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Asleep At The Wheel - 10 & Western Standard Time

da countried der Jazz, da swingt der Country

firebyrd online
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Beiträge: 20858
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Betreff: Asleep At The Wheel - 10 & Western Standard Time  -  Gepostet: 07.01.2013 - 08:01 Uhr  -  
Asleep At The Wheel - 10 & Western Standard Time

Alle, die keine Countrymusik mögen, aber Jazz, könnten sich hier annähern - ebenso wie Jene, die keinen Jazz, aber Countrymusik mögen. Oder solche Musikliebhaber, die einfach gute Musik im Allgemeinen lieben und Western Swing im Besonderen. Denn genau das wird hier geboten.
Western Swing soll unter anderem von Bob Wills 'erfunden' worden sein, als eine Vermischung des in den dreißiger Jahren entstandenen Swings mit Countrymusik. Später kamen auch Einflüsse aus Blues und Rock'n'Roll hinzu.
Sehr lange hielt sich dieser Stil jedoch nicht. Asleep At The Wheel gehört zu jenen Bands, die zur Wiederbelebung beitrugen, und ich denke, sie sind bis heute auch die populärsten geblieben. Gegründet wurde die Band 1969 von Leroy Preston und Ray Benson, der heute noch als Leiter fungiert. "Comin' Right At Ya" war 1973 die erste Platte - bis heute sind viele weitere Alben erschienen.
Die hier von SPV auf einer CD zusammengefassten Veröffentlichungen "10" (Titel eins bis zehn) und "Western Standard Time" (elf bis zwanzig) stammen aus den Jahren 1987 und 1988.
Auf vielen Platten widmete man sich auch genre-untypischen Songs, so ist hier zum Beispiel "I Want A New Drug" von Huey Lewis, das sich unproblematisch in das Gesamtkonzept einfügt. Typisch für die Band ist übrigens auch, dass der Sänger oft vor und während der vielen Soli den jeweiligen Solisten mit seinem Instrument ansagt - für Manchen sicher kurios.

"Chattanooga Choo Choo", durch Glenn Miller bekannt geworden. erscheint in einem völlig neuen Gewand, und wenn dann dazu Willie Nelson zum Gesang einsetzt, bekommt das einen ganz eigenen Anstrich - wunderbar leicht und luftig. Aber auch rockend geht es mit "Hot Rod Lincoln" ab. Auch ganz melancholisch darf es einmal sein, mit "That Lucky Old Sun" und seinem sehr schönen Streicherarrangement und dem kleinen, feinen Fiddle-Solo. "Western Standard Time" halte ich übrigens für das bessere, weil abwechslungsreichere, der beiden Alben.
Den Titel 'Kings Of Texas Swing' führen die Musiker sicher zu Recht und in Anlehnung an den Namen der Band sollte angesichts der Musik keine Gefahr bestehen, dass man am Steuer einschläft. Für mich als Jazzer und Country-Freund gleichermaßen ist der Western Swing eine angenehme Bereicherung beider Genres. Musik, die eine ansteckende Fröhlichkeit verbreiten kann und mit Asleep At The Wheel hat man eine Band, die dies perfekt auf hohem musikalischen Niveau vortragen.

Die Besetzung:

10:

Ray Benson (guitar, vocals)
Tim Alexander (accordion, piano, harmony vocals)
David Dawson (bass)
John Ely: (Hawaiian steel guitar, pedal steel guitar)
Michael Francis (saxophone)
Larry Franklin (fiddle, guitar, violin, harmony vocals)
David Sanger (drums)
Additional Musicians:
Johnny Gimble (fiddle - #1)
Pete Anderson (guitar - #6)
Ray Campi: (slap bass - #6)
Tom Anastasio (bass)
Chris O'Connell (background vocals)


Western Standard Time:

Ray Benson (guitar, vocals, 6-string bass, string arrangement - #15)
Larry Franklin (fiddle, guitar, vocals)
Tim Alexander (piano, vocals, string arrangement - #15)
John Ely (Hawaiian steel guitar, pedal steel guitar)
David Sanger (drums)
John Mitchell (bass)
Mike Francis (saxophone)
Additional Musicians:
Tony Garnier (6-string bass, upright bass)
Johnny Gimble (fiddle, electric mandolin, vocals)
Larry Seyer (Fender bass - #15, rhythm guitar, vocals)
Willie Nelson (vocals -#11)
Chris O'Connell (vocals)

