Allan Holdsworth – Metal Fatigue

Prog-Jazz-Rock-Fusion???

 
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Allan Holdsworth – Metal Fatigue

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Gepostet: 05.01.2007 - 08:51 Uhr  ·  #1
Allan Holdsworth – Metal Fatigue

Das war das erste Soloalbum des Gitarristen, das ich mir damals, 1985 als LP zulegte.
Vorher war Holdsworth mir sehr positiv aufgefallen durch seine Zusammenarbeit mit Soft Machine, Gong, Tony Williams und Jean-Luc Ponty.
Keine Frage, als ich diese Scheibe sah – sie musste her!
Noch heute zähle ich sie zu der wichtigsten Platte des Künstlers, vereinigt sie doch auf geniale Weise Rock (Prog?), Rock-Jazz und Jazz.

Die Musik wurde in folgender, wechselnder Besetzung eingespielt:

Allan Holdsworth / guitar
Jimmy Johnson / bass
Alan Pasqua / keyboards
Chad Wackerman / drums
Paul Williams / vocals
Gary Willis / bass
Mac Hine / drums
Gary Husband / drums
Paul Korda / vocals


Und hier erst einmal die Stücke:


1 Metal Fatigue (Holdsworth, Williams) 4:54
2 Home (Holdsworth ) 5:29
3 Devil Take the Hindmost (Holdsworth ) 5:33
4 Panic Station (Holdsworth, Williams) 3:31
5 The Un-Merry-Go-Round (Holdsworth ) 14:06
6 In the Mystery (Holdsworth, Korda) 3:49

Prog-Rockfans finden hier teils kräftigen Sound, strukturierte Songs, für den Jazzer steht exellente Improvisation zur Verfügung und für die Jazz-Rock-Fraktion gibt es hier auch die typischen Elemente.

Die „Zugänglichkeit“ fördernd sind sicher auch die 3 Vokalbeiträge(tracks 1,4,6), von Korda(6) und Williams trefflich vorgetragen, wobei Williams für mich die bessere Entscheidung war.

Hinzu kommt, daß diese Platte ein Gitarrensolo enthält, daß von Experten als eines der besten zählt im Bereich der Gitarrenmusik, jenes auf „Devil take the hindmost“. (ob das wahr ist, mögen Fachleute entscheiden)

So oder so, ein buntes Feuerwerk, ein Kaleidoskop von Stimmungen, hochgradige Virtuosität mit Ausrichtung auf Gitarre und Keyboard, und dazu die solide und hart treibende Rhythmustruppe!
Ich empfehle diese Platte auch immer wieder gern als Einstieg in die komplexe Welt des Herrn Holdsworth, weil sie sicher auch mit am zugänglichsten ist.

Allein der „opener“ ist schon ein Knaller und dürfte den einen oder anderen gleich in den Bann ziehen.
Heavy geht es hier her, mit Williams tollem Gesang, komplexen Rhythmuswechseln und gleich einem mitreißenden Gitarrensolo.
Solche „Feuerwerke“ gibt es natürlich zuhauf und Holdsworth kann hier beweisen, daß er sicher zu den besten seines Fachs zählt, wenngleich das leider noch nicht entsprechend gewürdigt wurde.

Ein Pflichtkauf!

Wolfgang
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Labelboss
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Re: Allan Holdsworth – Metal Fatigue

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Gepostet: 05.01.2007 - 11:16 Uhr  ·  #2
Könnte etwas für mich sein. Bevor ich auf die "Jagd" gehe, ist nur auf LP erhältlich oder gibt es sie auch auf CD?
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Re: Allan Holdsworth – Metal Fatigue

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Gepostet: 05.01.2007 - 11:29 Uhr  ·  #3
pur
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Re: Allan Holdsworth – Metal Fatigue

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Gepostet: 06.07.2008 - 20:20 Uhr  ·  #4
Hintern den muss ich auch rennen.
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Re: Allan Holdsworth – Metal Fatigue

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Gepostet: 07.07.2008 - 15:20 Uhr  ·  #5
massenstart im Marthon ....................
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