Arlo Guthrie - Running down the road

 
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Arlo Guthrie - Running down the road

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Gepostet: 19.06.2006 - 11:17 Uhr  ·  #1
„Alice’s Restaurant“ oder Steve Goodman’s „City Of New Orleans“ (damit alle wissen, welches Lied ich meine : die „englischsprachige Version“ von Rudi Carrell’s „Wann wird es endlich wieder Sommer?“ 😉 !!!), das sind im groben erst einmal Bezugspunkte zum Künstler Arlo Guthrie.
Natürlich auch seine „Eigenschaft“ als Sohn des großartigen und unvergessenen Woody Guthrie.


Von der Kritik nicht sehr gerühmt, so zählt dieses Guthrie-Album zu meinen Favoriten.

Vielleicht liegt es daran, dass es teils so ein herrliches „Byrds-Feeling“ hat.

Kein Wunder, hat Guthrie in diesem Album aus dem Jahre 1969 doch Clarence White und Gene Parsons beschäftigt.

Oder liegt es überhaupt an der Ballung von Spitzenmusikern aus L.A.?
Immerhin sind ferner James Burton, Chris Etheridge, Ry Cooder und andere dabei...

Hier sind sie alle:

Arlo Guthrie - vocals, guitar, piano
Clarence White - guitar
Ry Cooder - guitar, mandolin
Gene Parsons - guitar, harmonica
James Burton - guitar
Chris Ethridge - bass
Milt Holland - percussion
Jerry Scheff - bass
John Pilla - guitar



Oder liegt es an der locker-flockigen Westcoast-Country-Rock-Atmosphäre, die hier so herrlich unbeschwert rübergebracht wird? Ein feines „Sommeralbum“.


Die Stücke, wenn nicht anders vermerkt, von Arlo Guthrie:



1. "Oklahoma Hills" - 3:26 (Woody Guthrie, Jack Guthrie)
2. "Every Hand in the Land" – 2:18
3. "Creole Belle" - 3:43 (Mississippi John Hurt)
4. "Wheel of Fortune" - 2:28
5. "Oh, in the Morning" - 4:51
6. "Coming into Los Angeles" - 3:04
7. "Stealin'" - 2:46 (Gus Cannon)
8. "My Front Pages" - 3:47
9. "Living in the Country" - 3:16 (Pete Seeger)
10. "Running Down the Road" - 4:29


Folkiges wie die Neubearbeitung von Vaters „Oklahoma Hills“ steht hier neben der Bearbeitung des alten Titels von Mississippi John Hurt, „My Creole Belle“, dass Guthrie hier in ein tolles Stück im „Bakersfield-Country-Stil“ umwandelt.

Aber auch leicht psychedelisch-rockendes ist mit „Running Down The Road“ zu vernehmen, wenn sich eine angezerrte Gitarre den Weg bahnt.

Eines meiner „all time favorites“ im Dschungel so vieler Lieder findet sich hier auf dieser Platte mit „Coming into Los Angeles“, ein Titel, auf dem Clarence White seinen Einfluss immens geltend macht, für mich ein unglaublich locker-leichtes Stück mit einer gewissen „Hippie-Atmosphäre“, eigentlich hätte das gut in das Repertoire von Gram Parsons gepasst.

Guthrie hatte es auch in Woodstock vorgetragen, und für viele wurde es gar zu einer Art Hymne.



Wolfgang
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Labelboss
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Re: Arlo Guthrie - Running down the road

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Gepostet: 19.06.2006 - 12:24 Uhr  ·  #2
Da stimme ich Dir zu. Ein sehr schönes Album.
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Re: Arlo Guthrie - Running down the road

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Gepostet: 03.06.2009 - 13:47 Uhr  ·  #3
ich hatte geschrieben, "Sommeralbum", darum und aus anderem gegebenen Anlass hier noch einmal eine Bearbeitung der etwas älteren Rezension.

Ein Album, das ich immer wieder gern hervor hole, warum also nicht auch wieder hoch holen...?
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