Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

Klappe auf, die Erste!

 
Labelboss
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Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 16:21 Uhr  ·  #1
Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

Zeit für mich, auch einmal einige Worte zu diesem Album zu schreiben.

Sicher ist schon sehr viel hierzu gesagt worden, gerade angesichts der Veröffentlichung der 3erBox aus dem Jahre 2007, wo jeweils der original veröffentlichte Mono-Mix, der Stereo-Mix sowie frühe Singles in nochmals gemastertem Zustand unter’s Volk gebracht wurden.

Einiges habe ich bisher gelesen, von höchsten Tönen bis zum Verriss.
Eines ist mir hierbei besonders aufgefallen.

Entweder es wird Syd Barrett hier mittels seines bekannten Kultstatus’ nicht frei von Wertung beurteilt oder die Platte wird von einigen Rezensenten unter dem Gesichtspunkt heutiger Produktions- und Klangmaßstäbe beurteilt.(einiges davon hat mir verständnisloses Kopfschütteln bereitet, und ich möchte darauf auch nicht näher eingehen)

Alles ist nicht wertfrei von subjektiven Gedanken. Auch hier nicht.

Wäre Gilmour von Beginn an dabei gewesen, hätte es mit Sicherheit (neben wohl auch anderer Musik), aber selbst dann, wäre diese gleich gewesen, eine andere Beurteilung gegeben.

So sahen die Bewertungen der Platte noch zum Zeitpunkt des Erscheinens und zu Lebzeiten Barrett’s auch anders aus, allerdings an Verrisse kann ich mich auch nicht erinnern, aber zumindest wurde das Album nicht in höchste Sphären gejubelt und über den Stellenwert(ob er bestand oder nicht, lasse ich außen vor) eines Syd Barrett schon gar nicht.

Doch leider müssen Künstler oft erst versterben, bis sie entsprechende Würdigung erfahren.

Gut, unter Berücksichtigung dessen, was damals an Musik die Studios verließ, gibt es keine Vergleiche zu heutigen Maßstäben, so dass man hier auch nicht messen sollte. ( Ausnahmen dürften hier in der Tat Jazz und Blues sein)
Wollte man das tun, käme man schnell dazu, vieles, was in den 50ern bis 70ern die Bandspulen füllte, als angestaubten Schrott zu bezeichnen. Auch sogenannte „Klassiker“ der Rockgeschichte dürften dann dazu zählen.

Wer eine Platte versucht, relativ realistisch oder objektiv zu beurteilen, sollte auch auf eine Zeitreise gehen, oder in jener Zeit gelebt haben, oder aber, sofern wie fast immer Subjektivität wesentlich sein wird, diese auch zu begründen.

Ich habe es damals mitbekommen, als die LP im August 1967 veröffentlicht wurde.
Als heisser Beobachter der Charts vermochte ich sehr wohl zu erkennen, dass da mit den Singles „Arnold Layne“, „See Emily Play“, „Flaming“ und „Apples and Oranges“ etwas anderes in die Charts gekommen war. Das war nicht der gewöhnliche Sound der Zeit.

Syd Barrett war für den Großteil der Stücke verantwortlich(außer tracks 5-7) und das Album trug insofern seine Handschrift, kompositorisch auf jeden Fall, und seine Stimme war es, die hier prägend war.
Ansonsten trugen alle anderen auch entscheidend zur Stimmung der Platte bei, was sich nahtlos auch weiterverfolgen lässt nach Barrett’s Ausscheiden ab der nächsten Scheibe.

Diese Besetzung also spielte die Platte ein:



· Syd Barrett – Gitarre, Gesang
· Nick Mason – Schlagzeug, Percussion
· Roger Waters – Bass, Gesang
· Richard Wright – Orgel, Piano


Und diese Stücke waren zu vernehmen, zumindest auf der britischen Ausgabe:


1. "Astronomy Domine" – 4:12
o Lead vocals: Syd Barrett and Rick Wright
2. "Lucifer Sam" – 3:07
o Lead vocals: Syd Barrett
3. "Matilda Mother" – 3:08
o Lead vocals: Rick Wright and Syd Barrett
4. "Flaming" – 2:46
o Lead vocals: Syd Barrett
5. "Pow R. Toc H." (Syd Barrett, Roger Waters, Rick Wright, Nick Mason) – 4:26
o Vocalisations: Syd Barrett and Roger Waters
6. "Take Up Thy Stethoscope and Walk" (Roger Waters) – 3:05
o Lead vocals: Roger Waters
7. "Interstellar Overdrive" (Syd Barrett, Roger Waters, Rick Wright, Nick Mason) – 9:41
o Instrumental
8. "The Gnome" – 2:13
o Lead vocals: Syd Barrett
9. "Chapter 24" – 3:42
o Lead vocals: Syd Barrett
10. "The Scarecrow" – 2:11
o Lead vocals: Syd Barrett
11. "Bike" – 3:21
o Lead vocals: Syd Barrett

