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Marquette - Human Reparation (2015)

"New Artrock" auf intelligente und abwechslungsreiche Weise

mindmovie offline
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Betreff: Marquette - Human Reparation (2015)  -  Gepostet: 06.08.2015 - 08:58 Uhr  -  
Review Quelle:
http://www.myownmusic.de/Rock/news/show?newsid=3698




Gestern ist sie endlich in meinem Postfach angekommen, die neue CD “Human Reparation” von Marquette. Zwölf Songs ist sie lang geworden, fast alle sind Kooperationen mit diversen Künstlern, viele davon seit Jahren bei myownmusic.de engagiert. Markus Roth alias Marquette muss man bei myownmusic.de natürlich niemandem mehr vorstellen. Freunden des Progressive Rock ist er seit Jahren bekannt, gerade auf diesem Portal.

Persönlich kann ich nur raten, wie diese musikalische Reise entstanden ist. Aber es ist schon bewundernswert, wie diese Songs in einer Weise geschrieben und kreiert wurden, dass sie so vielen Mitmusikern so enorme Freiraeume schaffen, eine Bühne bereiten, die diese dann meisterhaft ausfüllen. Jeder steuert dabei ein charakteristisches Motiv bei und verleiht damit den Tracks ein eigenes Charisma, ein Stückchen Einzigartigkeit. Diese Musik atmet den Geist von Kollaboration, von Zusammenspiel, gemeinsamem Werken. Besonders Achim Wierschem alias Mindmovie hat viel Herzblut investiert und begleitet fast jeden Song mit seiner gefühlvollen Soloarbeit. Die musikalischen Fäden aber laufen wieder bei Marquette zusammen und werden in ein beeindruckendes Ganzes verwoben. Trotz der Vielseitigkeit der einzelnen Kompositionen läuft so ein unsichtbarer roter Faden durch dieses brilliant produzierte Werk, ein roter Faden, der die einzelnen Elemente in ein stimmiges, farbenfrohes Album verbindet.

Der Spannungsbogen beginnt mit "Mystery Train", einem Song, den viele Nutzer aus den MOM-Charts kennen dürften. Die Interpreten toben sich in dieser treibenden Nummer nach Herzen aus. Dabei machen die fantastischen Soli von Gitarren und Keys Appetit auf mehr und geben einen deutlichen Vorgeschmack auf das musikalische Können, das den Hörer erwartet. Als nächstes folgt mit "Awaken in a New World" ein rockiger, mainstreamiger Track. Besonders hervorzuheben ist hier die atemberaubende Gitarrenarbeit von Vladislav Porochovnikov, bei myownmusic.de als Vlad bekannt, und Achim Wierschem. Alleine dieses musikalische Feuerwerk für sich genommen, verwandelt dieses Stück bereits in ein musikalisches Meisterwerk. Michael Hartmann leiht dem Lied seine Hardrock-lastige, ausdrucksstarke Stimme, ein Riesen-Gewinn für diese CD.

Einen Kontrast zu den vorhergehenden Stücken bildet dann der dritte Track, ein wunderschön veträumt-trauriges Klavier. Hier zeigt Marquette seine ganze Klasse, legt enorm viel Gefuehl in diesen Song. Das Ergebnis besticht durch Einfachheit und Klarheit ebenso wie durch eine kunstvoll kreierte Atmosphäre, die sich wie ein Mantel um den Hörer legt und ihn auf die Reise mitnimmt. Im vierten Lied, "The Mirror", wirken wieder mehrere Musiker mit, darunter Reiner Wendland an der Akkustikgitarre. Beeindruckend spielen sich die Künstler gegenseitig die Bälle zu und schaffen füreinander eine Bühne fuer musikalische Ausflüge. Als fünftes Stück folgt dann "Syncope of Obscure Nature".

Wegen diesem Track hatte ich ursprünglich die CD gekauft. Auf myownmusic.de kann man in eine Promoversion des Songs hören. "Syncope of Obscure Nature" bietet so ziemlich alles, was das Musikerherz begehrt. Der Track wirkt mal harmonievoll, schwebend leicht, und dann wieder druckvoll organisch. Schon zu Beginn hatte es mir der mächtige, dunkle Bass angetan, über den sich gekonnt eine erdige Akkustikgitarre legt. Besonders gegen Ende der Nummer fühle ich mich stilistisch an Tool erinnert, was nur ein Kompliment sein kann.



Auch nach mehrmaligem Durchhören des Albums bleibt dieser Track mein persönlicher Favorit. Der sechste Song, "Mass Hysteria", folgt darauf und beginnt zunaechst sehr Progressive-Rock-lastig. Nicht zuletzt durch die herausragenden, charismatischen Vocals von Michael Hartmann gewinnt dieser Track besonders in den Refrains ein fast Alice in Chains-mäßiges Hardrock-Feeling. Dieses Stück dürfte Freunde von mainstreamigerer, gut gemachter Rockmusik ebenso erfreuen, wie technikbegeisterte Fans hochklassiger Solo- und Progressive-Elemente. Mit "Cancer" folgt schliesslich der siebte Song, ein Instrumental. Der Song ist durch ein Break in zwei Hälften gegliedert, in denen das selbe zugrundeliegende Motiv auf verschiedene Weise durchdekliniert wird. Besonders die zweite Hälfte spricht mich an, ist etwas düsterer und überzeugt mit toller Gitarrenarbeit. Mit den Songs acht ("My Green Garden") und neun ("The Last Kiss") folgen zwei eher mainstreamigere Balladen. Zunächst hören wir die fantastischen Vocals von Benedikt Potjan, myownmusic.de-Kennern bekannt als Podder, während anschließend Karsten Frohn seine stimmgewaltigen Vocals beisteuert. In The "Last Kiss" fallen dazu die eindrucksvollen und gut platzierten Sample-Elemente auf. Sie geben ein berühmt-berüchtigtes Zitat des Nordstaatengenerals und U.S. Präsidenten Grant über die Kunst der Kriegsführung wieder.

