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PHISH - LIVE AT BROOKLYN 2004

3er Live CD auf Rhino

Guestuser
 
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Betreff: PHISH - LIVE AT BROOKLYN 2004  -  Gepostet: 20.04.2007 - 16:18 Uhr  -  
Ob Phish derzeit noch als funktionstüchtige Band existieren oder nicht, ist
eine Frage, die derzeit die angesehensten Forscher aus aller Herren Welt
in Atem hält. ja-nein-nein-ja...; die Expertisen der Wissenschaftler gehen hin und her;
selbst die Web-Side gibt keinen wirklichen Aufschluß.

Während die Recherchen andauern, kann man sich die Zeit mit einer 3er Live-Box verkürzen. Von denen gibt es so reichlich, daß ich hier nur exemplarisch die letzte (mir bekannte) herausgegriffen habe und zwar deswegen (ich sags schon gleich im voraus), weil sie randvoll ist mit allem, was Phish-Fans von einer guten Show ihrer Liebling erwarten.

2004 Live In Brooklyn aufgenommen, präsentieren sich Trey Anastasio (Git; Voc); Mike Gordon (Bass, Voc); John Fishman (Piano, Orgel, Voc) und Page McConnell (Drums; Voc) genau so souverän, wie gewohnt. Zwanzig Jahre nach der ersten (offiziellen) Live-CD (Junta) sind zwar nur noch zwei Stücke des damaligen Repertoires übrig geblieben (Dinner & A Movie; The Divided Sky); aber die Grundstimmung bleibt gleich
und das heißt zunächst mal, es gibt instrumentale Perfektion in allen Bereichen.
Da wird 10, 15, 18 minuten gejammt, was das Herz begehrt, mit der bekannten Stilvielfalt, die so Phish-typisch Jazz, Country, Rock und gelegentlich sogar einige Akkorde Blues umfaßt;
immer vorangetrieben durch die nur noch außerweltlich zu nennende Gitarre Trey's und die an Phil Lesh erinnernden Bassläufe Mike's.

Überhaupt, die erste Jamband der neuen Generation verliert nie den Bezug zur besten Jamband der ersten Generation. Das heißt nicht, daß Phish irgendwelche Songs der Dead kopieren; vielmehr kreieren sie den gleichen Spannungsaufbau wie die Helden der Urzeit. Auch bei Phish kommen die Stücke jedesmal anders, werden immer wieder neu erfunden und zusammengestellt, fließen mal so, mal so, mit und ohne Übergang ineinander über. Das Ganze könnte kaum hypnotischer wirken; immer wieder wird der Hörer in Trance versetzt; auch ohne vorherigen Konsum von Plätzchen-Mit-Was-Drin.

Und dann immer wieder kurze Intermezzos; kleine, schnelle Country-Stücke, auch mal ein Rocker a la Phish (d.h. wirklich laut und krachend wird das nie, sondern einfach nur... na, sagen wir mal... etwas tanzbarer); dann mal wieder eine Prise Accapella, bevor es vielleicht
mit einem Reggae-Beat weitergeht.

Phish sind wie eine gute alte Harley, die man nicht der Geschwindigkeit wegen fährt, sondern des geruhsamen, aber konstanten Kreuzens wegen. Wenn Mike und Trey blubbernd ihre Kisten angeschmissen haben, dann geht der Weg völlig ungeplant in alle möglichen Richtungen und wenn Du unterwegs mit rausgestrecktem Daumen am Straßenrand stehst, Brother, dann kannst du jederzeit hinten aufsitzen; und wenn es auf der Basstrommel wäre, aber sie nehmen Dich mit.

Wenn eine 3er CD vorbei geht, ohne daß Dir die Zeitspanne von drei Stunden lang wurde, dann muß man wohl von einer ganz besonders gelungenen Show sprechen.

Ich mag moe. Und Phish mag ich sogar noch einen Zacken mehr.

Disk: 1
1. Song I Heard the Ocean Sing
2. Dinner and a Movie
3. Curtin With
4. Sample in a Jar
5. Moma Dance
6. Free
7. Nothing
8. Maze
9. Frankenstein
Disk: 2
1. 46 Days
2. Possum
3. Oh Kee Pah Ceremony
4. Suzy Greenberg
5. Axilla I
6. 2001
7. Birds of a Feather
8. Kung
Disk: 3
1. Mike's Song
2. I Am Hydrogen
3. Weekapaug Groove
4. Divided Sky
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Guestuser
 
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Betreff: Re: PHISH - LIVE AT BROOKLYN 2004  -  Gepostet: 20.04.2007 - 16:23 Uhr  -  
Da geb ich dir jetzt mal rundum vorbehaltlos hundertprozentig recht. Ich hab die da nicht, aber z.B. die "Hampton Comes Alive" 6er Box und die ist nicht eine Sekunde langweilig. Ebenso die "A live one".

Exzellente Jam Band !!! :daumen:

Jerry
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hmc offline
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Betreff: Re: PHISH - LIVE AT BROOKLYN 2004  -  Gepostet: 23.04.2007 - 09:10 Uhr  -  
Liest sich toll, werde ich wohl zuschlagen müssen.
Meine Punktvergabe bedeutet: 10 - 11 ordentlich; 12 - 13 gutes Album; 14 - 15 sehr gut bis überrragend.
Müssen in Gefängnissen auch Fluchtwege aushängen?
His Majesty Coels
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