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Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf



hmc offline
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Betreff: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 17:27 Uhr  -  
Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts oder Fehl/Verlegenheitskauf

Kurzhistorie:

Beggar's Opera ist eine Progressiv-Rock -Gruppe aus Schottland, die vor allem in den 1970ern erfolgreich war.
Der Bandname bezieht sich auf das satirische Singspiel The Beggar's Opera von John Gay.
Alles begann 1970 mit der Unterschrift unter einen Platten Vertag bei Vertigo.
Der Kontrakt sollte vier Alben absichern, bei genau diesen vier Alben blieb es dann auch, denn 1974 lösten sich Beggars Opera wieder auf.


Pflichtkauf

Act One – 1970

1969 wurde dann Beggars Opera gegründet, ein Jahr später erschien „Act One".

Besetzung:
Martin Griffiths: Gesang,
Alan Park: Orgel,
Ricky Gardiner: Gitarre,
Marshall Erskine: Bass,
Raymond Wilson: Schlagzeug.

Beggars Opera schafften es zwischen 1970 und 1972, mit drei Alben ihr Kapitel der Rockgeschichte zu schreiben. „Act One" war sehr stark von klassischer Musik beeinflusst.
Für viele gehört dieses Debüt Album sicher nicht in die Sparte „Pflichtkauf“ aber dennoch habe ich mich so entschieden.
Natürlich kommt vieles noch recht „holprig“ daher, aber das die Band etwas zu bieten hat, erkennt man recht schnell.
Es ist auch nicht jedermanns/Frau Sache, Art Rock mit Klassik derart zu kombinieren, aber das macht eben dieses Album so ungewöhnlich.

Tracks:
Poet and peasant
Passacaglia
Memory
Raymonds road
Light cavalry
Sarabande
Think


Pathfinder - 1972

Bei meinen Recherchen stieß auf folgende Zeile.
„Pathfinder" erhielt durch den Einsatz und die Kompositionen der Pianistin Virginia Scott einen gleichermaßen folkloristischen, wie auch abgehobenen Flair.“

Das erklärt natürlich warum es neben rockigen Grooves, den wie gewohnt verträumten, melodischen Rock, auch zarte Spinettklängen zu hören sind.

Auf ihrem dritten Album hat die Band bewusst eingängige Musik bzw. Kompositionen in den Vordergrund gestellt, ohne all zu sehr in die Popecke abzudriften.

Das Album wurde in folgender Besetzung eingespielt:
Martin Griffiths: Gesang,
Alan Park: Keyboards,
Ricky Gardiner: Gitarre,
Gordon Sellar: Bass,
Raymond Wilson: Schlagzeug.

Virginia Scott hatte die Band mittlerweile (temporär) verlassen.

„MacArthur Park“ ist wohl vielen von uns bekannt, sei es in der Beggars Version oder aber auch von „The 5th Dimension“, oder Edeltröte Donna Summer.
Die Nummer wurde auch in deutscher Sprache aufgelegt, die damals sehr angesagte Sängerin aus Dänemark Gitte Haenning hat das Stück durchaus ansprechend interpretiert.
„Alle Träume, die wir hatten" war der Handelstitel.
Erzählt wird hier die Geschichte einer verlorenen Liebe, dass allerdings in farbigsten Metaphern.
Die Originalversion von Richard Harris stammt aus dem Jahr 1968.

Nicht nur der Sänger „Martin Griffith“ hatte seine musikalische Reife erlangt, es war die komplette Formation die am Höhepunkt ihres Schaffens angelangt war.

Da es aber kaum kommerziellem erfolg gab, zeichnete sich hier schon das Ende der Beggars Opera ab.

Tracks:
Hobo
MacArthur Park
The witch
Pathfinder
From Shark to Haggis
Stretcher
Madame Doubtfire


Qualitätskauf


Waters of Change - 1971

„Waters Of Change“ wurde vom Sänger Martin Griffiths, Alan Park (Orgel und Klavier), Virginia Scott (Mellotron), Gitarrist Ricky Gardiner, Bassist Gordon Sellar und Schlagzeuger Raymond Wilson aufgenommen.
Mit dem von der Klassik geprägtem Vorgänger „Act One“ hat dieses Album wenig gemein, hier wurden Folk und Balladen in den Vordergrund gestellt.

„Time Machine“ ist längst zu einem Klassiker der Musikgeschichte geworden
Das Thema Zeitmaschine wurde hier sehr eindrucksvoll verarbeitet und textlich wie auch musikalisch hervorragend umgesetzt.

