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Fela Kuti - Roforofo Fight (1972)



Rainer The Mage offline
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Betreff: Fela Kuti - Roforofo Fight (1972)  -  Gepostet: 02.10.2011 - 21:11 Uhr  -  
Ich kann mich nicht mehr erinnern, wann und wo ich das erste mal was von Fela Kuti gehört hab, entweder auf Bayern2 im Zündfunk oder über last.fm. Jedenfalls kannte ich den Namen schon vorher, jedoch wusste ich nichts über die Musik. Nach diesem Anstoß hatte ich Lust bekommen mich mehr mit ihm auseinanderzusetzten, wie üblich erstmal ein Schock, als ich sah, wieviel der Kerl aufgenommen hat.

Discography
http://en.wikipedia.org/wiki/Fela_Kuti_discography

Fela Anikulapo Kuti (* 15. Oktober 1938 in Abeokuta; † 2. August 1997 in Lagos) würde in Nigeria geboren, als Sohn eines Pastor sund begeisterter Pianist und einer führende Frauenrechtlerin.
Er war ein nigerianischer Saxophonist und Bandleader und gilt als der Begründer des Afrobeat.
1958 zog Fela nach London, wo er auf Wunsch seiner Eltern Medizin studieren sollte. Stattdessen schrieb er sich am Trinity College of Music ein und lernte vier Jahre lang Klavier, Komposition und Musiktheorie. 1961 folgte die erste Band Koola Lobitos.
1962 kehrte er nach Nigeria zurück und jobte als Praktikant bei einem Rundfunksender in Lagos. Aufgrund häufiger Bandauftritte nach der Arbeit konnte Fela Kuti seinen beruflichen Verpflichtungen kaum nachkommen und wurde nach ein paar Monaten gefeuert. Ab diesem Zeitpunkt widmete er sich voll und ganz der Karriere als Bandleader.
Ab 1968 bezeichnete er die Musik seiner Band Koola Lobitos played Afro-Beat und reagierte damit auf die sklavische Unterordnung der meisten einheimischen Bandleader unter die schwarze Musik Amerikas.
Ein längerer Aufenthalt in den USA 1969 sollte die Geburtsstunde des Afrobeat werden. Hier lernte Fela Kuti berühmte Musiker wie James Brown, Miles Davis und Sly Stone kennen. Er traf sich mit Angela Davis, Stokely Carmichael, The Last Poets und verinnerlichte Ansichten der schwarzen Bürgerrechtsbewegung - besonders auch ihrer militanten Strömungen . Diese Erfahrungen flossen nun in seine Musik ein. Noch in den USA nannte er seine Band Koola Lobitos in Nigeria 70 um, wenige Jahre später wurde daraus Afrika 70.

Roforofo Fight (1972)

Wie schon erwähnt, 5 Songs, keiner unter ner 1/4 Stunden, irgendwo zwischen Afrobeat und Jazz.

Manche Leute haben das Gefühl das seine Alben aus den frühen 70ern untereinander verschwimmen, da immer nur ne Handvoll langer Nummern drauf ist, jedoch gibts es in meinen Augen wenige Künstler die es schaffen, das es sich jedesmal wieder frisch und lebendig anhört, ohne sich selbst zu kopieren.

Hier geht der Sound schon mehr Richtung 70er mit rockenden Elementen. Auch der Einfluss von James Brown, speziell was die Gitarrenarbeit und Bläser angeht, ist zu erkennen.
Auch wird fleissig gejammt.
Auf diesem 2001er MCA Reissue sind 2 Bonüsse aus der Zeit des Albums drauf.


Band

Tonny Allen - Lead Drummer
Henry Kofi - 1st Kongas
Daniel Koranteg - 2nd Kongas
Isaac Olaleye - Marraccas
James Abayomi - Sticks
Lekan Snimashaun - Baritone Sax
Cristopher Uqaifor - Tenor Sax
Fela Ransome Kuti - Tenor & Alto Sax, Vocals
Tunde Williams - Trumpet
Tutu Shoronmu - Rhythm Guitar
Segun Edo - Tenor Guitar
George Bruce - Bass Guitar


Album

1. Roforofo Fight
Furioser Titel-Song, hier gehts ordentlich ab
http://www.youtube.com/watch?v=WjCyikpl3BY

2. Go Slow
Schöner Big-Band-Afrika-Sound Wink

3. Question Jam Answer
James Brown lässt grüßen

4. Trouble Sleep Yanga Wake Am
Wohl die ruhigste Nummer des Albums, man fühlt sich an einen gemütlichen Abend in Afrika versetzt, mit herrlicher Landschaft und evtl Strand im Hintergrund Wink
Hat auch was von Reggae, einfach ein gemütlicher Ausklang des Albums.

Bonus:
5. Shenshema
6. Ariya

"I've said that playing the blues is like having to be black twice. Stevie Ray Vaughan missed on both counts, but I never noticed." -- B. B. King
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freaksound offline
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Betreff: Re: Fela Kuti - Roforofo Fight (1972)  -  Gepostet: 05.10.2011 - 14:37 Uhr  -  
schön mal ´ne Vorstellung aus einer anderen Ecke zu lesen :daumen:

Dank 2001 und einer Angebotsserie von "Wrasse/Universal" hab ich mir vor ein paar Jahren einige Fela Kuti Scheiben zugelegt.

Habe zwar auch manchmal des Gefühl, die Scheiben differenzieren recht wenig, aber das treibende, lebendige ist doch meist gut spürbar und die Mukke macht echt spass.

Meine Hochachtung vor diesem Menschen, welcher so lange sein Ding durchgezogen hat und nie ein Blatt vor den Mund und deshalb jahrelang gegen üble staatliche Repressalien zu kämpfen hatte.
Nichts auf der Welt ist so gerecht verteilt wie der Verstand;jeder glaubt er hat genug davon.

René Descartes


(alle meine beiträge geben nur meine persönliche meinung wieder !
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stanweb offline
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Betreff: Re: Fela Kuti - Roforofo Fight (1972)  -  Gepostet: 05.10.2011 - 20:02 Uhr  -  
Diese Scheibe kenne ich nicht.

Auch wenn ich, wie freaky, der Meinung bin, dass Kuti sich manchmal wiederholt, so finde ich seine Musik richtig... hypnotisch.
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Rainer The Mage offline
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Betreff: Re: Fela Kuti - Roforofo Fight (1972)  -  Gepostet: 06.10.2011 - 15:21 Uhr  -  
Dem Wiederholen würd ich zustimmen, ist wirklich so, die meisten Alben nur mit 2 langen Nummern, aber ist halt einfach so frisch gemacht, großer Ohrenschmaus :D
"I've said that playing the blues is like having to be black twice. Stevie Ray Vaughan missed on both counts, but I never noticed." -- B. B. King
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Rabatz offline
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Betreff: Re: Fela Kuti - Roforofo Fight (1972)  -  Gepostet: 08.10.2011 - 10:01 Uhr  -  
Mein Lieblingssong von ihm ist Sorrow, tears and blood:

http://www.dailymotion.com/vid...lood_music
";Die Amerikaner hassen Musik. Aber sie lieben Unterhaltung." Frank Zappa

"Nebraska. Das Land, wo Männer noch Männer und Schafe nervös sind." John E. Douglas
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