Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

 
DJ
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Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 03.11.2018 - 21:02 Uhr  ·  #1
Hallo zusammen,

ich habe zwei Plattenspielersysteme, deren Nadeln ich auf Verschleiß überprüfen müsste.

Wo gibt es einen Fachmann in erreichbarer Nähe von Meinerzhagen?

Wie kann ich es selber machen (ich weiß, Mikroskop usw.)? Aber welche Vergrößerung? Welche Mikroskopqualität benötige ich mindestens?

Wie macht ihr es?
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 03.11.2018 - 22:26 Uhr  ·  #2
Da nun kann ich nicht helfen! Ich lasse demnächst an meinem Dreher das System wechseln, gehe davon aus, dass die Nadel lange genug drin ist und entsprechender Verschleiß eingetreten ist. Vielleicht wird es ein einfaches Sumiko? :D
Den Dreher gebe ich mit zum Händler, weil ich meinen Verstärker zur Überprüfung/Reparatur gebe. Grund: der rechte Kanal kommt nur nach mehrmaligem umschalten am Quellenschalter. Kabel und so habe ich schon getauscht, Steckplätze getauscht, aber der Fehler bleibt. Dito ein Zischeln & Rauschen auf dem rechten Kanal im Phonobetrieb und nur da. Also ist es entweder der Dreher oder die Phonovorstufe. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

radiot grüßt! 8)
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 03.11.2018 - 23:00 Uhr  ·  #3
Vergiss das mit dem Mikroskop. Damit kannst Du als Laie nur grobe Beschädigungen erkennen.
Wenn Du eine Messschallplatte hast, kannst Du versuchen zu beurteilen, wie gut das System abtastet.

Was sind das denn für Systeme, wie alt?
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 04.11.2018 - 20:32 Uhr  ·  #4
Zitat geschrieben von Ernst_August

Vergiss das mit dem Mikroskop. Damit kannst Du als Laie nur grobe Beschädigungen erkennen.
Wenn Du eine Messschallplatte hast, kannst Du versuchen zu beurteilen, wie gut das System abtastet.

Was sind das denn für Systeme, wie alt?


Ortofon MC10 und Vinylmaster Red

Anzahl Jahre weiß ich nicht mehr genau. Aber alt.
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 05.11.2018 - 05:53 Uhr  ·  #5
Zitat geschrieben von radiot

Da nun kann ich nicht helfen! Ich lasse demnächst an meinem Dreher das System wechseln, gehe davon aus, dass die Nadel lange genug drin ist und entsprechender Verschleiß eingetreten ist. Vielleicht wird es ein einfaches Sumiko? :D
Den Dreher gebe ich mit zum Händler, weil ich meinen Verstärker zur Überprüfung/Reparatur gebe. Grund: der rechte Kanal kommt nur nach mehrmaligem umschalten am Quellenschalter. Kabel und so habe ich schon getauscht, Steckplätze getauscht, aber der Fehler bleibt. Dito ein Zischeln & Rauschen auf dem rechten Kanal im Phonobetrieb und nur da. Also ist es entweder der Dreher oder die Phonovorstufe. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

radiot grüßt! 8)


...muss nicht sein! Bei meinem Onkyo war es seinerzeit einfach der Quellenschalter. Die Kontakte waren, da nicht gekapselt, korrodiert. Nach ein paarmal schnellem hin- und herdrehen des Schalters war das Problem temporär, aber nicht dauerhaft behoben. Nach Aufenthalt in der Fachwerkstatt (2x) war das Problem auch jeweils nur für ein paar Monate behoben. Das war's dann für den guten Onkyo. Wegen eines nicht mehr beschaffbaren paar Cent-Teils musste er in Rente. Ein Elend!
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 05.11.2018 - 07:00 Uhr  ·  #6
Zitat geschrieben von badMoon


...muss nicht sein! Bei meinem Onkyo war es seinerzeit einfach der Quellenschalter. Die Kontakte waren, da nicht gekapselt, korrodiert. Nach ein paarmal schnellem hin- und herdrehen des Schalters war das Problem temporär, aber nicht dauerhaft behoben. Nach Aufenthalt in der Fachwerkstatt (2x) war das Problem auch jeweils nur für ein paar Monate behoben. Das war's dann für den guten Onkyo. Wegen eines nicht mehr beschaffbaren paar Cent-Teils musste er in Rente. Ein Elend!