Die langen Stücke des Albums sind jeweils durch instrumentale Zwischenparts verbunden, die gelegentlich an die Heimat der Musiker (Glasgow) erinnern.

Zu erwähnen ist noch, das außer dem Hammond Sound auch verstärkt mit dem Mellotron gearbeitet wurde.

Die Kombination dieser beiden Instrumente verlieh ihrer Musik einen orchestralen Touch.

Tracks:
Time Machine
Lament
I've No Idea
Nimbus
Festival
Silver Peacock Intro
Silver Peacock
Impromptu
The Fox

Beggars Opera best – Time Machine (2001)

Ein perfekter Querschnitt der Beggars Opera Ära.
Wer also neugierig auf die Band ist, sollte hier den idealen Einstieg finden.
80 Minuten Spielzeit, alle Stücke wurde remastered aufgelegt, der Klang ist gut bis sehr gut.
Wenn es keine „Best of“ wäre, so würde ich sie unter Pflichtkauf einstellen.


Fehl/Verlegenheitskauf


Get your Dog off me

Das 1974 erschienene Album ist für den Großteil der Beggars Opera Fangemeinde ihr schwächstes.
Sänger „Martin Griffiths“ wurde durch „Lynnie Paterson“ ersetzt.

Pianistin und Komponistin Virginia Scott stieß wieder zur Band, was aber nur in einigen Phasen das fehlende Potenzial der CD halbwegs auffangen konnte.

Es ist sicherlich kein schlechtes Album. denn es hat durchaus gute Momente.

Der Mason Williams Klassiker „Classical Gas“ gefällt sehr gut, aber auch „Working man“ und einige anderen Nummer sind klasse, nur reichen sie nicht aus, um an die „gute alte Zeit“ anknüpfen zu können.
Am Rande sei erwähnt das „Working man“ mich sehr an Nazareth’ s „Fat man“ erinnert.

Das Album ist für mich ein wenig zu viel in den Mainstream abgedriftet.

Trotzdem, der Fan wird dieses Album sicherlich in seiner Sammlung haben.

Tracks:
Get your dog off me
Freestyle ladies
Open letter
Morning day
Requiem
Classical gas
Sweet blossom woman
Turn your money green
La di-da
Working man
Two timing woman
Lady of hell fire


The Final Curtain

Die Aufnahmen zu The Final Curtain stammen aus der Zeit zwischen 1980 bis 1991.
Alan Park ist hier das noch einzig verbliebene Gründungsmitglied der Gruppe, er war der Keyboarder der Beggars Opera.
Der ursprüngliche Sänger der großen Ära, Martin Griffits wurde durch Linnie Paterson ersetzt.
Was diesem Album fehlt ist der musikalische Zeitgeist vergangener Tage.
Gitarren sind hier nur sporadisch zu hören, alles ist zu Keyboardlastig und wirkt sehr daher oftmals sehr steril.
Hier kann auch der Einsatz zweier Bass Musikern das fehlende kompositorische Potenzial nicht kaschieren.

Der Vorhang schließt sich mit „Poet and Peasant“ das erstmals vor zwei Jahrzehnten auf der „Act One“ als Opener aufgelegt wurde.
Für die Nostalgiker unter uns ein nett gemeintes Bonbon, aber ihre Zeit ist nun einmal vorüber.

Tracks:
Overture
Lifeline
Yes I Need Someone
Africa...At Last
Atmosphere
Bad Dreams
I Gave You Love
Showman In A Showdown
Now You’Re Gone
Four Moons
Poet And Pleasant
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 18:29 Uhr  -  
Ohne Zweifel eine sehr wichtige Band. Mein Lieblingsalbum: Pathfinder! Der Gitarrensound auf "The Witch" haut mich immer noch um.

Rudi
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 18:35 Uhr  -  
Um so erstaunter bin ich, dass nicht ein einziger hier auf die Möglichkeit eines Interviews o. g. Band reagiert hat.

Von Interview Fragen ist weit und breit nichts zu sehen.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 18:48 Uhr  -  
Zitat geschrieben von hmc
Um so erstaunter bin ich, dass nicht ein einziger hier auf die Möglichkeit eines Interviews o. g. Band reagiert hat.

Von Interview Fragen ist weit und breit nichts zu sehen.


Liefere mal ein paar Infos: Seit wann sind denn Beggars Opera wieder aktiv und aus welchem Anlass? Wie ist denn die aktuelle Besetzung? Machen sie eine Tour? Was ist das aktuelle Repertoire? Wollen sie ein neues Album machen?

