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YUGEN - Labirinto d'acqua



freakCha offline
Musiklexikon
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Betreff: YUGEN - Labirinto d'acqua  -  Gepostet: 13.12.2009 - 13:43 Uhr  -  
YUGEN - Labirinto d'acqua (ALTROCK, 2006, I)

Paolo Botta E-Piano, Mellotron, Organ, Moog
Stephan Brunner Bass
Maurizio Fasoli Piano
Dave Kerman Drums (Track 4)
Tommaso Leddi Mandolin, Lute
Massimo Mazza Vibraphone, Marimba, Glockenspiel
Elia Mariani Violin
Guiseppe A. Olivini Cembalo, Percussion, Shakuhachi, Theremin
Peter Schmid Bassclarinet, Tubax, Subcontrabass Sax, Bass Flute, Taragot
Mattia Signo Drums
Marco Sorge Clarinets
Markus Stauss Sax
Francesco Zago Guitars, Keyboards
Diego Donadio Drum Arrangements

1. sévére réprimande 0:50
2. catacresi 6:35
3. omelette norvegese 1:07
4. corale metallurgico 7:33
5. danse cuirassée (periode grecque) 1:03
6. brachiologia 3:11
7. la mosca stregata 0:56
8. quando la morte mi colse nel sonno 9:23
9. skellotron 003 1:23
10. le rovine circolari 6:53
11. anastomosi 1:28
12. danze corazzate 3:49
13. labirinto d'acqua 1:21
14. incubi concentrici 4:42


Als wäre die RIO-Ära nie zu Ende gegangen, bewegen sich die in der Mehrzahl italienischen Instrumentalisten wie selbstverständlich in den Kompositionen ihres Gitarristen Francesco Zaga, in den 90ern bekannt als Mitglied der Genesis-berauschten Night Watch (später The Watch), der als Tonsetzer auf dieser Scheibe neben sich nur noch Erik Satie gelten läßt und mit seiner neuen Formation im tonalen Fahrwasser der rhythmisch experimentierfreudigen Henry Cow und der Chamber-Rock-Größen der 80er schwimmt.

Natürlich sind neben den leidenschaftlich engagierten (ich denke mal) jungen Solisten auch ein paar der üblichen Verdächtigen zu entdecken: So ist Udi Koomran (Present, Ahvak) für den Sound verantwortlich, Spezi Dave Kerman (Present, 5 UU’s, U Totem) leiht seine Stöcke für einen Track und seine musikalische Inspiration für die gesamte Scheibe, ex-Stormy-Six-Mitglied Tommaso Ledi spielt exotische Zupfinstrumente und zwei Herren der schweizer Avantrock/Jazz-Formation Spaltklang haben sich ebenfalls unter die illustre Gefolgschaft gemischt.

Die insgesamt 14 Kompositionen zwischen 50 Sekunden und 9 Minuten Länge zeugen vom Ideenreichtum des Erzeugers, der ja in den letzten Jahren bereits mit Demos verschiedener Projekte neutönerisch-rockig-jazziger Natur (allerdings nur) in der Szene für Aufmerksamkeit gesorgt hatte. Leider war diesen Projekten, z.B. I Budini Molli mit Zago/Leddi-Kompositionen zwischen Zappa- und Gentle-Giant-Interpretationen nie besondere Langlebigkeit beschieden, aber Yugen scheint das Ergebnis der Beharrlichkeit eines Progenthusiasten besonderen Kalibers zu sein: Marcello Marinone, der Macher des italienischen Webzines Agartha, der auch das neue italienische Progfestival Altrock im Jahr 2005 ins Leben gerufen hat, betrachtet die Gründung seines Labels als konsequente Fortführung seiner Aktivitäten im Bereich „progressiver“ Rockmusik.

Und daß ausgerechnet ein solch relativ sperriges, zwischen seinen vereinzelten Uptemponummern eher der Avantgarde der RIO-Szene zuzuordnendes Album den Auftakt für sein Label macht, zeugt von seinem Mut und seiner Kompromißlosigkeit. Auch wenn sich dem geneigten Käufer und Hörer unweigerlich die Frage aufdrängt, welches denn die nächste Veröffentlichung werden könnte, sollte man doch zuallererst mal die Scheibe genießen, und das werden mit Sicherheit alle, die schon immer Western Culture als bestes Henry-Cow-Opus betrachtet haben, die der schrägtaktigen, drohend-rockenden Kammermusik von Univers Zero, Present und Konsorten bereits verfallen sind, oder gerade über angedüsterte, symphonisch-jazzig-vertrackte Progbands der 70er wie z.B. Happy The Man, Shadowfax zu Zeiten ihres Debuts oder sogar Gentle Giant auf dem Weg dorthin sind.

Gerade für die neue italienische Szene ist dieses Album besonders wichtig, besitzt sie doch momentan keine nennenswerte Alternative zu den vielen aktuellen symphonisch ausgerichteten Bands. Yugen ist bereit, diese Position einzunehmen, mögen viele andere ihnen folgen!!!!

freakCha
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