Alle Songs:

01:Way Down Texas Way [Shaver] (2:37)
02:Tulsa Straight Ahead [Hall] (2:06)
03:Coast To Coast [Knipe] (3:05)
04:House Of Blue Lights [Slack] (3:07)
05:Blowin' Like A Bandit [Clark] (2:17)
06:I Want A New Drug [Lewis, Hayes, Yankovic] (3:41)
07:Big Foot Stomp [Brown] (3:33)
08:Boogie Back To Texas [Benson] (3:17)
09:String Of Pars [Benson, Franklin, Ely] (3:07)
10:Blues Stay Away From Me [Delmore, Delmore, Raney, Glover] (2:47)
11:Chattanooga Choo Choo [Gordon, Warren] (3:17)
12:Don't Let Go [Stone] (3:01)
13:Hot Rod Lincoln [Stevenson, Ryan] (2:55)
14:That's What I Like 'bout The South [Razaf] (2:35)
15:That Lucky Old Sun (Just Rolls Around Heaven All Day) [Smith, Gillespie, Alexander, Benson] (3:50)
16:Walk On By [Hayes] (2:48)
17:San Antonio Rose [Wills] (4:01)
18:Roly Poly [Rose] (3:10)
19:Sugarfoot Rag [H. Garland] (3:12)
20:Walking The Floor Over You [Tubb] (2:27)


http://www.asleepatthewheel.com/


Wolfgang
Der an diesem Beitrag angefügte Anhang ist entweder nur im eingeloggten Zustand sichtbar oder die Berechtigung Deiner Benutzergruppe ist nicht ausreichend.
...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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badger offline
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Beiträge: 2296
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Betreff: Re: Asleep At The Wheel - 10 & Western Standard Time  -  Gepostet: 18.02.2013 - 21:56 Uhr  -  
Zitat geschrieben von firebyrd

Asleep At The Wheel - 10 & Western Standard Time

Alle, die keine Countrymusik mögen, aber Jazz, könnten sich hier annähern - ebenso wie Jene, die keinen Jazz, aber Countrymusik mögen. Oder solche Musikliebhaber, die einfach gute Musik im Allgemeinen lieben und Western Swing im Besonderen. Denn genau das wird hier geboten.
Western Swing soll unter anderem von Bob Wills 'erfunden' worden sein, als eine Vermischung des in den dreißiger Jahren entstandenen Swings mit Countrymusik. Später kamen auch Einflüsse aus Blues und Rock'n'Roll hinzu.
Sehr lange hielt sich dieser Stil jedoch nicht. Asleep At The Wheel gehört zu jenen Bands, die zur Wiederbelebung beitrugen, und ich denke, sie sind bis heute auch die populärsten geblieben. Gegründet wurde die Band 1969 von Leroy Preston und Ray Benson, der heute noch als Leiter fungiert. "Comin' Right At Ya" war 1973 die erste Platte - bis heute sind viele weitere Alben erschienen.
Die hier von SPV auf einer CD zusammengefassten Veröffentlichungen "10" (Titel eins bis zehn) und "Western Standard Time" (elf bis zwanzig) stammen aus den Jahren 1987 und 1988.
Auf vielen Platten widmete man sich auch genre-untypischen Songs, so ist hier zum Beispiel "I Want A New Drug" von Huey Lewis, das sich unproblematisch in das Gesamtkonzept einfügt. Typisch für die Band ist übrigens auch, dass der Sänger oft vor und während der vielen Soli den jeweiligen Solisten mit seinem Instrument ansagt - für Manchen sicher kurios.

