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Mongo Santamaría - Soul Bag & Stone Soul

na ja, mehr LATIN SOUL.....

firebyrd offline
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Betreff: Mongo Santamaría - Soul Bag & Stone Soul  -  Gepostet: 12.12.2013 - 20:07 Uhr  -  
Mongo Santamaría - Soul Bag & Stone Soul

Platten aus dem Jahre 1960 und 1961 und somit auch die Person des Perkussionisten hatte ich bereits hier vorgestellt.
Zeiten ändern sich, Umstände ändern sich und auch die Stilrichtungen in der Musik verändern sich oder formieren sich neu.
Die von SPV vorgestellten beiden Platten, nun auf einer Doppel-CD, stammen aus den Jahren 1968 ("Soul Bag") und 1969 ("Stone Soul")
In beiden Titeln steckt auffällig ein Wort: Soul.

Soul Jazz, das war ja eine Richtung innerhalb der Jazzentwicklung, beginnend Ende der Fünfziger, die in den Sechzigern ihren Höhepunkt erreichte. Elemente von Gospel und Blues bereicherten die Musik und gaben ihr eine besondere Ausstrahlung.
Unter anderem war es sicher auch Jimmy Smith, der Organist, der hier, zusammen mit anderen Labelkollegen auf Blue Note Records für richtunggebende Neuerungen sorgte.
Auch Santamaría schloss sich der Bewegung an und so entstanden diese beiden Scheiben.
Zusammen mit Musikern, die seinerzeit bereits recht bekannt waren oder sich in der Fortentwicklung dieses Genres noch einen Namen machen sollten, legte man packende und sehr rhythmisch geprägte Interpretationen vieler Soultitel vor.

Die wohl bekanntesten Mitstreiter waren hierbei der Jazzsaxofonist Sonny Fortune, der Drummer Bernard 'Pretty' Purdie und an Flöte und Saxofon Hubert Laws, der in Verbindung mit dem Label CTI noch von sich reden machen sollte.
Im musikalischen Umfeld von Soul, Jazz, Latin und Boogaloo treffen wir auf Instrumentalversionen einiger bekannter Songs, aber auch außerhalb des Genres, so zum Beispiel "Hitchcock Railway", das Joe Cocker damals aufgenommen hatte.
Aber auch am Blues versuchte man sich mit dem von Jimmy Reed geschriebenen Song "Baby What You Want Me To Do", der sich voll in die durchgehende Grundstimmung einreiht und den für Reed so typischen Sound völlig hinter sich lässt.

Allen Stücken gemein ist die energische Perkussion, vorweg natürlich Mongo mit gefühlvollem und leidenschaftlichem Einsatz an Congas und Bongos.
Das Soulelement wird noch durch die teils scharf akzentuierten Bläsersätze unterstrichen.
"Groovin'", einigen vielleicht noch von den Young Rascals ein Begriff, hat sich die schwebende und sommerlich anmutende Leichtigkeit des Originals erhalten und zählt zu den ganz coolen Songs des ersten Albums. Auf der anderen Scheibe ist es "Stoned Soul Picnic" von Laura Nyro, dass sich elegant in die Seele brennt.

Von jeder Platte wurde damals jeweils ein Titel als Single veröffentlicht, bei "Soul Bag" war das "Cold Sweat" von James Brown und bei ""Stone Soul" das von den Temptations bekannte "Cloud Nine".
Während "Cold Sweat" noch ganz lässig und leicht voller Elastizität sprüht, so geht "Cloud Nine" so richtig druckvoll und voller heißer Rhythmen energiegeladen über die Bühne. Auch gab es für den Song damals gute Chartsnotierungen, ja, diese Version groovt höllisch und steckt voller Feuer, auch repetitive Background Vocals unterstützen den Druck, klasse, schade, dass Teil habe ich seinerzeit in meiner Stammdisko nie gehört, das wäre ein echter Dancefloor-Hit gewesen!
Wirklich tolle Unterhaltungsmusik auf ganz hohem Niveau, heute sind diese Platten zwei Klassiker und wären sie heute entstanden, würde man sie wahrscheinlich ganz schnell in diese Schublade namens 'Acid Jazz' stecken. Ja, nun sind es sicher zwei 'Roots Of Acid Jazz', oder?

