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Carl Smith - Hey Joe!



firebyrd offline
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Betreff: Carl Smith - Hey Joe!  -  Gepostet: 04.05.2010 - 08:09 Uhr  -  
Carl Smith - Hey Joe!

Und wieder eine Veröffentlichung in der Serie "Gonna Shake This Shack Tonight", von Bear Family Records.
Kein Winterschlaf, keine Frühjahrsmüdigkeit, die 'Bärenfamilie' liegt nicht auf der faulen Haut - laufend werden solche Preziosen aus dem Hut gezaubert.

Diese Platte ist Carl Smith gewidmet, der vom 15.03.1927 bis zum 16.01.2010 lebte.

Smith war einer der großen Country-Stars, der sich allerdings auch stilsicher im Rockabilly bewegte.
Das ist nachzuhören auf diesen Aufnahmen, die er zwischen dem 08.06.1951 und 18.03.1960 für Columbia, mit denen er 1950 einen Vertrag abschloss, einspielte.
Als Freund von Johnny Cash gibt es noch eine andere Verknüpfung zu diesem Musiker: Smith war von 1952 bis 1956 mit June Carter verheiratet, also der anschließenden Ehefrau von Cash.

Aus der Ehe mit June ging eine bekannte Musikerin hervor, Carlene Carter.
Doch ehe ich mich in Richtung Boulevard-Geschwätz begebe, komme ich zur Musik dieser Platte.
Wir hören Country, wie ihn zu jener Zeit auch Hank Williams spielte.
Wie viele andere Künstler jener Zeit wurde auch Smith durch Radiostationen bekannt.
An der berühmten 'Grand Ole Opry' in Nashville war er bis 1956 tätig und siedelte dann nach Kalifornien über.
Seine erfolgreichste Zeit waren die 50er-Jahre mit zahlreichen Top 10-Platzierungen.
Der Erfolg wurde bald weniger, bis Smith sich 1977 zum Rückzug aus dem Geschäft entschied.
Erst im Jahre 2003 wurde er in die 'Country Hall Of Fame' aufgenommen.
Neben Country war auf den erfolgreichen Aufnahmen der Fünfziger noch Rockabilly zu hören, und einiges war am Western Swing orientiert ("San Antonio Rose" von Bob Wills), Spuren von Rhythm & Blues und Rock'n'Roll waren darüber hinaus nicht ungewöhnlich. Starken Anteil hatten auch viele Honky Tonk-Songs, gut nachzuhören z. B. auf "Dog-Gone It, Baby, I'm In Love".

Schleppend mit leichtem Bluesanteil, und das leicht swingend sowie mit Backgroundchor kommt "Goodnight Mister Sun" daher. Treibend ist der Sound auf "Don't Tease Me", und die Pedal Steel und E-Gitarren liefern sich hier kleine, aber feine 'Duelle'. Ein fröhliches Stück, vom Juni 1955.
Die zum damaligen Zeitpunkt 'Noch-Ehefrau' June Carter kann man einmal hören und zwar auf dem Stück vom Mai 1953: "Time's A Wastin". Carter 'beweist', dass sie (so sehe ich es) nie zu den ganz großen Sängerinnen der Countrymusik zählte, erst im hohen Alter bekam ihre Stimme vielleicht 'das gewisse Etwas'.

Wie gesagt, auch Rock'n'Roll ist zu hören, nämlich mit der Version eines Titels von Eddie Cochran, "Cut Across Shorty", dem jüngsten Stück der Kompilation (März 1960). Die energisch mitsingende Dame ist in der Diskografie offensichtlich unterschlagen worden.
Doch bereits zwei Jahre zuvor gab es mit "A Love Was Born" einen leichten Rock'n'Roller, und ein kleiner Brückenschlag zu Elvis ist "Why, Why", auf dem The Jordanaires, die auch mit dem 'King' arbeiteten, als Vokalgruppe involviert sind.

Zum Schluss dann ein schunkelnder Walzer, der uns ein wenig traurig macht, dass die Platte vorbei ist, aber Smith spricht uns Mut zu, "Try To Take It Like A Man"!!!

