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Clear Light - Same



Tom Cody offline
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Betreff: Clear Light - Same  -  Gepostet: 10.10.2015 - 18:24 Uhr  -  
Bei Clear Light handelt es sich um eine Psychedelic Rockband aus Los Angeles, USA. Es ist eine dieser unsäglich zahlreichen Gruppen der damaligen Zeit, die ein Album produzierten und danach wieder in der Versenkung verschwanden.

Die Band begann 1966 zunächst als "The Brain Train". Sie nahmen die Single "Black Roses", ein von Wolfe Dios geschriebenen Song, auf, unterzeichneten einen Vertrag bei Elektra Records und änderten ihren Namen in "Clear Light". 1967 wurde die Single dann auf dem Elektra- Label veröffentlicht. Der Produzent der Doors, Paul Rothchild, übernahm das Management der Gruppe.

Ungewöhnlich war, daß sich unter den fünf Mitgliedern der Urformation mit Dallas Taylor und Michael Ney zwei Schlagzeuger befanden! Einige personelle Korrekturen schlossen sich an: mit Cliff de Young als Leadsänger gab es Zuwachs und die Band bestand von nun an aus sechs Musikern. Bei den Aufnahmen zu dem einzigen Album im Jahr 1967 war der Manager Paul Rothchild mit den Leistungen des Gitarristen Robbie Robinson dermaßen unzufrieden, daß dieser ausgetauscht und durch einen Organisten, Ralph Schuckett, ersetzt wurde.

Diese dunklen, schroffen und barschen Rocktöne, in denen sich heftige Fuzzgitarren mit melodischen Klängen und harmonischen Gitarren abwechseln, kennt man in erster Linie von den Byrds. Beide Bands, The Byrds und Clear Light, kommen aus der gleichen Stadt, der gleichen Szene. Von daher ist der starke Einfluß sicherlich kein Wunder.

Das Highlight des Albums ist für mich "Mr. Blue", ein von Tom Paxton geschriebener Song. Eine Coverversion fern jeglicher Struktur der damaligen typischen Popsongs ist der Gruppe prima gelungen. Das Lied beginnt mit einem Sprechgesang (ähnlich: Donovan "Atlantis"), danach heftige Gitarrenhiebe. Zum Ende fügt sich dann eine instrumentale Explosion voller "Garage Psychedelia" an. Klasse!

Wer Bands wie The Byrds, The Seeds, The Count Five und The Shadows of Knight mag, sollte sich mal mit dem Album beschäftigen. Ein interessantes Sammlerstück ist dieses Werk auf jeden Fall!

Line Up:

Bob Seal, leadguitar, vocals
Doug Lubahn, bass, vocals
Dallas Taylor, drums
Michael Ney, drums
Cliff de Young, leadvocals
Ralph Schuckett, organ

Playlist:

Black Roses 2.08
Sand 2.37
A Child`s Smile 1.33
Street Singer 3.15
The Ballad Of Freddie & Larry 2.00
With All In Mind 3.00
Mr. Blue 6.24
Think Again 1.37
They Who Have Nothing 2.33
How Many Days Have Passed 2.20
Night Sounds Loud 2.25



Hörproben:

https://www.youtube.com/watch?v=h4hpd4lcwpo

https://www.youtube.com/watch?v=y4h-hssNkOg
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Leslie online
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 10.10.2015 - 18:42 Uhr  -  
wie du oben schon sagst - eine der zahlreichen unbekannten Garage- und Psychedelic Truppen der 60er - hab ich noch nie von gehört und man muß es auch nicht kennen - aber den Drummer Dallas Taylor kenn ich - der saß bei den ersten Crosby Stills Nash & Young Alben an den Drums...
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Tom Cody offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 10.10.2015 - 19:47 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Leslie

- aber den Drummer Dallas Taylor kenn ich - der saß bei den ersten Crosby Stills Nash & Young Alben an den Drums...


