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Acron - Labyrinth of Fears



hmc offline
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Betreff: Acron - Labyrinth of Fears  -  Gepostet: 23.06.2010 - 14:02 Uhr  -  
Acron - Labyrinth of Fears

(1998 - Bossi, Caimi, Pelliciano, Percich, Placido)

Die italienische Gruppe Acron bietet mit ihrem Album progressiven Metal, der meist sehr dramatisch ausgelegt ist. Es gibt sehr schwülstige bzw. dramatische Keyboardpassagen, die meist von recht simplen Gitarrenriffs unterlegt sind. Gerade Gitarre und Schlagzeug bedienen sich sehr der Sprache des Heavy Metals. Häufiger Einsatz der Double Bass Drum und schraddelnde Gitarren sind also an der Tagesordnung.

Die Melodien an sich sind durchaus gefällig, doch großes Manko bei Acron ist für mich der Sänger Andrea Caimi (der das Pseudonym Grey benutzt), der manchmal auf mich wie eine mittelmäßige Ausgabe von Savatage Sänger Jon Oliva wirkt. Caimi klingt einfach weder angenehm, noch druckvoll oder sonderlich "heavy" und so geraten die Gesangspassagen nicht sonderlich gut.

Am stärksten sind Acron in den instrumentalen Passagen, bei denen das Keyboard die Melodie vorgibt - ansonsten dominiert der Heavy Metal Sound, der in einigermaßen progressive Strukturen eingegliedert wurde.

Im Progmetalbereich gibt es aber eindeutig bessere Alternativen als Acron - allen voran "Threshold".

Mit "Labyrinth of Fears" bieten Acron solide Musik, manche schöne Melodie, doch Gesang sowie Schlagzeug und Rhythmusgitarre gefallen mir nicht unbedingt.

Wer Heavy Metal mag, dem wird Acron wahrscheinlich nicht hart genug sein, für Anhänger des Progrocks wiederum wird es wohl oft ein wenig zu simpel und zu heavy klingen.

Abschließend komme ich zum Urteil, daß Acron durchaus hier und da gute Ansätze haben und vor allem in den instrumentalen Passagen gute Arbeit abliefern. Doch der Sänger läßt bei mir keine echte Freude aufkommen.

8/15 Punkte

TO
Meine Punktvergabe bedeutet: 10 - 11 ordentlich; 12 - 13 gutes Album; 14 - 15 sehr gut bis überrragend.
Müssen in Gefängnissen auch Fluchtwege aushängen?
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