Rudi
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 19:19 Uhr  -  
Die gibt es nicht mehr, oder sollte mir wirklich was entgangen sein?
Was bleibt, ist die Musik.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 19:37 Uhr  -  
Gibt es leider nicht mehr, aber Fragen sollten wir trotzdem haben.
Stichworte reichen völlig, den Rest mache ich dann schon.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 20:30 Uhr  -  
Zitat geschrieben von hmc
Gibt es leider nicht mehr, aber Fragen sollten wir trotzdem haben.
Stichworte reichen völlig, den Rest mache ich dann schon.


@Horst: Gib uns doch mal ein paar Infos, was der Anlass des Interviews ist bzw. was der "Status Quo" von Beggars Opera ist bzw. mit welchem Bandmitglied du es hältst etc. etc.. Lass dir doch nicht alles aus den Fingern saugen :8) !

Rudi
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 20:40 Uhr  -  
Im Thread zu den Interviewankündigungen habe ich das mehrfach angesprochen.

Alias Eye ist das eigentlich geplante, da deren Sänger zufällig der Sohn den BO Frontmanns ist, habe ich die Gelegenheit genutzt ihn darum zu bitten.

Alias Eye und Beggars Opera würde ich dann zusammen durchziehen.
Von Alias Eye wäre mein Ansprechpartner Phil Griffiths, bei BO Martin Griffiths.

BO gibt es seit 1974 nicht mehr, die Musiker haben heute "normale" Jobs, zumindest die noch unter uns sind und machen Musik nur zu ganz bestimmten Anläßen.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.02.2007 - 21:03 Uhr  -  
Zitat geschrieben von hmc
Im Thread zu den Interviewankündigungen habe ich das mehrfach angesprochen.



Das hatte ich überlesen. Sorry :8) !

Rudi
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 04.03.2007 - 08:03 Uhr  -  
ACT ONE, WATERS OF CHANGE und die PATHFINDER sind für mich Pflicht !

Diese drei Scheiben genügen dann allerdings auch - es sei denn, man ist leidenschaftlicher Kompletto-Sammler.

:prost:
rhino-Reiner
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 04.03.2007 - 11:38 Uhr  -  
Ich hab auch nur die drei ersten, jetzt alle als Mini LP Reissue. Die mag ich gern aber ganz wie Rhino, das reicht dann auch.

"Time Machine" ist allerdings ein Klassiker, keine Frage

Jerry
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 04.03.2007 - 12:24 Uhr  -  
Klar, "Time Machine" ist wohl der Klassiker der Band, und der Song, den man kennt. Es war für mich auch erstaunlich, wie die Gruppe trotz stetiger Ausweitung ihrer Klangwelten doch immer erkennbar blieb. "Act One" war in der Tat ein Album, das auch mir anfänglich den Zugang relativ schwer machte, was aber gewiss auch daran lag, dass ich damals noch eher der einfach gestrickte Radiohörer war. Ganz anders "Waters of Change", das ich persönlich als den musikalischen Höhepunkt der Gruppe bezeichnen würde. Bis und mit "Get your dog off me" habe ich die Band auch komplett, und ich persönlich würde keine Platte als nicht gut bezeichnen. Es war halt eine stetige Weiterentwicklung in der Band nachzuhören, auch wenn das im Falle von Beggars Opera eher in Richtung Popmusik tendierte. Wenn ich heute die anspruchsvollen Titel von "Act One" mit dem "Dog" Album vergleiche, dann denke ich mir manchmal, das seien zwei verschiedene Bands.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 04.03.2007 - 12:38 Uhr  -  
Als Gesamtwerk find ich auch Waters of Change am besten. Ist am rundesten. Act One fasziniert mich, weils ein wirklich ungestümes wildes Klassikrock-Werk ist. Die zwei Elfminüter leg ich mir immer noch gern auf, einfach ein herrlicher Parforce-Ritt auf der Orgel.

Jerry
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 04.03.2007 - 19:37 Uhr  -  
Beggars Opera, für mich eine ganz besondere Musik weil viele Erinnerungen an einen guten Freund und "Früher" dran hängen.

Und die Musik ist einmailg und besonders.

Eben wollte ich die Bettler wieder auflegen und ich finde die CD's nicht..... :shock: , gestöbert, kräftig nachgedacht, dann gefunden, in dem Fach für die übergroßen Papersleeves oder wie man diese Krüppel nennt die gerade mal nicht in ein normales CD Fach passen. Ein Knallkopp wer sich das ausgedacht hat.....

Aber jetzt läuft Mc Arthur und gleich The Witch!!!


exPsychedelic
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 04.03.2007 - 19:48 Uhr  -  
Ich liebe die Synthi Variante des Mason Williams Klassikers "Classical Gas".

