ELOY

 
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ELOY

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Gepostet: 21.07.2006 - 19:01 Uhr  ·  #1
Wird Zeit diese Band mal komplett vorzustellen. Der Name stammt übrigens aus dem weltberühmten Science-Fiction Roman "Die Zeitmaschine" von H.G. Wells. Die Menschheit hat sich in der Zukunft in zwei Gruppen gespalten. Die Morlocks sind intelligent, physiognomisch aber degeneriert, hausen unter der Erde, bauen Maschinen und ernähren sich kannibalisch. Die Eloi sind das schöne, friedfertige Volk welches oberirdisch lebt, ungebildet ist und als Nahrung für die Morlocks dient.

Cover und Besetzungsangaben by Wrdlbrmf.

Offizielle Homepage: http://www.phil.uni-sb.de/projekte/progrock/Eloy
Interview mit Manfred Wieczorke: http://www.phil.uni-sb.de/proj…/manne.htm

Eloy - Same (Mülltonne) (1971)


Trackliste:
Today - 5:56
Something Yellow - 8:15
Eloy - 6:15
Song of a Paranoid Soldier - 4:50
Voice of Revolution - 3:07
Isle of Sun - 6:03
Dillus Roady - 6:32

Besetzung:
Frank Bornemann (Guitar, Harmonica, Percussion)
Erich Schriever (Lead Vocals, Keyboards) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]
Manfred Wieczorke (Guitar, Bass, Vocals)
Helmuth Draht (Drums) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]
Wolfgang Stöcker (Bass)

Eloys erste. Noch komplett anders als alles was nachfolgte. Erich Schriever sind gut, singt gutes Englisch. Man munkelt dass er deswegen gehen durfte, weil Bornemann unbedingt singen wollte. Bemerkenswert auch noch - Manfred Wieczorke hier noch an Gitarre und Bass. Später wechselt er an die Tasten. Ein gutes, schön krautiges Album, eher in Richtung Hardrock. Es ist wert in der Sammlung zu sein, ist aber nicht die Phantasiepreise wert, die teilweise verlangt werden für das CD-Reissue auf Second Battle (natürlich mit dem aufklappbaren Mülltonnen-Deckel).

Eloy - Inside (1973)


Trackliste:
Land of No Body - 17:14
Inside - 6:35
Future City - 5:35
Up and Down - 8:23

Besetzung:
Frank Bornemann (Guitar, Vocals, Percussion)
Manfred Wieczorke (Organ, Guitar, Vocals, Percussion)
Wolfgang Stocker (Bass) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]
Fritz Randow (Drums, Acoustic Guitar, Percussion, Flute)

Zwei Jahre später. Bornemann hat nun das Heft in der Hand und hat die Musik verändert. Frank Bornemann ist ein riesengroßer Jethro Tull Fan zu der Zeit und das hört man hier. "Future City" ist der beste Tull-Song der nicht von Tull ist. Aber auch der Rest ist allerfeinster Kraut-Prog, mit wunderschöner Hammond. Nun, als remastered Version, ein absolutes Muß für Kraut und/oder Eloy Fans.

Eloy - Floating (1974)


Trackliste:
Floating - 3:59
The Light from Deep Darkness - 14:37
Castle in the Air - 7:13
Plastic Girl - 9:05
Madhouse - 5:16

Besetzung:
Frank Bornemann (Vocals, Guitar)
Manfred Wieczorke (Organ, Guitar)
Luitjen Janssen (Bass Guitar) [Neues Mitglied]
Fritz Randow (Drums)

Was ich für "Inside" geschrieben habe gilt nahtlos auch hier. Bester Orgel-Prog-Kraut, soundtechnisch nun vom Feinsten. "The light from deep darkness" ist wieder so ein Muß-Song.