Insgesamt machen die beiden Balladen den ruhigeren, harmonischeren Teil des Albums aus. Als zehnter Song folgt dann mit "La Grand Vallée" ein beeindruckend, mit Orchestersound arrangierter, mächtig und erhaben klingender Track. Mich persönlich hat hier eine Stelle besonders bewegt, in der sich ein zaghaftes, kurzzeitig fast fröhliches Piano aus dem Hintergrund hebt, aber schliesslich unerbittlich in den traurig-melancholischen Klängen von Gitarre und Geige untergeht. Diese Kontraste stehen stellvertretend für die vielen Stimmungen, in die die Hörer dieser CD geworfen werden.

Herzstück der CD ist gewissermassen der vorletzte Track, "Lost at Sea", der mit mehr als 18 Minuten fast alle Facetten des Albums im „Kurzdurchlauf“ enthält. Tobende Keys, gefühlvolle Gitarren, vertrackte Takte, Progressive-Elemente, straighter melodiegetragener Rock und der überragende Gesang von Michael Hartmann runden diese Nummer zu einem Meisterwerk für sich ab. Schliesslich klingt das Werk mit dem zwölften Stück, "Grandma’s Musicbox", einem ruhigen, stetig harmonisch dahinfliessenden Song aus, bei dem Markus Roth selber am Mikrophon steht. Ein gelungener Abschluss eines insgesamt tollen Albums.

Fazit: Wer auf handwerklich gut gemachten Progressive-Rock steht oder einfach auf solide Rockmusik, kann mit dieser CD nichts falsch machen. Ich habe mich seit der ursprünglichen Ankündigung auf dieses Werk gefreut und das Warten hat sich voll gelohnt. Das unterstreichen auch die vielen im myownmusic.de-Forum bereits eingegangenen positiven Reaktionen. Und nicht nur musikalisch ist das Album ein voller Genuss, auch dem Artwork und dem schön illustrierten Booklet sieht man an, dass sich die Künstler viel Mühe gemacht haben, mit einem Auge für Details.

Max Leonhard
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Mindmovie


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Wussted Ihr schon das ein Torpedo kein spanischer Stierkämpfer sondern eine große Stadt in Kanada ist ?
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mindmovie offline
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Betreff: Re: Marquette - Human Reparation (2015)  -  Gepostet: 05.09.2015 - 13:36 Uhr  -  
Reviewquelle:

http://progplanet.com/12-revie...ation...as


4,5 von 5 Sternen

I am gladly surprised by this band and album, they really touch a musical nerve in/with me, just like Corvus Stone also do/did, without comparison other than both bands seem to linger in the 70 ´sound (always great!) Marquette really trives in old school sound, instrumentation and delivery, but also with a fresh approach in arrangement and production!

The opening track " Mystery train" comes out full steam, with thundering drums, bass, keyboard flushes and superb lead guitars from Achim. An instrumental tour de Force.

This album absolutely brims with excellent tunes, great songs and even though it has a running time of : 78:46 minutes, there is not a second of a dull moment!

You get clear crisp sound and production! The Album written, produced & mixed by Markus Roth and with plenty of time changes, breaks and brilliant muscianship..expect powerplay, keyboard washes, superb lead guitar , tight bass and drum and some really fine lead vocals.

Boasting 12 superb tracks of which half is intrumental, like the aforementioned band CS Marquette also dare to bring back wah pedal guitar soli and a style that really is a hommage to the 70´ classic rock/prog.

It is, mind you not only powerrock-prog tunes here.. you also get some very beautiful interludes - listen to "Adam und Eva" oh and there´s the ever presence of Achim´s lead guitars, soaring, shining...often a thing of beauty- listen to "The Mirror") and to his acoustic work on the excellent "Syncope of Obscure Nature".

Yes you guessed it, this album goes straight to my private collection and with a high praise as one of this years best albums!! Recommended to all lovers of great music !! I started out thinking ,,,½ rating...but with real music gems..it grew and grew and I have no other choice than to rate it ,,,,½ (saving half a star for their..hopefully next release!) You can NOT live without this album/band..honestly!! GO !!

Tonny Larsen
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Wussted Ihr schon das ein Torpedo kein spanischer Stierkämpfer sondern eine große Stadt in Kanada ist ?
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sunny offline
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Betreff: Re: Marquette - Human Reparation (2015)  -  Gepostet: 23.09.2015 - 07:45 Uhr  -  
danke für die interessante Vorstellung.
rockige Grüße Sunny
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hmc offline
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Betreff: Re: Marquette - Human Reparation (2015)  -  Gepostet: 23.09.2015 - 12:14 Uhr  -  
Ja, das Album läuft bei mir regelmäßig und das nicht weil ich Mindmovie seit vielen Jahren kenne und schätze.
Klasse Musik und toller Klang. Das geht ordentlich in den Keller und das selbst bei meinen Canton.
Meine Punktvergabe bedeutet: 10 - 11 ordentlich; 12 - 13 gutes Album; 14 - 15 sehr gut bis überrragend.
Müssen in Gefängnissen auch Fluchtwege aushängen?
His Majesty Coels
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