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Andy M. Stewart, Scotland



firebyrd online
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Betreff: Andy M. Stewart, Scotland  -  Gepostet: 19.07.2006 - 12:08 Uhr  -  
Andy M.Stewart

Da will ich doch gleich noch einmal „in die Lücke stoßen“.

Über keltischen Folk und die Künstler ist bisher wenig zu lesen, daher hier ein weiterer Vorstoß, gleich mit einem der brillantesten Sänger der schottischen Szene.

Andy M. Stewart erblickte das Licht der (schottischen) Welt 1952 in Perthshire, einem wunderschönen Fleckchen Erde.

Geschult durch eine sangesfreudige Familie kam er bereits früh mit traditionellem schottischen und irischem Liedgut in Berührung.

Während des Studiums an der Blairgowie High School formierte sich eine Band namens PUDDOCK’S WELL, bestehend aus Dougie MacLean, Martin und Kenny Hadden und Andy M.Stewart. Einmal durften sie als Vorgruppe für die damals bereits bekannteren SILLY WIZARD(damals bestehend aus John Cunningham, Gordon Jones und Bob Thomas, später noch Phil Cunningham) auftreten. Stewart erregte das Aufsehen bei SILLY WIZARD und man konnte ihn als Sänger gewinnen. Bei dieser Band blieb er dann auch von 1974-1988. Neben dem Gesang war Stewart auch an Banjo und Gitarre zu hören.

Noch während dieser Zeit kam es zu einer Zusammenarbeit mit dem Gitarristen und Bouzouki-Spieler Manus Lunny, mit zunächst 2 Veröffentlichungen.
Später, nach der 1988er Abschiedstournee mit SILLY WIZARD, nahm er mit Lunny ein weiteres Album auf.
Daran schloß sich die Zusammenarbeit mit dem irischen Gitarristen Gerry O’Beirne an, bis angeblich aktuell anhaltend.

Stewart ist ein ganz besonderer Musiker, der es hervorragend versteht, die Tradition alter irischer und schottischer Lieder, hier insbesondere jener von Robert Burns, am Leben zu erhalten und mit der Moderne geschickt zu verknüpfen.

Insbesondere einige seiner eigenen Kompositionen zählen schon heute zu den Klassikern des Folks, wie z.B. „Ramblin’ Rover“, das sich mit dem Alkoholismus auseinandersetzt, „The Valley of Strathmore“, ein ganz besonders zu Herzen gehendes Lied über die „Highland Clearances“ und Auswanderung allgemein, „The Queen of Argyle“.

Viele seiner Lieder wurden gecovert von Künstlern wie June Tabor, Déanta oder auch den Dubliners.

Seine Spezialität sind die gefühlvollen Balladen, aber auch bei schnellen Stücken „packt er kraft-und druckvoll zu“.

Er versteht es blendend, die melodiösen Wendungen der keltischen Musik gesanglich umzusetzen und singt sehr leidenschaftlich.

Neben irisch/schottischer Folklore kann man einen Teil seiner Lieder auch der Sparte „Singer/Songwriter“ zuordnen, mit dem Ergebnis sehr schöner Musik.

Die Platten:

a) mit SILLY WIZARD:

Silly Wizard (1976)
Caledonia’s Hardy Sons (1978)
So many partings (1979)
Wild and beautiful (1981)
Kiss the tears away (1983)
Live in America (1985)
A Glint of Silver (1987)

The best of Silly Wizard (1985)

b) mit Manus Lunny

Fire in the Glen (1985)
Dublin Lady (1987)
At it again (1990)

c) Soloalben

By the hush (1982)
Songs of Robert Burns (1991)

d) mit Gerry O’Beirne

Man in the moon (1994)
Donegal Rain (1997)


Meine Empfehlungen sind “By the hush”, “Fire in the Glen” und “Man in the moon” , weil hiermit eine repräsentative Auswahl der verschiedenen Stile vorliegt.


Wolfgang :D
Der an diesem Beitrag angefügte Anhang ist entweder nur im eingeloggten Zustand sichtbar oder die Berechtigung Deiner Benutzergruppe ist nicht ausreichend.
...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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caramel offline
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Betreff: Re: Andy M. Stewart, Scotland  -  Gepostet: 06.05.2012 - 20:02 Uhr  -  
Ein spätes "Danke" für die Vorstellung.

Eine wirklich tolle, gefühlvolle (Folk)Stimme, die unter die Haut geht.
„Ein Riesenrennen, meine Damen und Herren, und der Sieger hat gewonnen!“
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Rainer The Mage offline
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Beiträge: 7831
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Betreff: Re: Andy M. Stewart, Scotland  -  Gepostet: 06.05.2012 - 21:10 Uhr  -  
Ich kenne ihn nur von Silly Wizard, aber deren Alben find ich durchweg stark :daumen:
"I've said that playing the blues is like having to be black twice. Stevie Ray Vaughan missed on both counts, but I never noticed." -- B. B. King
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