Jeff Beck - Truth

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Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 18.01.2007 - 10:16 Uhr  ·  #1
Jeff Beck - Truth

Vom bekannten Mickie Most produziert, veröffentlichte Jeff Beck diese, seine erste Solo-LP, im Jahre 1968, nachdem das Kapitel Yardbirds abgeschlossen war.

Ein wahrer Klassiker der britischen Blues-Rock erwartet uns hier, ohne daß er in die Riege der anderen Veröffentlichungen jener Zeit dieses Genres einzureihen ist.

Denn, wie bei anderen Bands zu jener Zeit eher üblich, werden die Klassiker des schwarzen Blues nicht relativ authentisch nachgespielt, sondern bereits mit einer eigenen Note versehen.

Zudem gibt es hier bereits Eigenes und über den „Blues-Tellerrand“ wird auch geschielt.
Am ehestens ist dieses Debüt für mich von seiner Aussagekraft vergleichbar mit dem Debüt von Led Zeppelin.

So finden wir hier neben Bearbeitungen von Bluesklassikern auch das mittelalterliche „Greensleeves“, das nostalgische „Ol’ Man River“, ein Remake des Yardbird-Klassikers „Shapes of things“ oder das experimentelle „Beck’s Bolero“, hier übrigens mit Jimmy Page und Keith Moon als Gäste.

Über allem thronen der eigenwillige und expressive Gitarrenstil Beck’s und der raue, bluesig-soulige Gesang des jungen Rod Stewart.

Beck zeigt hier so manchem Gitarristen, „was eine Harke ist“ und überzeugt durch Innovation, leider damals weniger anerkannt als bei damaligen „Göttern“ wie Clapton & Co..

Blues-Rock vom Feinsten, sehr abwechslungsreich dargeboten, aus eigener Erinnerung wirkte diese Musik allerdings wie eine Art „Fremdkörper“ in der damaligen Musikszene, warum auch immer...

Mein persönlicher Höhepunkt der Platte ist der 7 1/2-minütige „Blues DeLuxe“, der mir immer wieder Schauer über den Rücken laufen lässt.

Die Titel der Originalplatte:

1)Shapes of Things -- Jim McCarty, Chris Dreja, Keith Relf, Paul Samwell-Smith (3:19)
2)Let Me Love You -- Johnny Rod (4:43)
3)Morning Dew -- Tim Rose, Bonnie Dobson (4:41)
4)You Shook Me -- Willie Dixon, J.B. Lenoir (2:29)
5)Ol' Man River -- Jerome Kern, Oscar Hammerstein II (3:57)
6)Greensleeves -- Traditional (1:49)
7)Rock My Plimsoul -- Jeffrey Rod (4:13)
8)Beck's Bolero -- Jimmy Page (2:53)
9)Blues Deluxe - - Johnny Rod (7:32)
10)I Ain't Superstitious -- Willie Dixon (4:51)


Bei einer späteren Veröffentlichung gab es folgende Bonustracks:


I’ve Been Drinking (Bonus Track - New Stereo Mix)
You Shook Me
Rock My Plimsoul (Bonus Track - Stereo Mix)
Beck’s Bolero
Blues Deluxe
Tallyman
Love Is Blue / L’amour est bleu
Hi Ho Silver Lining (Bonus Track - First Stereo Mix)

Hier sind also auch die Singles mit den B-Seiten vertreten, die Beck dann noch relativ gute Charterfolge brachten.

Hier die Besetzung der Platte:

· Jeff Beck- guitars, vocals; bass on "Ol' Man River"

· Rod Stewart- vocals (except on "Greensleeves" and "Beck's Bolero")

· Mick Waller- drums (except on "Greensleeves" and "Beck's Bolero")

· Ron Wood- bass (except on "Ol' Man River", "Greensleeves" and "Beck's Bolero")

· Nicky Hopkins- piano and organ on "Morning Dew", "You Shook Me", "Ol' Man River", "Beck's Bolero" and "Blues Deluxe"

· Keith Moon- drums on "Beck's Bolero", tympani on "Ol' Man River"

· Jimmy Page- guitars on "Beck's Bolero"

· John Paul Jones- bass on "Beck's Bolero"


Hier haben wir mit Sicherheit eine der Quellen der Entwicklung des Heavy Metal!