Auf der bereits erwähnten 3er Box auf CD 3 diese Boni:


1. "Arnold Layne" [Mono] - 2:57
2. "Candy and a Currant Bun" [Mono] - 2:45
3. "See Emily Play" [Mono] - 2:54
4. "Apples and Oranges" [Mono] - 3:05
5. "Paint Box" [Mono] (Rick Wright) - 3:45
6. "Interstellar Overdrive" (Take 2/ French EP Version) [Mono] - 5:15
7. "Apples and Oranges" - 3:11
8. "Matilda Mother" (Belloc Version) - 3:09
9. "Interstellar Overdrive" (Take 6) - 5:03


Barrett war kein Held, Barrett ist aus meiner Sicht nicht das Genie, für das er oft gehalten wird, er war Bestandteil einer Band, die sich aufmachte, andere Musik zu kreieren, und das mit sehr gutem Erfolg, wie ich meine.

Kein Superwerk, kein „billiger Sixties-Pop“(dafür sorgten reichlich andere Bands), hier waren sphärisch-anteilnahmsloser Gesang, schrille Gitarren, gleißende Farfisa-Sounds und viele Spielereien angesagt, Dinge, die sich auch später bei Pink Floyd, teils besser, teils anders, wiederfinden sollten.

„Hauptstücke“ sind hier sicher die längeren Tracks, aber auch die kurzen dürfen hier nicht übersehen und unterschlagen werden.

Wie gesagt, WIR SCHREIBEN 1967(!) und hören diese Musik, und nicht nur unter diesem Aspekt bieten auch die kurzen Stücke einiges zu entdecken, gerade unter dem Aspekt, dass hier Songs geschrieben wurden, die einfach gute Kompositionen waren, mit teils schönen Melodien und feiner Auskleidung. Einfach mal zuhören und träumen!

Damals nahmen im gleichen Haus die Beatles ihr „Sgt. Pepper“ auf und man munkelt, dass beide Produktionen sich „befruchtet“ haben sollen. Das möge jeder selbst entscheiden.

Was für mich bleibt, ist Musik voller Fantasie und Ideenreichtum, auf einer Platte, die sicher nicht zu den Meisterwerken der Rockgeschichte zählt, aber doch schon das Zeug hat, von mir als „Klassiker“ tituliert zu werden!

Wolfgang
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 16:26 Uhr  ·  #2
Ich mag sie ja nicht sonderlich diese Scheibe. Aber weder wegen Barrett noch gar wegen der Produktion (die ist Klasse für 1967). Ich find leider einfach die Stücke nix besonderes. Dabei hör ich ja so Psych-Pop/Rock aus den späten 60ern gern, aber hier gefällt mir einfach kaum was.

Astronomy domine find ich das stärkste Stück. Mystisch geheimnisvoll und dieser Anfang mit der hallenden Gitarrenlinie, das ist klasse.

Und Insterstellar Overdrive, ein geiler Psycho-Jam, der mir aber in der nicht-kastrierten Fassung von 16 Minuten, die es am Ende leider nicht aufs Album geschafft hat, wesentlich besser gefällt.

Der Rest ist alles nett, okay, nervt auch nicht unbedingt mordsmäßig, muß man nur einfach nicht haben finde ich. Pow R Toc H wäre noch großartig geworden wenns länger und ausgebaut worden wäre, das hat Potential.

Für mich persönlich in der Floyd-Diskografie eines der verzichtbaren Alben. Da finde ich nicht das was mich an Floyd fasziniert hat und auch nicht das was ich an gutem Psycho-Pop mag.

Und kein Vergleich für mich mit dem durchgehend starken Sgt. Pepper, das ich absolut gern habe.
wolf
 
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 16:42 Uhr  ·  #3
gutes posting firebyrd !!! schließe mich Jerrys Ausführungen an ! Ich besitze das Album aber nicht mehr daher auch lange nicht mehr gehört
krautprog
 
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 16:43 Uhr  ·  #4
Zitat
Für mich persönlich in der Floyd-Diskografie eines der verzichtbaren Alben.


100% zustimmung, jerry.

dieter
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 16:58 Uhr  ·  #5
Zitat
Was für mich bleibt, ist Musik voller Fantasie und Ideenreichtum, auf einer Platte, die sicher nicht zu den Meisterwerken der Rockgeschichte zählt, aber doch schon das Zeug hat, von mir als „Klassiker“ tituliert zu werden!


finde ich auch!!

