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AC/ DC Powerage

Hard And Heavy

kraut-brain offline
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Betreff: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 28.05.2016 - 10:05 Uhr  -  
AC/ DC Powerage 1978



Die Biografie der 1973 in Australien gegründeten Hardrockband dürfte jedem hinlänglich bekannt sein. Es wäre vermutlich so, als wenn ich diesem Forum die Musikart des Krautrocks als neuen Hype nahebringen würde, insofern will ich mich bei meiner Rezension einzig auf das 5. Album "Powerage" beschränken.

Nach meinem Geschmack gehört dieses Album neben den Produktionen "Let there be rock", "Highway to hell" und "Back in black" zur absoluten S-Format Klasse dieser Band. Dieser Aufnahmenkomplex erfolgte bereits im Zeitraum 1977 - 1980, als in einem relativ kleinen Zeitfenster dieser heute noch existierenden Band.

Und doch ist "Powerage" etwas Besonderes. Auch wenn dieses Album keinen nachhaltigen massenkompatiblen Hits abwarf, so besticht es von einer hohen musikalischen Reife. Das eigentliche Herz dieser Band, Malcolm Young, hat faktisch jeden Song dieses Album mit einem individuellen Riff versehen, so dass ein hoher Wiedererkennungswert der einzelnen Lieder gegeben ist. Leadmäßig wird alles von seinem Bruder Angus verfeinert, während die Rythmusabteilung Williams und Rudd ein derartiges Tempo vorgeben, dass einem Angst und Bange werden kann. Und Bon Scott mit seiner "zuckersüßen" Stimme stellt somit das Sahnehäubchen dieser Aufnahmen dar.

Bei fast dem gesamten Album befindet man sich auf der Überholspur, die durchgehend entweder vom harten Rock, boogieartigen Blues sowie melodiösen Einsprengseln durchzogen sind. Zeit zum Durchatmen beim Durchhören dieser Platte ist kaum gegeben und trotzdem glänzen die einzelnen Stücke von einer hohen musikalischen Individualität. Jedes der dargebotenen Stücke hat nach meinem Geschmack ein eigenes Gesicht.

Stücke wie Riff Raff, Sin City, Down Payment Blues, What's Next To The Moon usw. machen von ihrer Power süchtig, so dass sich Entzugserscheinungen mit dem Auslaufen des letzten Stückes dieser Platte einstellen können.

Obwohl ich die Platte schon recht lange habe, hat sie zu keiner Zeit etwas von ihrer Magie eingebüßt. Es ist so ein Teil, dass man auf die einsame Insel mitnehmen könnte. Zum Einläuten eines Wochenendes passt es auch prima.

Musiker:
Malcom Young Guitar
Angus Young Guitar
Bon Scott Vocals
Phil Rudd Drums
Cliff Williams Bass

Titel:
Rock'n'roll damnation
Down Payment blues
Gimme a bullet
Riff raff
Sin City
What's next to the moon
Gone shootin'
Up to the neck in you
Kicked in the teeth

https://youtu.be/TQKahALSXZc


LG Kraut-Brain :e: :h:
Ein Tag ohne Musik ist kein schöner Tag!
Dieser Post wurde 1 mal bearbeitet. Letzte Editierung: 28.05.2016 - 10:08 Uhr von kraut-brain.
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MusicalBox versteckt
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 28.05.2016 - 10:43 Uhr  -  
Danke für die Vorstellung, kraut-brain. Ich muss gestehen, an dem Album kommt man wirklich nicht vorbei. Vor allem finde ich Bon's Stimme angenehmer als die von Brian - andererseits ist es gut, dass Brian kein Bon-Klon ist und seine eigene Note mitbringt. Und du bringst es auf den Punkt: vor allem mit "Back in black" gehört es zur Creme de la Creme im Rock n Roll.
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Street66 offline
Toningenieur
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 28.05.2016 - 11:23 Uhr  -  
Gut geschrieben, kraut-brain, und doch würde ich die Dirty deeds in die Reihe der S-Format Klasse mit aufnehmen. Allein schon weil da Squealer drauf ist...https://youtu.be/4TWRNbs5bUE
Stücke wie Dirty deeds, Love at first feel, Problem child, Big Balls und der langsame Blues Ride on machen auch dieses Album zu einem Pflichtkauf für AC-DC Neugierige
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Maddrax offline
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 28.05.2016 - 11:26 Uhr  -  
DANKE für die Vorstellung.
Die alten Platten von AC/DC hahabe ich eh alle; hat wohl so ziemlich jede(r) was davon stehen, wenn nicht sogar alle Alten


Klasse Platte, da führt kein Weg daran vorbei ...
Zitat
Auch wenn dieses Album keinen nachhaltigen massenkompatiblen Hits abwarf

... und wahrscheinlich gerade deshalb
:::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::

Well, listen everybody
To what I got to say
There's hope for tomorrow
If we wake up today

::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::::
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Street66 offline
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 28.05.2016 - 11:32 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Maddrax

Die alten Platten von AC/DC hahabe ich eh alle; hat wohl so ziemlich jede(r) was davon stehen, wenn nicht sogar alle Alten


Da bin ich etwas "nerdig"...hier befinden sich zudem noch die australischen Ausgaben der "Alten", da die geringfügig andere Titel drauf haben...
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xanadu offline
Toningenieur
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 30.05.2016 - 20:11 Uhr  -  
Jawohl
Für mich ist das DIE AC/DC Scheibe schlechthin. Ich finde sie deshalb so gut da Sie nicht so auf Hit produziert wurde sondern einfach losgerockt wurde und das mit soviel Boogie wie noch nie.
Damit haben Bon Scott und Malcom Young, sowie die anderen Jungs in den Rockolymp einen Stammplatz ganz oben.

Obwohl die anderen erwähnten Scheiben keinesfall schlechter sind. Jailbreak mit dem Soul Stripper muss auch noch unbedingt erwähnt werden.
https://www.youtube.com/watch?v=A0CmX7sSWhA
....ansonsten Musikzirkusradio
hereinspaziert und reingehört
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Jersch offline
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 31.05.2016 - 15:15 Uhr  -  
Ich finde alle Veröffentlichungen mit BON SCOTT gnadenlos gut. Zur "Powerage" meinte die Band, das es Ihre bis dahin beste Scheibe ist. Das sollte sich in der Wahrnehmung der Band bis zum Tod von BON SCOTT nicht ändern!

Mein Liebling ist mit ganz geringem Vorsprung "Let There Be Rock", diese dann aber in der australischen Lp-Version :D !

Vielen Dank für die Rezi und an`s erinnern!
"Kann ich so nicht beurteilen, muss ich nackt sehen!"
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sunny offline
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Betreff: Re: AC/ DC Powerage  -  Gepostet: 04.06.2016 - 16:21 Uhr  -  
danke für die Vorstellung
rockige Grüße Sunny
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