen guten Einstieg in die Welt des Duos. Allerdings sind spätere Aufnahmen eigenständiger.

Musik: 9/15 (BBS-Kriterien)
Klang: 8/10

Trurl
Von den Sternen kommen wir, zu den Sternen gehen wir.
Das Leben ist nur eine Reise in die Fremde


Danzelot von Silbendrechsler


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