Vielen Dank für Dein excellentes Posting firebyrd :daumen: :daumen: :daumen:

st_gallier
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 17:01 Uhr  ·  #6
Tolle Rezi, auch wenn ich teilweise anderer Meinung bin.
Na, dann muss ich dazu auch mal meinen Senf lassen...
Vorab: noch nie habe ich einen größeren Unterschied zwischen MONO und STEREO gehört... liegt wohl auch daran, dass die Mixe ganz unterschiedlich sind. Die Stereoversion fand ich noch nie spannend; aber was sich in der MONO-Version da getan hat, hat das Album nun zu einem meiner liebsten von PF gemacht - noch lieber als "Saucerful": bei "Interstellar Overdrive" erklingt am Anfang plötzlich zu den psychedelischen Gitarren das volle Farfisa-Register; wahrscheinlich alle Kippschalter, die an dem Gerät dranhängen plus dem Booster-Tab (die Hammond M100 hätte hier nicht gut geklungen)... danach wird alles mit Echo versehen, der direkte Übergang zum Mittelteil... wie "IO" später live klingen sollte, kann man am letzten Track der Bonus-CD hören... eine IO-Version, die sich deutlich vom Original unterscheidet... "Flaming" ist aufeinmal komplett gephast und hat einen viel atmosphärischeren Mittelteil als in der Stereoversion, während "Matilda Mother" viel kräftiger und voller klingt und sogar eine überragende Alternate Version auf CD3 hat. Und "Pow" wirkt gleich viel abgedrehter, während "AD" ziemlich rockig aus dem Lautsprecher tönt.
Dass die Singles auf CD3 zu finden sind, ist ganz gut, auch wenn ich lieber ein paar BBC Sessions oder Liveaufnahmen gehört hätte...
die anderen Tracks klingen ähnlich wie früher, sind aber viel frischer und knackiger als zuvor...
Eine Empfehlung - aber nur als 3CD-Set, oder für die nicht-Floyd-Fans als 2CD. 😉
hmc
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 17:22 Uhr  ·  #7
Ein interessantes PF Album ist es schon; die 3er CD war für mich Pflicht, da ich Stereo und Mono haben wollte.

@Feuerfloyd "Was für mich bleibt, ist Musik voller Fantasie und Ideenreichtum", damit hast Du sicher Recht.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 03.01.2008 - 18:53 Uhr  ·  #8
Meine Lieblingsscheibe von Pink Floyd! Das 3CD Set ist wirklich ein Muss für jeden, der dieses Album mag.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 18.12.2009 - 20:34 Uhr  ·  #9
Ich finde diese Scheibe auch klasse. Es geht doch nichts über die Frühphase der Band. Für mich jedenfalls war es ihre beste Zeit.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 18.08.2011 - 19:09 Uhr  ·  #10
Diese schöne Vorstellung muß mal wieder ganz nach oben! 😉

Die Scheibe hat es übrigens auch verdient: extraklasse! :8)
Heavym
 
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 18.08.2011 - 19:30 Uhr  ·  #11
Astronomiy domine und Interstellar Overdrive sind hier die führenden songs,den rest sollte man natürlich auch gehört haben.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 18.08.2011 - 22:03 Uhr  ·  #12
bin schon sehr baff über die recht kontroversen einschätzungen.
persönlich kann ich mich nur firebyrd anschließen.
ich war 13, als ich das werk zum ersten mal hörte und für mich war das
eine sensation; solche musik hatte es vorher noch nicht gegeben; alle
diese ideen waren total neu und ´revolutionär. Astronomy Domine und
Interstellar Overdrive, aber auch Lucifer Sam oder Matilda Mother;
jedes stück ein volltreffer.

über den klang kann ich auch nichts negatives sagen; ich hatte damals
einen mono-plattenspieler mit 0,5 watt ausgangsleistung (!) und so wie
ich waren die meisten meiner frende froh, überhaupt irgend etwas
zu haben, um ihre eigene musik hören zu können. ich wünschte mir, daß
die modernen kritiker begreifen, daß sich 1967 kein mensch irgendwelche
gedanken über die produktionsqualität machte. das ist mucke von 1967
und die klingt dann eben auch aufnahmetechnisch so.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 20.08.2011 - 14:41 Uhr  ·  #13
Zitat geschrieben von badger


über den klang kann ich auch nichts negatives sagen; ich hatte damals
einen mono-plattenspieler mit 0,5 watt ausgangsleistung (!) und so wie
ich waren die meisten meiner frende froh, überhaupt irgend etwas
zu haben, um ihre eigene musik hören zu können.


