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Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"



Stattmeister offline
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Betreff: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 01.10.2014 - 09:12 Uhr  -  
Echo & The Bunnymen - Heaven Up Here (1981)



Seite 1
"Show of Strength" – 4:50
"With a Hip" – 3:16
"Over the Wall" – 5:59
"It Was a Pleasure" – 3:12
"A Promise" – 4:08

Seite 2
"Heaven Up Here" – 3:45
"The Disease" – 2:28
"All My Colours" – 4:06
"No Dark Things" – 4:27
"Turquoise Days" – 3:51
"All I Want" – 4:09

Bonustracks der 25th Anniversary Ausgabe

"Broke My Neck" (long version) – 7:22
"Show of Strength" (live) – 4:41
"The Disease" (live) – 1:53
"All I Want" (live) – 3:09
"Zimbo" (live) – 3:52

Beteiligte:

Will Sergeant – Lead guitar
Ian McCulloch – Vocals, Rhythm guitar
Les Pattinson – Bass
Pete de Freitas – Drums
Leslie Penny – Woodwind
Hugh Jones – Producer, Engineer
The Bunnymen – Producer
Martyn Atkins – Album design
Brian Griffin – Photography

Es muss im Mai oder Juni 1981 gewesen sein, da das Album am 30. Mai 1981 veröffentlicht wurde. Wie gewohnt hörte ich am Mittwochabend „Rock In“ mit Winfrid Trenkler, wie viele andere hier auch. Ein Song mit dem Titel „Over the wall“ ließ mich sofort aufhorchen und ich notierte mir sofort Band- und Albumname. Wie bitte? Echo & The Bunnymen ?, welch ein bescheuerter Name dachte ich sofort. Aber das hielt mich nicht davon ab beim nächsten Besuch der Plattenbörse, so hieß unser bevorzugter Plattenladen in Lüdenscheid, nach der zugehörigen LP „Heaven up here“ zu fragen und, da sie frisch eingetroffen war, auch sofort zu erwerben.

Die nächsten Tage lief das schwarze Stück permanent auf meinem damaligen DUAL 607 und ich war hin und weg von der für mich neuen Musikrichtung die mit Post-Punk umschrieben wurde, ein Begriff mit dem ich mich nie so anfreunden konnte. Später folgten weitere Platten aus dem Dunstkreis, der ein oder andere erinnert sich noch an sie: Comsat Angels, WAH!, The Sound, Joy Division oder The Chameleons.

Vor einigen Monaten nun entdeckte ich beim Besuch eines Planeten-Marktes eben diese „Heaven up here“ als 25th Anniversary Ausgabe (die als Remaster 2003 erschienen war) auf CD. Für 5 Euros schlug ich sofort zu. Gefühlt hatte ich die Platte nämlich auch seit 25 Jahren nicht mehr gehört. Aber direkt nach Einlegen in den CDP stellte sich das seinerzeitig wohlige Gefühl wieder ein als Sänger Ian McCulloch die ersten Zeilen von „Show of strength“ singt. Und ja, die Magie vom Übersong „Over the wall“ war immer noch da. Der Song begeistert durch einen leicht hypnotischen Grundrythmus aus Bass und dem Drumcomputer aus dem quasi eruptionsartig immer wieder schneidende Gitarrenriffs herausbrechen. Ian McCulloch singt dazu die recht kryptischen Zeilen „The man at the back has a question, his tongue's involved with solutions, but the monkey on my back won't stop laughing“.

Das wunderschöne Cover (von Brain Griffin), welches die Band im Sonnenuntergang an einem Strand im Süden von Wales zeigt, wurde hier von badMoon bereits hin und wieder erwähnt – wirkt in CD-Format natürlich bei weitem nicht so eindrucksvoll wie die Vinyl-Version.

Die Jubiläums-Ausgabe hat als Bonus ferner noch einige interessante Live-Dokumente.

Kurzum: Ein für mich und meinen Musikgeschmack prägendes Album – auf dem Grabbeltisch wiederentdeckt!

Hier noch kurz einige Bandinfos (mit freundlicher Hilfe von Freund wiki):

Die Band wurde 1978 von Ian McCulloch, Will Sergeant und dem Bassisten Les Pattinson im Umfeld von Eric's Club gegründet, einem Nukleus der Liverpooler Post-Punk-Szene, dem auch die Bands The Teardrop Explodes und Wah! entstammten. Ursprünglich traten sie mit einem Drumcomputer namens Echo auf, der der Band den Namen gab. Der Drumcomputer wurde 1980 durch den Schlagzeuger Peter de Freitas ersetzt.

In diesem Line-up erlangte die Gruppe mit den Alben Crocodiles (1980) und vor allem Heaven Up Here (1981) auf dem eigens für die Band geschaffenen Label „Korova“ schnell Kultstatus. Der New Musical Express pries Heaven Up Here als „makelloses Meisterwerk“, das für Rock das leistete, was Tamla Motown für die Dance Music getan hat.

Das Highlight des Albums

[youtube]erKtIsnisp4[/youtube]

Das Album in voller Schönheit

Echo & The Bunnymen - Heaven Up Here
To live without my music would be impossible to do - "Music", John Miles.
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badMoon offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 01.10.2014 - 10:49 Uhr  -  
Mensch, Herr Stattmeister,

was für eine Riesenfreude, über dieses Album zu lesen. Und ja, genau wie bei Dir war es bei mir der Song "Over The Wall", der mich sofort umhaute. Und der bis heute nichts von seiner Magie verloren hat.

In meiner Erinnerung hörte ich den Song im Radio erstmals in einer Sendung des Moderators Alan Bangs. Es war, glaube ich, eine Sendung mit leicht morbide-düsteren Songs. Neben "Over The Wall" liefen noch solche Titel wie "Macho City" /Steve Miller Band, "Dark Windows" / Rupert Hine usw. DAS war noch Radio!!!