Eloy - Power And The Passion (1975)


Trackliste:
Introduction - 1:10
Journey into 1358 - 2:56
Love Over Six Centuries - 10:05
Mutiny - 9:07
Imprisonment - 3:12
Daylight - 2:38
Thoughts of Home - 1:04
The Zany Magician - 2:38
Back into the Present - 3:07
The Bells of Notre Dame - 6:26

Besetzung:
Detlef "Pitter" Schwaar (Guitar) [Neues Mitglied, hat die Band nach diesem Album verlassen]
Luitjen "Harvey" Janssen (Bass Guitar) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]
Frank Bornemann (Vocal, Guitar)
Fritz Randow (Gretsch Drums, Paiste Cymbals) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]
Manfred Wieczorke (Organ, MOOG Synthesizer, Mellotron, Electric Piano, Grand Piano) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]

Bandwechsel gehören bei Eloy über all die Jahre dazu. Nach diesem Album ist die Band erstmal am Ende und Bornemann überlegt sie aufzulösen. Musikalisch ist das ihr erstes Top-Album in der symphoisch-proggigen Richtung mit nur noch nem zarten Hauch Kraut. Das Konzeptalbum über eine Zeitreise eines jungen Mannes aus der Jetztzeit ins Jahr 1358, begeistert textlich und vor allem musikalisch durchgehend. Spannende, abwechslungsreiche Arrangements zwischen hektisch rockig, symphonisch, pinkfloydig. Top Album in der Sammlung.

Eloy - Dawn (1976)


Trackliste:
Awakening - 2:38
Between the Times - 1:50
Memory Flash - 1:55
Appearance of The Voice - 1:12
Return of The Voice - 1:08
The Sun Song - 4:55
The Dance in Doubt and Fear - 4:27
Lost!?? (Introduction) - 5:15
Lost?? (The Decision) - 5:51
The Midnight Fight/The Victory of Mental Force - 7:18
Gliding into Light and Knowledge/The Dawn - 11:04

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Electric and Acoustic Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Rickenbaker Bass Guitars, Road Amplification, Vocals)
Detlev Schmidtchen (Hammond Organ, Mini-moog, Mellotron, Piano, Grand Piano, RMI Keyboard Computer, Guitars, Vocals)
Jürgen Rosenthal (Ludwig Drums, Paiste cymbals, Glockenspiel, Gongs, Timbales, Roto-Toms, Kettle Drums, Temple-Blocks, Voices, Steps)


Bornemann löst die Band nicht auf, gründet sie neu und hat ein gutes Händchen. Dies ist die beste Eloy-Besetzung durch all die Jahre durch. Mit Detlev Schmidtchen hat er einen zweiten Gitarristen, welcher an all den Keyboards noch mehr brilliert. Mit Klaus-Peter Matziol hat er einen phantasievollen Bassisten welcher nun das Grundgerüst stützt. Und mit Jürgen Rosenthal schließlich, hat er neben sich nun eine weitere echte Persönlichkeit in der Band. Rosenthal trommelt sehr variabel, phantasievoll, verspielt und vor allem – er textet ! Rosenthal hat ein Faible für phantastische Geschichten, nimmt diese aber auch her um ihm wichtige Botschaften zu verpacken.
„Dawn“ ist außerdem der Zwillingsbruder von „Power and the passion“, was sich nicht nur an der sehr ähnlichen Covergestaltung zeigt. Ursprünglich plante Bornemann ein Doppelalbum zu „Power-Zeiten“. Dazu kams nicht. Nun mit der neuen Besetzung spielt er den zweiten Teil ein und hat am Ende das schönste, wohlklingendste Eloy Album vorgelegt. Ein besonderes Kleinod in ihrem Repertoire und wert entdeckt zu werden.