Wolfgang
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 18.01.2007 - 12:20 Uhr  ·  #2
Hatte ich irgendwann vor langer Zeit mal gehört weil ja immer davon geredet wird, aber hat mich nicht gepackt. Mit der Beck-Ola gings mir genauso.

Jerry
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 29.06.2009 - 20:33 Uhr  ·  #3
Ein tolles Debüt, das mir im Vergleich zum Nachfolger sehr gut gefällt.
hmc
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 29.06.2009 - 21:10 Uhr  ·  #4
Finde ich klasse.
Mittlerweile habe ich durch die Bande hier doch einiges von dem Herren kennen und "kaufen" gelernt..
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 30.06.2009 - 19:18 Uhr  ·  #5
Ha! Nun weiss ich endlich auf welchem Album Rod Stewards "Morning dew" zu finden ist!
Vor Jahrzehnten hatte ich mal eine Kassette auf der waren drei Versionen von Mornig dew drauf, eine davon mit Rod Steward & Jeff Beck.
Und die geht richtig ab, wenn der Rest auch so gut ist...
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 05.07.2009 - 20:17 Uhr  ·  #6
Nicht so meine Welt - ausgenommen "Morning Dew". Diese Coverversion finde ich ganz gut.
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 06.07.2009 - 10:59 Uhr  ·  #7
also für mich haben diese und die Beck-Ola durchaus ihren Reiz (und die beste Art Rod Stewart zu hören :D )
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 06.07.2009 - 12:18 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von freaksound
also für mich haben diese und die Beck-Ola durchaus ihren Reiz (und die beste Art Rod Stewart zu hören :D )


Ich mag weder die eine noch die andere Scheibe.
Das klingt für mich nicht rauh, sondern oft holperig, ungestüm, ja fast unbeholfen.

Die beste Art Rod Stewart zu hören sind die Faces bzw. seine Soloscheiben bis zum Jahr 1978 ca.

Jeff Beck macht später auch wesentlich bessere Scheiben, meine ich.
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 06.07.2009 - 12:24 Uhr  ·  #9
fein fein, dass passt zu Beck:

Musik, die polarisiert!

Auch ich bin der Ansicht, Rod klang nie besser als hier....

Er und Jeff waren ein grossartiges Team.

Die Musik war, korrekt, Stan, empfinde ich auch in etwa so, holprig.

Aber genau dieses wilde Element war/ ist es eben, dass diese Platte für mich über jene erhebt, die es in dieser Art nicht waren, sondern sich mainstreamig dem Publikumsgeschmack opferten.

Darum lobe ich mir genau diese Platte...

"Beck-Ola" hatte auch für mich dann schon eher einige "Hänger"...

Wolfbeck :8)
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 10.07.2010 - 19:55 Uhr  ·  #10
Heute ein 1-seitiges Interview mit Jeff Beckin der SZ...also als "Typ" ist er nach dem, was er da so erzählt, nicht so mein Fall
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 12.07.2010 - 02:29 Uhr  ·  #11
bzg folks ... ich komme gerade vom jeff beck-konzert 09.07 in st. veit an glan(ösiland) und bin zum zweitenmal enttäuscht von diesem herren .... soll er doch seine trantütenmukke zu hause unter seiner dusche spielen .... seine mit stahlsaiten bespannten, mit sicherheit edlen holzstücke > die habe aber einen anderen klamplfer verdient<in seiner garage testen

viel versprechend angefangen hatte er mit "spectrum" .... dann ein paar sachen aus seiner JAZZROCK-phase ... dann einfach nur viel guitarrenlärm um nix ... :twisted: :twisted: :twisted:

mehr kann ich einfach nicht sagen

sorry folx jeff beck ist für mich das zweite mal nach 1995 eine komplettniete gewesen ... es waren fans(30%) aus wien nachgereist, die absolut aus dem haus waren ... "der rest fand einfach keinen zugang" :mrgreen:

zweiter abend mit "DR.WILL" ..... einfach gigantomanisch(besprechung kommt bald)

chapter threeeeeee ....... deutsche bahn ..... die hin/rückreise by rain war heavy ..... nicht nur in ices auf ARD/ZDF .... ich bin noch am pn formulieren ... damit sich so mancher "unpolitischer" schmalspurkopf :ironie: :mrgreen: :ironie: :mrgreen: :ironie: mal einfach gedanken machen und sich selbst nicht so imprägnierend :8) empfinden sollte ...

zurück zum thema: "a slow train comin" .... " deep waaaaayyyyyyyy dowwwnn" .... "iiiiiiiiiiiiiin misssiiiippppiiiiii"

die tage mehr von einem gigantischen concert von "doctor will"

liebe leut von st. veit/glan und in drasendorf liebe grüsse aus der oberpfalz an euch ..... im september sehen wir uns wieder

bei z.b. hamburgbluesband mit farlowe& clempson und peter green, miller anderson und mit albert lee :!:

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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 12.07.2010 - 08:20 Uhr  ·  #12
Sorry, aber ich kann der "Konzertbesprechung" einfach nicht nachvollziehen, warum (objektiv) das Konzert so grottenschlecht gewesen sein soll.

Gerade als Anhänger der Beck'schen Spielweise interessiert mich das.

Aussage wie "der Rest fand einfach keinen Zugang" sagt nichts darüber aus, was auf der Bühne geboten wurde.

Wolfgang
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 13.07.2010 - 02:03 Uhr  ·  #13
bzg firebyrd ... stimmt ... meine kurzrezi über jeff beck ( http://www.burgkultur.at/ )war einfach nicht ergiebig:

also in die vollen:

wie schon angesprochen war der einstieg mit "spectrum" m. e. schon etwas halbherzig(ich wollte nicht daneben sagen), da ich sowohl das orginal live und auch andere coverversionen, zb> http://www.youtube.com/watch?v=8WKVRoY3DDg erlebt habe

dann kamen ein paar nummern aus seiner zeit mit jan hammer und jan garbarek. aber alle im stile seiner neuen cd. schlafwagen, kein pep ... einfach nur in sich selbstverliebt runtergespielt ... für einen absolut fan bestimmt eine offenbarung, aber selbst für mich, der zappabeefheartdr.johntomwaitsgentlegiant gestählt ist, eine zumutung .... darum auch meine wortwahl, denn wer dafür bezahlt(49.-€) wird, dass er was zu beissen hat, sollte zumindestens ein paar nummern spielen. die nicht nur bei dem jenigen selber ankommen ....

die bassistin ...... rhonda ... weiss die überhaupt, was das wort groove bedeutet ..... der drummer, und das lag nicht an der anlage, kam immer eine sekunde zuspät ... man spielt halt mit einem herren beck ... gut fürs renomee

ich habe letztes jahr jack bruce mit gary husband und clem clempson am selben ort live erleben dürfen/gesehen .... das war alter wein in neuen schläuchen :!: :!: :!: .... ein jungbrunnen

firebyrd, über die beck-ola/truth zeiten brauchen wir uns nicht zu unterhalten ... genial, ausser frage, ebenso die/seine "yardbirds" zeiten

bei dieser darbietung vom woe hatte ich in jeder sekunde dieser "darbietung" nur das gefühl, schön, dass ihr deppen da seid und ihr mich noch dafür löhnt, mir bei meinem guitarrenwixen zu zusehen ... was seid ihr nur für idioten, die mir diesen rotz abkauft und den auch noch für gut findet