Stimmt, er saß u.a. bei "Deja Vu" am Schlagzeug, hat auch mit van Morrison gespielt. Am 18.01.15 ist er im Alter von 66 Jahren an einer Lungenentzündung verstorben. :(
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badger offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 10.10.2015 - 22:13 Uhr  -  
schöne band, die du da wieder mal ausgegraben hast, wenngleich auch diesmal etwas weniger
obskur. sie waren ja auf Elektra und ihre scheibe wurde sogar überall in europa veröffentlicht;
aber dann hat es irgendwie doch nicht so hingehauen.

im aufbau ihrer stücke erinnern sie mich gelegentlich an die Doors, aber mit spürbaren folk-
einflüssen. ganz nett anzuhören.
dachse die bellen, beißen auch!
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Tom Cody offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 12.10.2015 - 11:36 Uhr  -  
Zitat geschrieben von badger

schöne band, die du da wieder mal ausgegraben hast, wenngleich auch diesmal etwas weniger
obskur.


Danke! Ja, diesmal brauchte ich nicht so tief buddeln.... :lol:
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firebyrd offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 12.10.2015 - 12:40 Uhr  -  
auch als Jazzer gibt es für mich Verknüpfungen:

DOUG LUBAHN agierte später in der Jazz/Rock-Formation DREAMS, u.a. mit Billy Cobham, den BRECKER BROTHERS und JOHN ABERCROMBIE...
...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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badger offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 12.10.2015 - 13:39 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Tom Cody

Zitat geschrieben von badger

schöne band, die du da wieder mal ausgegraben hast, wenngleich auch diesmal etwas weniger
obskur.


Danke! Ja, diesmal brauchte ich nicht so tief buddeln.... :lol:


mich würde schon lange mal die grundsatzdiskussion reizen, ob man tatsächlich immer so
obskure sachen rausziehen muß. wobei du ja weißt, daß diese scheiben (so sie mich interessieren) alle in meiner sammlung stehen.
trotzdem frage ich mich oft, ob man nicht erst mal über die 'großen' namen reden sollte.
so nach dem motto: erst die Doors, danach reden wir über Clear Light...

oder ist es gerade die obskurität, die wir so anziehend finden...?

was denkst du darüber?
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YETI offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 12.10.2015 - 21:08 Uhr  -  
Apropos Doors.
Doug Lubahn hat auch bei vielen Doors-Titeln den Studiobass gespielt.

Die Clear Light find ich schon ziemlich stark, vielleicht fehlen ein bisschen die guten Melodien.
Der düstere Sound hat aber schon ein bisschen Black Sabbath-Feeling.
Die Songs sind recht kurz dennoch gibt es einige gute Ideen.
Für 1967 war das schon ziemlich experimentell.
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Tom Cody offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 13.10.2015 - 11:16 Uhr  -  
Zitat geschrieben von badger

mich würde schon lange mal die grundsatzdiskussion reizen, ob man tatsächlich immer so
obskure sachen rausziehen muß. wobei du ja weißt, daß diese scheiben (so sie mich interessieren) alle in meiner sammlung stehen.
trotzdem frage ich mich oft, ob man nicht erst mal über die 'großen' namen reden sollte.
so nach dem motto: erst die Doors, danach reden wir über Clear Light...

oder ist es gerade die obskurität, die wir so anziehend finden...?

was denkst du darüber?


Eine durchaus spannende Frage, die ich dir aus meiner Sicht klar und eindeutig mit "nein" beantworten kann. Großprojekte wie Doors, Beatles, Stones (deine Story dazu an anderer Stelle ausgenommen), Pink Floyd, etc., kannst du überall nachlesen oder auf Video verfolgen!

Mir sind da diese Kleinods und Eintagsfliegen wesentlich genehmer, auch wenn diese Vorstellungen fast ohne Publikum bleiben. Nicht daß wir uns falsch verstehen, die Musik der Doors steht natürlich klar über Exoten wie Clear Light, Day Blindness, The Surprise Package, usw., aber so ein Pfund aus der britischen Psychedelia wie "The Open Mind - Same" hat für mich sein eigenes Gewicht!
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badger offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 13.10.2015 - 15:46 Uhr  -  
Zitat geschrieben von YETI

Apropos Doors.
Doug Lubahn hat auch bei vielen Doors-Titeln den Studiobass gespielt.