"Hey Joe" hat übrigens nichts mit dem allseits bekannten Hendrix-Titel zu tun, dieser stammt aus 1953 und wurde von Boudleaux Bryant geschrieben.
Schön, dass mit dieser Veröffentlichung noch ein wenig mehr dazu beigetragen werden kann, diesen nahezu vergessenen Künstler wieder in ein kleines Rampenlicht zu rücken!

Die Musiker:

Carl Smith (vocals, guitar)
Thomas Grady Martin (electric guitar)
Velma E.Williams Smith (rhythm guitar)
Bob Foster (steel guitar)
Harold 'Hal' Smith (bass)
John Neil 'Johnny' Sibert (steel guitar)
Hugh Gordon Stoker (piano)
Samuel K. Pruett (guitar)
June Carter (vocals, guitar)
Farris Coursey (drums)
'Papa'John Gordy (piano)
James M.'Jimmy'Smith (guitar)
Roy M. 'Junior' Huskey Jr. (bass)
Murrey M.'Buddy'Harman Jr. (drums)
Dale Potter (fiddle)
William 'Bill' Simmons (piano)
Marion Z.Adams (drums)
Johnny Bond (guitar)
Lawrence Collins (guitar)
Otis W.'Joe'Maphis (fiddle)
Margie Ann Warren (fiddle)
Bill Woods (piano)
Marvin H. Hughes (piano)
Walter L.'Hank''Sugarfoot' Garland (guitar)
Floyd T:'Lightnin' Chance (bass)
The Jordanaires (vocal chorus)
Mildred 'Millie' Kirkham (vocal chorus)
Thomas A. Pritchard (bass)
Floyd Cramer (piano)
Delwyn B. Murphy (drums)
Harold Ray Bradley (guitar)
Bob L. Moore (bass)
Jerry L. Byrd (steel guitar)
Douglas G. Kirkham (drums)
Hargus M. ‚Pig' Robbins (piano)

Die Titel:


01:Hey Joe! (2:27)
02:Go, Boy Go (2:05)
03:Trademark (2:17)
04:San Antonio Rose (2:13)
05:Baby I'm Ready (1:57)
06:If You Want Me, I've Got It (1:51)
07:Goodnight Mister Sun (2:34)
08:Dog-Gone It, Baby I'm In Love (2:21)
09:Let's Live A Little [1958 Version] (1:53)
10:That's The Way I Like You Best (2:05)
11:No Trespassing (2:34)
12:Lovin' Is Livin' [1952 Version] (2:13)
13:(When You Feel Like You're In Love) Don't Just Stand There (2:23)
14:Don't Tease Me (2:17)
15:Our Honeymoon (2:30)
16:Happy Street (2:21)
17:Oh Stop! (2:16)
18:More Than Anything Else In The World (2:24)
19:If Teardrops Were Pennies [1958 Version] (2:25)
20:Baby I'm Ready (2:15)
21:Time's A Wastin' [with June Carter] (2:06)
22:No, I Don't Believe I Will (2:11)
23:Cut Across Shorty (2:39)
24:A Love Was Born (2:22)
25:Back Up Buddy (2:31)
26:I Won't Be Mad, I'll Be Glad (1:56)
27:Why, Why (2:26)
28:Loose Talk (2:31)
29:I Just Don't Care Any More (2:15)
30:Mr.Lost (2:28)
31:Lonely Girl (2:46)
32:Be Good To Her (2:47)
33:It's All My Heartache (2:26)
34:Try To Take It Like A Man (2:54)

zum Nachlesen:


http://www.myspace.com/mrcountrycarlsmith



Wolfgang
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st_gallier offline
Musiklexikon
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Betreff: Re: Carl Smith - Hey Joe!  -  Gepostet: 04.05.2010 - 10:04 Uhr  -  
@firebyrd

SUPER - Rezi *herzlichen Dank*

da werde ich mich dann mal subito schlau machen!

Gruss; tschiibii der st_gallier
"I'm not like everybody else"
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risou offline
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Betreff: Re: Carl Smith - Hey Joe!  -  Gepostet: 04.05.2010 - 20:08 Uhr  -  
Feine Rezi für eine sicher gute Scheibe, Danke!
No one here gets out alive. Jim Morrison
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