wie gesagt, das war mein zweiter und mit sicherheit letzter besuch dieser sogenannten "musikalischen rockgrösse" .... dem ach so verkannten wunderkind :?: ..... :aerger:

jeff beck ist für mich :!: ein über die jahre hinweg überbewerter schmalspurbrettspeiler, der nur durch seine vita, sein umgehen damit(siehe m.j.) zu diesem ruhm gekommen ist

es gibt 100derte für mich in dieser art von besseren. z.b. "snowy white"

das ist im übrigen eine meinung, die ich allerdings mit mehreren/vielen besucherInnen (nach gesprächen) dieser traurigen darbietung teile, leider teilen muss

ich vergass, dass deine rezi über die "truth und beck-ola" für mich hundert % stimmig ist ... mein lob dafür, denn besser kann es nicht beschriebn werden ....

by the way .... rod stewart hat gigantische alben auch solo eingespielt ... was erinnere ich mich gerne an die "every picture tells a story" :lol:

rod "the mod" sollte man nicht nur auf "sailing" reduzieren

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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 13.07.2010 - 08:33 Uhr  ·  #14
Jeff Beck (Guitar), Jason Rebello (Keyboard), Narada Michael Walden (Drums), Rhonda Smith (Bass) , eigentlich wundert es mich, dass angesichts dieser Besetzung etwas 'schief' gegangen sein soll. (nun ja, Rhonda Smith sagt mir auch nichts)

Wahrscheinlich sind es eh' subjektive Eindrücke, die hier unterschiedliche Auffassungen vom musikalisch Gebotenen entstehen lassen.

Und wenn es dann DEINE Eindrücke sind, ist es ja auch OK.

...aber nun musst Du mir noch sagen, wann und wo Jeff Beck mit JAN GARBAREK gespielt hat.... :shock:
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 13.07.2010 - 21:27 Uhr  ·  #15
Zitat geschrieben von firebyrd
Jeff Beck (Guitar), Jason Rebello (Keyboard), Narada Michael Walden (Drums), Rhonda Smith (Bass) , eigentlich wundert es mich, dass angesichts dieser Besetzung etwas 'schief' gegangen sein soll. (nun ja, Rhonda Smith sagt mir auch nichts)

Wahrscheinlich sind es eh' subjektive Eindrücke, die hier unterschiedliche Auffassungen vom musikalisch Gebotenen entstehen lassen.

Und wenn es dann DEINE Eindrücke sind, ist es ja auch OK.

...aber nun musst Du mir noch sagen, wann und wo Jeff Beck mit JAN GARBAREK gespielt hat.... :shock:


firebyrd ...... :oops: :oops: :oops: :oops: ..... sorry, von mir ne schludrige arbeit, oberflächlich geschrieben. ich habe ein stück, das er gespielt hat und das von jan garbarek/terje rypdal ist(hat mein spezi, der grosser rypdal fan ist identifiziert) als zusammenarbeit beschrieben. dass die beiden also zusammen gespielt habe stimmt natürlich nicht .... nochmals sorry ....

ps, auch mein spezi war vom beckkonzert nicht so begeistert, ihm hat es aber besser als mir gefallen

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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 19.07.2010 - 15:58 Uhr  ·  #16
Zitat geschrieben von bluesicks68
aber alle im stile seiner neuen cd. schlafwagen, kein pep ... einfach nur in sich selbstverliebt runtergespielt ... für einen absolut fan bestimmt eine offenbarung, aber selbst für mich, der zappabeefheartdr.johntomwaitsgentlegiant gestählt ist, eine zumutung ....

die bassistin ...... rhonda ... weiss die überhaupt, was das wort groove bedeutet ..... der drummer, und das lag nicht an der anlage, kam immer eine sekunde zuspät ... man spielt halt mit einem herren beck ... gut fürs renomee


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Ich habe mir Jeff Beck am Samstag auf dem Herzberg auch angeschaut und kann die oben geschilderten Eindrücke nur bestätigen. Schleimige Weichspülerei fast durchgehend und dazu klang noch nahezu jedes der ruhigen Stücke gleich. Besonders nervte der Drummer mit seinem undynamischen Gehacke.

