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Eddie Cochran – Nervous Breakdown

early Eddie

firebyrd offline
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Betreff: Eddie Cochran – Nervous Breakdown  -  Gepostet: 22.04.2009 - 08:22 Uhr  -  
Eddie Cochran – Nervous Breakdown

Raymond Edward „Eddie” Cochran, ihm war ein kurzes Leben beschieden, denn nur vom 02.10.1938 bis zum 17.04.1960 weilte er unter uns, „firmierte” unter Eddie Cochran.
Als Teenager, nachdem er bereits Schlagzeug und Piano spielte, widmete er sich schließlich der Gitarre. Zunächst war er der Country-Musik gegenüber sehr aufgeschlossen.

So war es dann auch nicht verwunderlich, als er 1955 zusammen mit dem nicht verwandten und späteren Country-Musiker, Hank Cochrane, ein Duo ins Leben rief, „The Cochran Brothers”.
Die meisten unter uns werden Eddie kennen für seine Version des „Summertime Blues”, ferner sicher solche Titel wie „C’mon Everybody”, „Weekend”, „Twenty Flight Rock”, „Three Steps To Heaven” und eben „Nervous Breakdown”, dem Stück, das dieser Kompilation seinen Namen gab.

Doch jener Titel, wie wir ihn kennen, ist hier nicht enthalten, sondern eine frühe Demo-Version. So finden wir auch alle anderen bekannten Hits hier nicht, jeder, der solches sucht, sollte sich einer anderen Zusammenstellung zuwenden.
Hier geht es um etwas anderes. SPV Records, mit dem Label Yellow neu am Markt, widmet sich hier der Frühphase des Rockabilly- und Rock ‚n’ Roll-Künstlers.

„Slow Down” von den Cochran Brothers eröffnet mit diesem Titel aus dem Mai 1956, das erinnert eine Spur an rockende Everly Brothers, neben scheppernden Gitarrenklängen mit intensivem E-Piano(!)-Einsatz, wie auch bei folgenden Stücken, die die Beiden als „Brüder“ einspielten.
Track 13 - das ist dann Eddie’s erste eigene Single, auf Crest Records 1956 veröffentlicht, reinster Rockabilly ist das!

Aber auch Elvis-angehauchtes finden wir, so die Schnulze „One Minute To One”. „dreckigen” Rock ‚n’ Roll liefert Cochran uns mit „Itty Bitty Betty” und mit dem „Guitar Blues“ trägt er einen solchen als Instrumentaltitel vor und demonstriert uns hier seine Fertigkeit.
„Once More” entführt uns in die Welt des Doo-Wop, man merkt, Mr. Cochran hatte viele Gesichter, es wäre falsch, ihn auf die bekannten Titel zu reduzieren.

„Yesterday's Heartbreak”, das ist „just Eddie & His Guitar“ und dazu dieses verhallte „ohooo-ohooo”, schön schön, auf einigen anderen sparsam instrumentierten wie „My Love To Remember” oder „Dark Lonely Street” als Demoversion, die schon fast einer Elvis-Persiflage gleichkommt, ist dann noch Bass dabei.

Insofern bietet diese Veröffentlichung einen guten Blick „in die Tiefe”, mehr eine preiswerte Veröffentlichung für Cochran-Freunde, die nicht zu tief in die Tasche greifen wollen und nicht alles brauchen und für jene, die bereits eine „Best Of“ ihr eigen nennen, eine willkommene Ergänzung und Abrundung.

Im Wesentlichen also Stücke von Eddie, bis auf die Tracks 1,3-5,7 als „Cochran Brothers”, Track 15 ein Stück mit Gene Bo Davis (unter dessen Namen), Track 16 der Jerry Capehart, der auch viele Cochran-Titel schrieb und Tracks 20 und 30, wo Cochran zusammen mit Bob Denton aufgeführt ist. 30 Titel in gut 65 Minuten, da geht die Post am laufenden Band in kurzen Stücken ab.

Ein dickes Minus aus meiner Sicht ist das komplette Fehlen von Sessiondaten in übersichtlicher Form, so fehlen die jeweiligen Angaben zu den Aufnahmetagen, zu den Musikern und zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Schade, denn das sind Angaben, die lese ich immer wieder sehr gerne, und ich verweise hier „quer” zu den vorbildlichen Editionen von Bear Family Records!

Einige Informationen kann man dann allerdings aus dem Booklet gewinnen, wo Harry Shapiro auf acht Seiten eine kleine Abhandlung vorlegt, was wiederum schön zu lesen ist.

Doch - zu aller erst sollten wir die Musik sprechen lassen - und die ist unbestritten gut!


Hier noch alle Titel:

01:Slow Down
02:Pink Peg Slacks (American Music Demo)
03:Fool's Paradise
04:Latch On
05:Tired And Sleepy
06:Yesterday's Heartbreak
07:Open The Door
08:My Love To Remember (American Music Demo)
09:I'm Ready
10:Dark Lonely Street (Master Take 6)
11:String Fever
12:Mighty Mean (Demo)
13:Skinny Jim (Crest A Side)
14:Half Loved (Early Demo Version)
15:Let's Coast Awhile
16:Latch On
17:Jungle Jingle
18:Nervous Breakdown (Early Demo)
19:One Minute To One
20:Sick And Tired
21:Itty Bitty Betty
22:Don't Bye, Bye Baby Me (Take 4)
23:Guitar Blues
24:Jelly Bean (Take 1)
25:Cruisin' The Drive-In
26:Fontella (Overdubbed Version)
27:Bread Fred
28:Once More (Overdubbed Master)
29:Chicken Shot Blues
30:Thinkin' About You

Wolfgang


Kuckst Du auch hier:

http://www.musikzirkus-magazin.de/masterframe.htm
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risou offline
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Betreff: Re: Eddie Cochran – Nervous Breakdown  -  Gepostet: 22.04.2009 - 10:34 Uhr  -  
Eddie Cochran sollte ja nun wirklich in keiner Sammlung fehlen!
Die hört sich aber auch wieder recht spannend an...
Danke für den Tip!
No one here gets out alive. Jim Morrison
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The Return of Brian J. offline
Musiklexikon
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Betreff: Re: Eddie Cochran – Nervous Breakdown  -  Gepostet: 22.04.2009 - 10:45 Uhr  -  
Für mich als "45" Sammler sind Eddie`s Platten (in D auf London und Liberty) natürlich absolute Pflicht, darunter auch Songs wie nervous breakdown

Kleiner Hinweis: Zu den Polizisten, die 1960 den Autounfall Eddie`s zu Protokoll aufnehmen mussten, gehörte auch der junge Polizeischüler David John Harman, alias Dave Dee.
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