Neben einigen anderen hier stehenden Bunnymen-Scheiben ist mir die hier von Dir wiederentdeckte die liebste. Und ich würde mir wünschen, dass einige Artisten diese Perle nach Deiner Vorstellung für sich entdecken.

Besten Dank für Deine Mühe.
Käse immer unten.
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Trurl offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 01.10.2014 - 11:10 Uhr  -  
Meine Liebste von denen :-) ich kannte die Band zum Glück schon mit Crocodiles und inzwischen stehen hier fast alle Werke der Band. Danke für diese gelungene Besprechung. Ich kenne WAH! Nicht, die anderen genannten Gruppen stehen hier auch mehr oder weniger komplett.


Trurl
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Stattmeister offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 01.10.2014 - 13:58 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Trurl

Meine Liebste von denen :-) ich kannte die Band zum Glück schon mit Crocodiles und inzwischen stehen hier fast alle Werke der Band. Danke für diese gelungene Besprechung. Ich kenne WAH! Nicht, die anderen genannten Gruppen stehen hier auch mehr oder weniger komplett.
Trurl


War auch zur damaligen Zeit nur ein Insider-Tip, gibt wohl nur diese eine Scheibe. Hier mal zum Reinschnuppern (lohnt sich):

http://www.discogs.com/Wah-Nah...ase/375743
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Trurl offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 01.10.2014 - 14:10 Uhr  -  
@stattmeister: danke, wird sofort erledigt

trurl
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holger_fischer offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 01.10.2014 - 20:36 Uhr  -  
Ja, da kommen schöne Erinnerungen hoch. Die Crocodiles finde ich auch sehr hörenswert. Etwas rauher als die Heaven Up Here. Von den genannten bands finde ich die Chameleons total genial. Super-Gitarren-Sound-Wände.
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xanadu offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 03.10.2014 - 13:30 Uhr  -  
Die Band kenne ich nur vom hören/sagen.
Muss noch reinhören und mir selber ein Bild bilden :-) ob mir dies gefällt.

Aber aufjedenfall eine schöne Geschichte zu dieser toll geschriebenen Rezi.
danke Stattmeister
....ansonsten Musikzirkusradio
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Rabatz offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 07.10.2014 - 07:50 Uhr  -  
Zugegeben: In der Zeit war ich musikalisch schwer beleidigt. LZ hatten aufgehört, Punk Bands wie Joy Division schwenkten nach spannendem Beginn (ich erinnere an die Scheibe Pearl Harbour!!) auf die dezent düstere Einheitssoße der Szene ein, das Schlagzeug wurde durch den Drumcomputer ersetzt und die übrigen Instrumente klanglich angepasst. Daraus resultierten dann Ohrirritationen wie diese:

http://www.youtube.com/watch?f...jZ1AQf6T-k

Manche Sachen überraschten mich dann doch:

http://www.youtube.com/watch?v...detailpage

Später kamen dann diese Deutschen hinzu:

http://www.cduniverse.com/prod...tyle=music

Und Trenckler beförderte den Rock via Schwingungen ins All. Dann kamen die 90er und das Bedürfnis, dem Sony Sounddiktat und dem daraus resultierenden Ohrensomaeffekt etwas Klassisches entgegenzusetzen. Heute macht jeder Seins. Die Einen schwelgen in Dieter, Helene, Beyonce und Co. Andere tummeln sich musikalisch in Skandinavien. Geht doch....
";Die Amerikaner hassen Musik. Aber sie lieben Unterhaltung." Frank Zappa

"Nebraska. Das Land, wo Männer noch Männer und Schafe nervös sind." John E. Douglas
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sunny offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 07.10.2014 - 19:39 Uhr  -  
danke für die Vorstellung oder der Wiederentdeckung.
Echo & The Bunnymen habe ich selten gehört, ich bevorzugte immer The Sound.

Nichtsdestotrotz habe ich auch einige Alben.
Die "Heaven Up Here" habe ich nicht, muss aber zugeben richtig scharfes Cover.
Für Musikfreunde dieser Musikrichtung eine gute Option ein Album zu ordern.

Musikalisch top!
rockige Grüße Sunny
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caramel offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 08.10.2014 - 21:14 Uhr  -  
Wenn ich rückblicke, sind die 80er für mich ein mehr oder weniger großes schwarzes Loch. Da gibt es sicher noch einiges zu entdecken.

Heaven up Here ist eine wirklich tolle Scheibe, die ich erst vor einigen Jahren in Nettetal kennengelernt habe. 8)
Gerade habe ich noch mal kurz reingehört. Manche Stücke erinnern mich an die Doors (z.B. No Dark Things), manche Stellen an The Cure.

Das stimmungsvolle Cover scheint ein beliebtes Motiv zu sein.









„Ein Riesenrennen, meine Damen und Herren, und der Sieger hat gewonnen!“
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Trurl offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 08.10.2014 - 23:14 Uhr  -  
Zitat

Manche Stücke erinnern mich an die Doors (z.B. No Dark Things), manche Stellen an The Cure.



Kein Wunder, es gibt von den Bunnymen auch auf irgendeiner CD nen Doors-cover, und die Cure waren ja quasi zur gleichen Zeit aktiv, dieser leicht düstere, melancholische Sound wurde von vielen Bands bevorzugt.

Trurl
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badMoon offline
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Betreff: Re: Oktober 2014 - Echo & The Bunnymen "Heaven Up Here"  -  Gepostet: 16.12.2015 - 12:46 Uhr  -  
....und nochmal raus aus dem Underground. Licht ist angesagt.
Käse immer unten.
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