Wie wahr! So sah es hier auch aus. Ich glaube, ich hatte so ein Mono- Teil von Telefunken!
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 11.09.2015 - 21:36 Uhr  ·  #14
Hoch damit für die nachgerückten Floyd- Fans.... ;)
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 12.09.2015 - 09:33 Uhr  ·  #15
Ich hatte ein Dual-Plattenspielerchassis in einem selbstgebauten Gehäuse eines Hobbytischlers.
Ich fand und finde die Scheibe immer noch klasse. Mit den späteren Pink Floyd wurde ich erst richtig in meiner -äh- Raucherphase warm.
Den Hype um Syd Barret kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Sicherlich eine tragische Gestalt, aber derer gab es zu dem Zeitpunkt einige.
Pink Floyd hat dieses vielzitierte "Trauma" ja mit dem Album "Wish You Were Here" verarbeitet.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 12.09.2015 - 09:55 Uhr  ·  #16
Meine Meinung ist: Syd hatte eine ganz besondere Hand für tolle Melodien, dazu seine Stimme. Für mich ein einzigartiges Paket. Trägt bestimmt dazu bei, es einzigartig zu machen.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 18.09.2015 - 08:58 Uhr  ·  #17
Danke für die Vorstellung, ich persönlich mag die Frühphase der Band.
Dieses hat seinen eigenen Reiz, man bedenke 1967 ist das Album erschienen.
Aber jeder sieht es nun mal anders und das ist gut so.

Der Hype was sich jetzt um Pink Floyd so tummelt, halte ich nicht als nachvollziehbar.
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 18.09.2015 - 15:43 Uhr  ·  #18
Zitat geschrieben von sunny

Danke für die Vorstellung, ich persönlich mag die Frühphase der Band.
Dieses hat seinen eigenen Reiz, man bedenke 1967 ist das Album erschienen.
Aber jeder sieht es nun mal anders und das ist gut so.

Der Hype was sich jetzt um Pink Floyd so tummelt, halte ich nicht als nachvollziehbar.


Versteh ich zu gut. Bei Genesis war das ja ähnlich, als Collins dann das Pop-Ruder übernahm. Musikalisch bestimmt gut gemacht, aber nicht mein Fall.
...
 
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 19.09.2015 - 16:01 Uhr  ·  #19
Auch von mir nochmals herzlichen Dank für die Vorstellung! Ich mag die Platte auch sehr. Eigentlich finde ich so gut wie alles von PF bis 1977 - Animals absolut hörenswert. Danach wird es durchwachsender für mich! Ich sehe mir auch gern filmisches Doku-Material aus der Zeit an. Syd Barrett hatte schon Ausstrahlung!
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 19.09.2015 - 16:42 Uhr  ·  #20
Zitat geschrieben von Ziggy

Auch von mir nochmals herzlichen Dank für die Vorstellung! Ich mag die Platte auch sehr. Eigentlich finde ich so gut wie alles von PF bis 1977 - Animals absolut hörenswert. Danach wird es durchwachsender für mich!

sehe ich ganz genau so.
Auch ich liebe diese Platte.
Auf der "Piper" ist jeder song was ganz Spezielles.
Und die songs, die es in's regelmässige Liveprogramm der nächsten Jahre (bin in die 1970ger) gescahfft haben ("Astronomy Domine" , "Interstellar Overdrive"), davon gibt es sooo viele überragende Liveversionen einer Band die damals suastarke Liveshows gespielt hat und die songs teils richtig gejammt hat.

Bis 1977 finde ich alles sehr gut von Pink Floyd und höre mir auch alles mehr oder weniger regelmässig an.
Die "Wall" hat mir Anfangs auch gefallen; heute denke ich: na ja; sind zwei drei nette Lieder drauf, aber alle Guten auf einer LP hätt gereicht.
Was danach ab den 1980gern kam: aufgeblasen und langweilig
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Re: Pink Floyd – The Piper at the gates of dawn

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Gepostet: 19.09.2015 - 17:24 Uhr  ·  #21
Zitat geschrieben von Ziggy

Auch von mir nochmals herzlichen Dank für die Vorstellung! Ich mag die Platte auch sehr. Eigentlich finde ich so gut wie alles von PF bis 1977 - Animals absolut hörenswert. Danach wird es durchwachsender für mich! Ich sehe mir auch gern filmisches Doku-Material aus der Zeit an. Syd Barrett hatte schon Ausstrahlung!


Ausstrahlung, charismatische Stimme und ein Händchen für superschöne Melodien, absolut. Bin ganz deiner Meinung Ziggy und "Animals" ist für mich, weil es irgendwie so anders ist, ganz was wunderbares.

@Maddrax: ich glaube The Wall funktioniert nur mit einer visuellen Aufführung zusammen. Die Musik alleine... hmm..... "In the flesh" oder "Comfortably numb" sind wirklich toll. aber vieles ist ok aber nicht mehr so wirklich begeisternd.
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