Eloy - Ocean (1977)


Trackliste:
Poseidon's Creation - 11:38
Incarnation of the Logos - 8:25
Decay of the Logos - 8:15
Atlantis' Agony at June 5th 8498, 13 P.M. Gregorian Earthtime - 15:35

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, All Electric, Acoustic, and Effect Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Vocals, Thunderbird and Fender Fretless Bass Guitars)
Detlev Schmidtchen (Hammond Organ, Mini-Moog and ARP Synthesizers, Mellotron, RMI Keyboard Computer, Xylophone, Angelic Voices)
Jürgen Rosenthal (Sonor Genuine Rosewood Drums, Paiste Cymbals, Timbales, Roto-Toms, Temple Blocks, Kettle-Drums, Tubular Bells, Morse Key, Voice, Triangles, Paper and Flute)

Nur vier Songs zieren Eloys bekanntestes Album, mit welchem sie auch heute noch in Prog-Kreisen, in USA oder Japan identifiziert werden. Hier stimmt einfach alles. Das Album ist wieder ein Konzeptwerk, diesmal zur griechischen Mythologie (Texte Rosenthal). Vom Cover-Artwork über die vier Stücke, die rockig-treibend proggig (Poseidon’s creation) bis hin zu episch-elegisch (Atlantis’ Agony) alle Facetten guten Prog-Sympho Rocks abdecken ist da alles drauf. Das mehrminütige Intro von Poseidon’s Creation wurde und wird bis zum heutigen Tag viele Male als Hintergrund-Musik für Fernsehproduktionen / Dokumentationen gern genommen.
Top Album und für mich das Eloy-Einsteiger Album.



Eloy - Live (1978)


Trackliste:
Poseidon's Creation - 11:37 (OCEAN)
Incarnation of Logos - 8:46 (OCEAN)
The Sun Song - 8:30 (DAWN)
The Dance in Doubt and Fear - 7:36 (DAWN)
Mutiny - 9:56 (POWER AND THE PASSION)
Gliding into Light and Knowledge - 4:24 (DAWN)
Inside - 6:34 (INSIDE)
Atlantis' Agony... - 20:54 (OCEAN)

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals/Guitar)
Klaus-Peter Matziol (Bass/Vocals)
Detlev Schmidtchen (All Keyboards)
Jurgen Rosenthal (Drums/Percussion/Voice)

Gottseidank spielte ausgerechnet die beste Eloy-Besetzung das Doppel Live Album ein. Dementsprechende Qualität ist hier zu finden. Hauptsächlich Songs aus den beiden jüngsten Alben natürlich, wobei ich vor allem den „Sun-Song“ hervorheben möchte. Diesem wird hier ein wunderschön poetisches Gedicht (gesprochen soweit ich informiert bin von Rosenthal) vorgesetzt, nur untermalt von leisen Keyboardtönen. Nahtlos geht das Stück dann in den vom „Dawn“ Album bekannten instrumentalen Sun-Song über. Eines meiner allerliebsten Eloy-Stücke in dieser Version hier.


Eloy - Silent Cries And Mighty Echoes (1979)


Trackliste:
Astral Entrance/Master of Sensation - 9:03
The Apocalypse - 14:54
a) Silent Cries Divide the Nights
b) The Vision - Burning
c) Force Majeure
Pilot to Paradise - 7:01
De labore solis - 5:12
Mighty Echoes - 7:16

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals/Guitar)
Klaus-Peter Matziol (Bass/Vocals)
Detlev Schmidtchen (Keyboards)[Hat die Band nach diesem Album verlassen]
Jürgen Rosenthal (Drums)[Hat die Band nach diesem Album verlassen]

Und eine letzte Großtat der Eloy Starbesetzung. Floydiger denn je (hört mal Astral entrance) präsentieren sie sich auch hier wieder in Höchstform, sehr ähnlich dem Ocean-Album. Vielleicht einen Tick rockiger, straighter sind sie hier. Ein Song wie „Pilot to paradise“ hat für damalige Eloy-Verhältnisse schon richtig harte Gitarren. Sehr gutes, schönes Album noch mal.