"Chattanooga Choo Choo", durch Glenn Miller bekannt geworden. erscheint in einem völlig neuen Gewand, und wenn dann dazu Willie Nelson zum Gesang einsetzt, bekommt das einen ganz eigenen Anstrich - wunderbar leicht und luftig. Aber auch rockend geht es mit "Hot Rod Lincoln" ab. Auch ganz melancholisch darf es einmal sein, mit "That Lucky Old Sun" und seinem sehr schönen Streicherarrangement und dem kleinen, feinen Fiddle-Solo. "Western Standard Time" halte ich übrigens für das bessere, weil abwechslungsreichere, der beiden Alben.
Den Titel 'Kings Of Texas Swing' führen die Musiker sicher zu Recht und in Anlehnung an den Namen der Band sollte angesichts der Musik keine Gefahr bestehen, dass man am Steuer einschläft. Für mich als Jazzer und Country-Freund gleichermaßen ist der Western Swing eine angenehme Bereicherung beider Genres. Musik, die eine ansteckende Fröhlichkeit verbreiten kann und mit Asleep At The Wheel hat man eine Band, die dies perfekt auf hohem musikalischen Niveau vortragen.

Die Besetzung:

10:

Ray Benson (guitar, vocals)
Tim Alexander (accordion, piano, harmony vocals)
David Dawson (bass)
John Ely: (Hawaiian steel guitar, pedal steel guitar)
Michael Francis (saxophone)
Larry Franklin (fiddle, guitar, violin, harmony vocals)
David Sanger (drums)
Additional Musicians:
Johnny Gimble (fiddle - #1)
Pete Anderson (guitar - #6)
Ray Campi: (slap bass - #6)
Tom Anastasio (bass)
Chris O'Connell (background vocals)


Western Standard Time:

Ray Benson (guitar, vocals, 6-string bass, string arrangement - #15)
Larry Franklin (fiddle, guitar, vocals)
Tim Alexander (piano, vocals, string arrangement - #15)
John Ely (Hawaiian steel guitar, pedal steel guitar)
David Sanger (drums)
John Mitchell (bass)
Mike Francis (saxophone)
Additional Musicians:
Tony Garnier (6-string bass, upright bass)
Johnny Gimble (fiddle, electric mandolin, vocals)
Larry Seyer (Fender bass - #15, rhythm guitar, vocals)
Willie Nelson (vocals -#11)
Chris O'Connell (vocals)

Alle Songs:

01:Way Down Texas Way [Shaver] (2:37)
02:Tulsa Straight Ahead [Hall] (2:06)
03:Coast To Coast [Knipe] (3:05)
04:House Of Blue Lights [Slack] (3:07)
05:Blowin' Like A Bandit [Clark] (2:17)
06:I Want A New Drug [Lewis, Hayes, Yankovic] (3:41)
07:Big Foot Stomp [Brown] (3:33)
08:Boogie Back To Texas [Benson] (3:17)
09:String Of Pars [Benson, Franklin, Ely] (3:07)
10:Blues Stay Away From Me [Delmore, Delmore, Raney, Glover] (2:47)
11:Chattanooga Choo Choo [Gordon, Warren] (3:17)
12:Don't Let Go [Stone] (3:01)
13:Hot Rod Lincoln [Stevenson, Ryan] (2:55)
14:That's What I Like 'bout The South [Razaf] (2:35)
15:That Lucky Old Sun (Just Rolls Around Heaven All Day) [Smith, Gillespie, Alexander, Benson] (3:50)
16:Walk On By [Hayes] (2:48)
17:San Antonio Rose [Wills] (4:01)
18:Roly Poly [Rose] (3:10)
19:Sugarfoot Rag [H. Garland] (3:12)
20:Walking The Floor Over You [Tubb] (2:27)


http://www.asleepatthewheel.com/


Wolfgang


ganz hervorragende vorstellung! das ist wirklich in jeder weise beschwingte mucke.

leider habe ich den -ganz unverzeihlichen- fehler gemacht, einige der besten Asleep At
The Wheel-scheiben rauszuwerfen; darunter 'Comin Right Ya' und 'Texas Gold'; ich suche
schon lange wieder danach.
vielleicht fange ich erst mal mit den von dir o.a. titeln wieder an.
dachse die bellen, beißen auch!
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firebyrd online
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Betreff: Re: Asleep At The Wheel - 10 & Western Standard Time  -  Gepostet: 19.02.2013 - 10:32 Uhr  -  
ja, gerade die erste Scheibe, "Comin' Right at Ya", ist scharf, mit der tollen Version von Bob Wills' "Take Me Back To Tulsa"!

Ich muss bei der Band auch noch etwas 'nachlegen', die recht neue Scheibe mit Willie(Nelson) ist auch stark!
...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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