Werden einige sicherlich kennen, zumindest die jenigen, die früher WDR' s "Quintesence" gehört haben.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.09.2007 - 18:01 Uhr  -  
hallo.

kennt jemand von euch die "nautilus" (live bootleg)von 1972?
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Triskell offline
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.09.2007 - 18:13 Uhr  -  
Zitat geschrieben von michi1985
hallo.

kennt jemand von euch die "nautilus" (live bootleg)von 1972?


...ich nicht! Du? :shock:
Was bleibt, ist die Musik.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.09.2007 - 18:38 Uhr  -  
ja hab die im regal stehen (cd). hab sie auf nem festival letztes jahr gekauft.
wahnsinns konzert! leider ist die soundqualität sehr sehr schlecht! wirklich kaum anhörbar. muss mal schauen ob ich da mit so nem mastering programm noch was rausholen kann.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 12.09.2007 - 22:34 Uhr  -  
michi1985, ja zackig, Du schaffst das..
Meine Punktvergabe bedeutet: 10 - 11 ordentlich; 12 - 13 gutes Album; 14 - 15 sehr gut bis überrragend.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 13.09.2007 - 18:18 Uhr  -  
ich hab leider das richtige programm dazu noch nicht.
das muss mir erst noch ne freundin geben. weiss nicht wann ich das bekomme!

grüsse!
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 13.09.2007 - 21:11 Uhr  -  
Ruhig Blut.
Meine Punktvergabe bedeutet: 10 - 11 ordentlich; 12 - 13 gutes Album; 14 - 15 sehr gut bis überrragend.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 31.08.2008 - 11:35 Uhr  -  
Der Vollständigkeith halber erlaube ich mir hier mal einige Ergänzungen:

Beggar's Opera haben zwar nur bis 1973 bei Vertigo veröffentlicht, sich danach aber nicht gleich aufgelöst.

Es gibt mit Sagittary (1974) - Mainstream-Rock mit viel Synthiekleister und ganz gelegentlichen progressiven Einsprengseln mit Ricky Gardiner, Virginia Scott u.a. - Beggar's can't be choosers (1975 laut Band-Homepage, alle anderen Quelle versteifen sich auf 1979 ebenfalls mit Ricky Gardiner, Virginia Scott, Clem Cattini u.a) und Lifeline (1980 sogar wieder auf Vertigo, aber diesmal mit Alan Park, Gordon Sellar, Linnie Paterson u.a.) weitere Alben, von denen man Sagittary wohl trotz des schönen Covers als Verlegenheitskauf bezeichnen muss, die beiden letzteren habe ich mir nicht mehr angehört, geschweige denn gekauft, es ist aber anzunehmen, dass Sie ähnlich belanglos klingen.

Erst 1986 kam dann The Final Curtain.
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stanweb offline
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 31.08.2008 - 16:22 Uhr  -  
Die Beggar's Can't Be Choosers ist ein kleines Meisterwerk.

Die Scheibe ist voll mit tollen Songs.
2:30 bis 5 Minuten langen Perlen der Pop/Rockmusik. Durchwegs saugut geschrieben, arrangiert und produziert.
Einziger Song der sich "Anders" anhört ist Death. Eine so düstere Zustandsbeschreibung des Todes aus der Sicht eines Sterbenden das ich den Song sehr oft gar nicht anhören kann. Ein meisterhafter Song.

Achja: als ich "The Passenger" von Iggy Pop das erste Mal hörte dachte ich das wären Beggars Opera (auf Grund meiner `Kenntnis der "Beggars Can't Be...). Tatsächlich hat Ricky Gardiner (Sänger, Gitarrist von B.O.) den Song mitkomponiert und auch mit eingespielt.
Laut meiner Platte ist die Scheibe 1979 rausgekommen.

P.S. Die Sagittary sowie die Lifeline sind wirklich nicht zu ertragen.
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Max... offline
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 31.08.2008 - 22:11 Uhr  -  
Ich habe bisher nur die "Act One" ... wirklich ei Pflichtkauf.
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Betreff: Re: Beggars Opera - Pflicht, Qualitäts, Fehlkauf  -  Gepostet: 31.08.2008 - 22:36 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Max...
Ich habe bisher nur die "Act One" ... wirklich ei Pflichtkauf.


Meine Liebste von den ersten Dreien. Die Anderen kenne ich nicht. "Waters Of Change" und "Pathfinder" sind zwar anders, dürften dir aber auch gefallen.
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