Ich bin kein großer Fan von Jeff Beck, daher habe ich vom Konzert auch nicht viel erwartet. Und dennoch war ich enttäuscht.
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 19.07.2010 - 16:51 Uhr  ·  #17
über etwas, was man nicht selbst gesehen hat, soll man nicht urteilen.
trotzdem gestatte ich mir zu sagen, daß die besprechungen von michi
und bluesicks so ungefähr dem entsprechen, was ich befürchtet hatte;
da kommt ein alter star daher und haut mir allergrößter routine, aber
ohne das feuer der jugend die ollen kamellen raus und kassiert dafür
noch groß ab.
hatte ähnliches gerade mit Savoy Brown und Groundhogs erlebt und mir
dann Jeff Beck frohen herzens erspart.

da sind mir die oben angesprochenen Truth und Beck-Ola doch um
einen ganzen zacken lieber, die reißen mich immer noch vom hocker.

@firebyrd; der Blues Deluxe ist sicher der höhepunkt; meine weiteren
wären Rock My Plimsoul und I Ain't Superstitious.
auf der Beck, Bogart, Apice hat Jeff sich dann besonnen
(ist ihm wohl eine schwarze katze übern weg gelaufen) und
aus I Ain't Superstitious nur noch Superstitious gemacht.... war damals bestimmt ein insider-joke.
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 19.07.2010 - 17:08 Uhr  ·  #18
Zitat geschrieben von badger

I Ain't Superstitious.
auf der Beck, Bogart, Apice hat Jeff sich dann besonnen
(ist ihm wohl eine schwarze katze übern weg gelaufen) und
aus I Ain't Superstitious nur noch Superstitious gemacht


Nee, hat er nicht.
Es handelt sich nämlich um die Coverversion von Stevie Wonder's Superstition.
In dem Stück wird ausdrücklich vor Aberglauben gewarnt.
Er hat also irgendwie die Spirale fast noch 'n Zacken höher gedreht.
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 19.07.2010 - 17:29 Uhr  ·  #19
Zitat geschrieben von stanweb
Zitat geschrieben von badger

I Ain't Superstitious.
auf der Beck, Bogart, Apice hat Jeff sich dann besonnen
(ist ihm wohl eine schwarze katze übern weg gelaufen) und
aus I Ain't Superstitious nur noch Superstitious gemacht


Nee, hat er nicht.
Es handelt sich nämlich um die Coverversion von Stevie Wonder's Superstition.
In dem Stück wird ausdrücklich vor Aberglauben gewarnt.
Er hat also irgendwie die Spirale fast noch 'n Zacken höher gedreht.


war nur ein kleiner kalauer und nur wegen dem unterschied im titel
selbst.
frau badger liebt das stevie wonder original,
ich mag die BBA-version lieber.
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Re: Jeff Beck - Truth

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Gepostet: 19.07.2010 - 17:32 Uhr  ·  #20
Zitat geschrieben von badger
Zitat geschrieben von stanweb
Zitat geschrieben von badger

I Ain't Superstitious.
auf der Beck, Bogart, Apice hat Jeff sich dann besonnen
(ist ihm wohl eine schwarze katze übern weg gelaufen) und
aus I Ain't Superstitious nur noch Superstitious gemacht


Nee, hat er nicht.
Es handelt sich nämlich um die Coverversion von Stevie Wonder's Superstition.
In dem Stück wird ausdrücklich vor Aberglauben gewarnt.
Er hat also irgendwie die Spirale fast noch 'n Zacken höher gedreht.


war nur ein kleiner kalauer und nur wegen dem unterschied im titel
selbst.
frau badger liebt das stevie wonder original,
ich mag die BBA-version lieber.


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