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Mark-Almond - To the heart - 1976



hmc offline
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Betreff: Mark-Almond - To the heart - 1976  -  Gepostet: 24.06.2013 - 13:54 Uhr  -  
Mark-Almond - To the heart

Label:: One Way Records Inc - 1976 (1993 auf CD)


Titel:1. New York State Of Mind/Return To The City
2. Here Comes The Rain, Parts 1 & 2
3. Trade Winds
4. One More For The Road
5. Busy On The Line
6. Everybody Needs A Friend





Vorab eine Rezi aus unseren Reihen, die ein Ex (nein nicht der Ex, Ex, Ex..) in seiner Hall Of Fame abgelegt hat. Sie beschreibt vieles was ich auch über das Album sagen würde.

Weiter unten findet ihr noch einige Ergänzungen von mir.

Mark-Almond - Weder Blues noch Jazz

Aber ein genialer "Alles-in-Allem"-Bastard fand ich die Gruppe Mark-Almond um den Gitarristen Jon Mark und den Saxophonisten Johnny Almond.

Genial war für mich vor allem die Entwicklung dieses Duos mit einem immerwährenden Stelldichein von allerlei Jazz-, Blues- und Rockprominenz. Das fing glaub ich mal mit Jon Mark anfang der 60er Jahre an, als er mit dem späteren Cat Stevens-Gitarristen Alun Davis die Platte "Relax your Mind" machte. Irgendwann tauchte der Name Jon Mark dann wieder auf, und zwar bei der tollen Band "Sweet Thursday" im Jahre 69. Danach muss Jon Mark wohl bei John Mayall's Bluesbreakers den Saxophonisten Johnny Almond kennengelernt haben. Jedenfalls haben die beiden dann nach nur einer Platte mit Mayall ("Turning Point") das Duo, resp. die Band "Mark-Almond" gegründet. Das war schon eine ziemlich interessante Konstellation: Jazz-Saxophon und klassische Akustikgitarre. Damals in der progressiven Zeit natürlich genau richtig. Johnny Almond war bei Zoot Money's Big Roll Band dabei und versuchte es auch solo mit seiner "Music Machine".

Das Debutalbum "Mark-Almond I" fand ich sensationell gut, mit "The Ghetto" und "The City" waren hier schon zwei Mark-Almond Klassiker vertreten, die sie während ihrer ganzen Karriere dauerhaft im Repertoire hatten und auch später nochmals neu einspielten.


"Mark-Almond II" dagegen fiel gegenüber der ersten LP ziemlich ab. Danach folgte allerdings in Form der Alben "Rising" und "'73" ihre für mich eindeutig kreativste Phase. Vor allem die "'73" finde ich heute noch etwas vom Feinsten, was aus der damaligen Zeit stammt. Die Live-Tracks "Get Yourself Together" und "What Am I Living For": Zwei Songs, die unterschiedlicher nicht sein könnten: Erst toll groovender Jazz-Rock, danach folkig-rockige Ballade - einfach toll. Die jazzige Fellini-Hommage "Clowns" auf der B-Seite und der Schluss-Song "Home to You" wieder fast Simon & Garfunkel-like. Der Hammer!

Danach folgten Alben wie "Tuesday in New York" und "Other People's Rooms", wo sie dann ihre Top-Songs "The Ghetto" und "The City" neu einspielten. Auch diese beiden Platten sind wunderschön.

Und schliesslich "To The Heart" im Jahre 76, das mir persönlich immer noch am besten gefällt. Das ist so ein zeitlos gutes Album, das man es sich heute immer noch auflegen kann. "Trade Winds" ist so ein akustisches Cat Stevens-Ding, das in der Mitte Calypso-Feeling erhält und danach wieder zurückfällt in dieses unendlich traurige Akustikgitarrenthema von Jon Mark:

"When I wake up early in the morning - just another old workin' Day
and this old world keeps turnin' - in the same old way
let me take you where the trade winds blow and the sun does always shine!
And I'll stay with you until you change your mind"

"New York State of Mind/Return to the City" ist eine Neu-Einspielung des Songs "The City" vom Debutalbum mit dem einleitenden Standard, in welchem schon Frankie Boy in den Fünfzigern dem Big Apple gehuldigt hat. Wenn man bedenkt, dass auf diesem Album sich Jim Gordon und Billy Cobham an den Drums ablösen, kann man sich in etwa die Bandbreite des Albums vorstellen. Einer der besten Blues/Rockdrummer und eine Jazz-Grösse. Dazu Tommy Eyre an den Keyboards (an den hier noch einmal erinnert sei mit seinem tollen Projekt mit Roger Sutton, genannt "Riff Raff" - das nämlich auch in diese musikalische Richtung geht).

Ich bin nicht unbedingt ein grosser Jazz-Fan, aber für Mark-Almond schwärme ich seit ganz jungen Tagen. Das mag sicher auch daran liegen, dass der sehr gefühlvolle Gitarrist Jon Mark einen feinen, lyrischen Gegenpart zum Vollblut-Jazzsaxohponisten Johnny Almond bildete. Zusammen haben sie Musik gemacht, die vielleicht näher am Geschmack der Massen war, als ihnen selbst lieb war.

Empfehlenwerte Mark-Almond Scheiben:

Mark-Almond I
Rising
'73
To The Heart



Ja ja, das Werk "To the heart" ist nur sehr schwer zu finden, hinzu kommt ein abenteuerlicher Preis, der wohl fast alle abschrecken wird.

Egal, ich habe das Werk für ca. 50 Euro erwerben können und bereue es nicht, das gemacht zu haben.

Selten hat mich ein Album so angesprochen, wei dieses Meisterwerk.
Es sind die ruhigen und melancholischen Passagen die mir so gefallen.
Der Mix aus Jazz, Pop, Samba und einigen anderen Stilen ist perfekt und lässt mich nicht mehr aus dem Hörsessel aufstehen, bis das Werk komplett gehört wurde.


Im abgedunkelten Hörraum ist es Lust pur und die CD hat bis heute nichts an ihrem musikalischen Charme eingebüsst.

Musik 15/15
Klang 13/15

Hier der Link zur Rezi.
topic.php?t=19365
Meine Punktvergabe bedeutet: 10 - 11 ordentlich; 12 - 13 gutes Album; 14 - 15 sehr gut bis überrragend.
Müssen in Gefängnissen auch Fluchtwege aushängen?
His Majesty Coels
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 14.07.2013 - 01:34 Uhr von Trurl.
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