Line-up Soul Bag:

Mongo Santamaria (conga)
Bernard "Pretty" Purdie (drums)
Rodgers Grant (piano, organ)
Victor Venegas (bass)
Hubert Laws (saxophone, flute)
Mauricio Smith (saxophone, flute)
Sonny Fortune (alto and baritone saxophone)
Luis Gasca (trumpet and "chihuahua")
Ray Maldonado (latin percussion, trumpet - #1, 6)
Steve Berrios (timbales, drums - #8)

Line-up Stone Soul:

Ramon "Mongo" Santamaria (congas and bongos)
Sonny Fortune (alto saxophone)
Bernard "Pretty" Purdie (drums)
Hadley Caliman (tenor saxophone)
Hubert Laws (tenor saxophone)
Art Kaplan (baritone saxophone)
Louis Gasca (trumpet)
Rodgers Grant (piano)
William Allen (bass)
Steve Berrios (timbales)
Julito Collazo (percussion)
Osualdo Martinez (percussion)

Soul Bag:
01:In The Midnight Hour [Cropper/Pickett] (2:55)
02:Baby What You Want Me To Do [Reed] (2:39)
03:Sitting On The Dock Of The Bay [Redding/Cropper] (3.16)
04:Hot Dog [Grant] (3:49)
05:Cold Sweat [Brown/Ellis] (7:53)
06:My Girl [Robinson/White] (3:24)
07:Respect [Redding](2:38)
08:Up, Up And Away 3:56 [Webb] (3:56)
09:Green Onions [Jones/Cropper/Steinberg/Jackson,Jr.] (4:55)
10:Groovin' [Cavalieri/Brigati] (3:02)
11:Chili Beans [Capers] (5:14)

Stone Soul:
01:See-Saw [Covay/Cropper] (3:31)
02:Son-Of-A-Preacher Man [Hurley/Wilkins] (2:32)
03:Love Child [Richard/Sawyer/Taylor/Wilso] (3:05)
04:Where Are We [Grant] (3:29)
05:Hitchcock Railway [Dunn/McCashen] (5:40)
06:Stoned Soul Picnic [Nyro] (3:20)
07:Who's Making Love [Banks/Crutcher/Jackson/Davis] (3:12)
08:The Now Generation [Allan] (3.14)
09:Little Green Apples [Russell] (5.14)
10:Cloud Nine [Whitfield/Strong] (5:45)

...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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Leslie offline
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Beiträge: 22535
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Betreff: Re: Mongo Santamaría - Soul Bag & Stone Soul  -  Gepostet: 12.12.2013 - 20:15 Uhr  -  
was zum Teufel ist " 'Acid Jazz' " <_< du weißt das "Jazz" für mich ein Fremdwort ist und immer bleiben wird...

aber die Soultitel auf den Platten sind natürlich erste Sahne - ich fühle mich dann in die Spät 60er versetzt und lege jetzt Wilson Pickett auf...
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Mr. Upduff offline
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Betreff: Re: Mongo Santamaría - Soul Bag & Stone Soul  -  Gepostet: 13.12.2013 - 09:26 Uhr  -  
...da ich ein bisher allerdings nur kleiner Mongo-Bongo-Fan bin und dies und das von ihm hier stehen habe, ist das eine gute Empfehlung...
Man muß sich verändern, um zu bleiben wie man ist!
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Mr. Upduff offline
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Betreff: Re: Mongo Santamaría - Soul Bag & Stone Soul  -  Gepostet: 13.12.2013 - 09:45 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Mr. Upduff

...da ich ein bisher allerdings nur kleiner Mongo-Bongo-Fan bin und dies und das von ihm hier stehen habe, ist das eine gute Empfehlung...

...ich habe mal ein wenig in die Schnipsel reingehört...die Bongos (wie immer bei Mongo) gehen mir sofort ins Blut...aber der Rest (und leider wie so oft bei Instrumentalinterpretaionen im populären Bereich) geht doch sehr runter in Richtung Musak...da bleib ich denn doch erstmal bei den Santamaria-"Originalen"...
Man muß sich verändern, um zu bleiben wie man ist!
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