Die Clear Light find ich schon ziemlich stark, vielleicht fehlen ein bisschen die guten Melodien.
Der düstere Sound hat aber schon ein bisschen Black Sabbath-Feeling.
Die Songs sind recht kurz dennoch gibt es einige gute Ideen.
Für 1967 war das schon ziemlich experimentell.


hey, das ist ja wahr: derselbe produzent, dasselbe label und derselbe bassist; die Doors lassen
grüßen.
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badger offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 13.10.2015 - 15:59 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Tom Cody

Zitat geschrieben von badger

mich würde schon lange mal die grundsatzdiskussion reizen, ob man tatsächlich immer so
obskure sachen rausziehen muß. wobei du ja weißt, daß diese scheiben (so sie mich interessieren) alle in meiner sammlung stehen.
trotzdem frage ich mich oft, ob man nicht erst mal über die 'großen' namen reden sollte.
so nach dem motto: erst die Doors, danach reden wir über Clear Light...

oder ist es gerade die obskurität, die wir so anziehend finden...?

was denkst du darüber?


Eine durchaus spannende Frage, die ich dir aus meiner Sicht klar und eindeutig mit "nein" beantworten kann. Großprojekte wie Doors, Beatles, Stones (deine Story dazu an anderer Stelle ausgenommen), Pink Floyd, etc., kannst du überall nachlesen oder auf Video verfolgen!

Mir sind da diese Kleinods und Eintagsfliegen wesentlich genehmer, auch wenn diese Vorstellungen fast ohne Publikum bleiben. Nicht daß wir uns falsch verstehen, die Musik der Doors steht natürlich klar über Exoten wie Clear Light, Day Blindness, The Surprise Package, usw., aber so ein Pfund aus der britischen Psychedelia wie "The Open Mind - Same" hat für mich sein eigenes Gewicht!


ja, was du sagst, klingt sehr logisch. und wie du weißt, habe ich mich viele jahrzehnte immer
stark mit den eintagsfliegen oder obskuritäten befaßt.

aber, wie du auch schreibst, die wirklich großen namen stehen über den exoten, jedenfalls für
mich und jetzt, wo die mir verbleibende zeit doch nicht mehr endlos scheint, frage ich mich
oft, ob ich nicht lieber die großen namen hören sollte (an denen ich mich noch lange nicht
sattgehört habe), weil ich von ihnen doch weiß, daß sie oft randvoll mit persönlichen hits
sind. ich mache keinen hehl daraus, daß mir die großen klassiker einfach mehr
vergnügen beim hören bereiten. es gibt halt nur wenige exoten, die einen
großen, offenen sound liefern (natürlich sind da ausnahmen).

mißversteh mich nicht; ich würde nicht daran denken, die wirklich tollen obskuritäten
herunterzumachen. aber man denkt halt generell über den sinn des (sammler-)lebens nach.
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Tom Cody offline
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Betreff: Re: Clear Light - Same  -  Gepostet: 13.10.2015 - 17:49 Uhr  -  
Zitat geschrieben von badger

Zitat geschrieben von Tom Cody

Zitat geschrieben von badger

mich würde schon lange mal die grundsatzdiskussion reizen, ob man tatsächlich immer so
obskure sachen rausziehen muß. wobei du ja weißt, daß diese scheiben (so sie mich interessieren) alle in meiner sammlung stehen.
trotzdem frage ich mich oft, ob man nicht erst mal über die 'großen' namen reden sollte.
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oder ist es gerade die obskurität, die wir so anziehend finden...?

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aber, wie du auch schreibst, die wirklich großen namen stehen über den exoten, jedenfalls für
mich und jetzt, wo die mir verbleibende zeit doch nicht mehr endlos scheint, frage ich mich
oft, ob ich nicht lieber die großen namen hören sollte (an denen ich mich noch lange nicht
sattgehört habe).....


Mit diesen Gedanken befasse ich mich eigentlich nicht so sehr, obwohl uns altersmäßig gerade mal zwei Jahre trennen. Ich mache keinen großen Unterschied zwischen etablierten Bands und Exoten, sondern lege das auf, worauf ich gerade Lust habe.

Bei dir hätte ich es eher erwartet, daß du Schwierigkeiten bei der Auswahl wegen der enormen Größe deiner Sammlung hast, aber nicht aus den von dir angeführten Gründen!
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