Nach wieviel Jahren? Mein Neuer ist auch ein Onkyo, incl. CD-Wechsler.
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 05.11.2018 - 09:39 Uhr  ·  #7
Zitat geschrieben von nixe


Nach wieviel Jahren? Mein Neuer ist auch ein Onkyo, incl. CD-Wechsler.


Angeschafft 1996, abgegeben ca. 2013, der Verstärker wurde bei mir also ca. 17 Jahre alt. Das Problem mit dem Quellwahlschalter ist u.a. hier beschrieben:

https://www.analog-forum.de/wb…tfett-z-b/
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 05.11.2018 - 09:54 Uhr  ·  #8
Zitat geschrieben von badMoon

Zitat geschrieben von nixe


Nach wieviel Jahren? Mein Neuer ist auch ein Onkyo, incl. CD-Wechsler.


Angeschafft 1996, abgegeben ca. 2013, der Verstärker wurde bei mir also ca. 17 Jahre alt. Das Problem mit dem Quellwahlschalter ist u.a. hier beschrieben:

https://www.analog-forum.de/wb…tfett-z-b/


Danke Dir!
Der Vorgänger hat nichtmal solange durchgehalten, da hoffe ich mal das Beste & Euch auch Viel Erfolg!
DJ
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Re: Tipps/Hilfe zur Tonnadelüberprüfung erbeten

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Gepostet: 05.11.2018 - 18:33 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von badMoon

Zitat geschrieben von radiot

Da nun kann ich nicht helfen! Ich lasse demnächst an meinem Dreher das System wechseln, gehe davon aus, dass die Nadel lange genug drin ist und entsprechender Verschleiß eingetreten ist. Vielleicht wird es ein einfaches Sumiko? :D
Den Dreher gebe ich mit zum Händler, weil ich meinen Verstärker zur Überprüfung/Reparatur gebe. Grund: der rechte Kanal kommt nur nach mehrmaligem umschalten am Quellenschalter. Kabel und so habe ich schon getauscht, Steckplätze getauscht, aber der Fehler bleibt. Dito ein Zischeln & Rauschen auf dem rechten Kanal im Phonobetrieb und nur da. Also ist es entweder der Dreher oder die Phonovorstufe. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser.

radiot grüßt! 8)


...muss nicht sein! Bei meinem Onkyo war es seinerzeit einfach der Quellenschalter. Die Kontakte waren, da nicht gekapselt, korrodiert. Nach ein paarmal schnellem hin- und herdrehen des Schalters war das Problem temporär, aber nicht dauerhaft behoben. Nach Aufenthalt in der Fachwerkstatt (2x) war das Problem auch jeweils nur für ein paar Monate behoben. Das war's dann für den guten Onkyo. Wegen eines nicht mehr beschaffbaren paar Cent-Teils musste er in Rente. Ein Elend!


Danke für die Anteilnahme! Mein Verstärker dürfte sieben Jahre alt sein, mindestens sieben soll er aber noch halten. Zumal ich doch eigentlich recht zufrieden mit ihm bin, obwohl er keine Klangregelung hat. Da war ich, trotz überzeugender Vorführung beim Händler, anfangs recht skeptisch, als das Teil hier zu hause aufspielte. Aber er funzt, bei dem brauche ich keine Klangregelung; es funktioniert, trotz alter Holzohren.
Zwecks Reparatur bringe ich ihn zum Händler (HiFi-Play in Berlin),

https://www.hifiplay.de/

die sind ganz fit mit Reparaturen und so.

radiot grüßt! 8)
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