Eloy - Colours (1980)


Trackliste:
Horizons - 3:20
Illuminations - 6:19
Giant - 6:05
Impressions - 3:06
Child Migration - 7:23
Gallery - 3:08
Silhouette - 6:57
Sunset - 3:15

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Electric and Accoustic Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Bass Guitars, Vocals)
Hannes Arkona (Electric and Acoustic Guitars)[Neues Mitglied]
Hannes Folberth (Keyboards)[Neues Mitglied]
Jim McGillivray (Drums, Percussion)[Neues Mitglied]

Schmidtchen und Rosenthal sind weg, gründen EGO ON THE ROCKS. Mit Hannes Arkona kommt ein echter Rockgitarrist und drum ist das, das mit Abstand rockigste, teils etwas hardrockigste Album von Eloy.
Trotzdem gut, auch wenn es nicht die Klasse der Vorgänger-Alben erreicht. Wunderschön das Gitarrensolo in „Silhouette“.


Eloy - Planets (1981)


Trackliste:
Introduction - 1:58
On the Verge of Darkening Lights - 5:37
Point of No Return - 5:45
Mysterious Monolith - 7:40
Queen of the Night - 5:22
At the Gates of Dawn - 4:17
Sphinx - 6:50
Carried by Cosmic Winds - 4:32

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Bass Guitars, Vocals)
Hannes Arkona (Guitars, Keyboards)
Hannes Folberth (Keyboards)
Jim McGillivray (Drums, Percussion) [Hat die Band nach diesem Album verlassen]

Wieder will Bornemann ein Doppel-Album machen und wieder will die Plattenfirma nicht, sondern schlägt zwei kurz hintereinander zu veröffentlichende Alben vor. Nachdem der härtere Eloy-Sound bei den Fans nicht ankam, macht Bornemann die Rolle rückwärts und kehrt zurück zum symphonischeren Sound von den Jahren vorher. Dadurch ist Planets wieder wesentlich Eloy-iger geworden und ein gutes Album. Eine Science-Fiction Story trägt durchs Geschehen. Die Platte wirkt am besten wenn man sie am Stück hört. Das jeweils rechte Cover hier, bei Time to turn und bei Ra war das Cover für den UK Markt. Vor allem die beiden Rodney Matthews Cover (hier und Time to turn) gefallen mir gut.

Eloy - Time To Turn (1982)


Trackliste:
Through a Somber Galaxy - 6:00
Behind the Walls of Imagination - 6:25
Time to Turn - 4:32
Magic Mirrors - 5:25
End of an Odyssey - 9:25
The Flash - 5:34
Say, is it Really True - 4:45

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Guitars)
Hannes Arkona (Guitars, Keyboards, Percussion)
Hannes Folbert (Keyboards)
Fritz Randow (Drums) [Nach 7 Jahren wieder dabei]

Zweiter Teil der „Planets“ Geschichte. Und wieder war es gut für Eloy, dass sie nicht gleich das Doppelalbum machen konnten. Jim McGillivray hat nicht so recht zur Band gepasst, ging, und für ihn kam Ex-und nun wieder Drummer Randow zurück. Gleich gefällt mir das Drumspiel wieder besser, weil variabler. Auch „Time to turn“ sollte am Stück genossen werden, wenngleich die einzelnen Songs hier vielleicht alleinestehend nen Tick schwächer als die Planet-Songs sind. Mit dem Titellied „Time to turn“ erobert Bornemann die Rock-Discotheken. Leider, denn das gefiel ihm. Bester Song hier "End of an Odyssey". Irgendwie prophetisch was die Band betrifft.

Eloy - Performance (1983)


Trackliste:
In Disguise - 4:29
Shadow and Light - 5:17
Mirador - 3:44
Surrender - 5:38
Heartbeat - 6:26
Fools - 5:10
A Broken Frame - 8:10

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Bass Guitars)
Hannes Arkona (Guitars, Keyboards)
Hannes Folberth (Keyboards, Grand Piano)
Fritz Randow (Drums, Percussion)

Sofort fällt das moderne Cover auf. Der alte Schriftzug ist noch da, aber ein futuristisches Foto prangt vorn drauf. Bornemann will moderner werden, will in die Rockdiscos und dementsprechend flach fällt das hier aus. Hat mir nie gefallen die Scheibe, war mein Ausstieg von Eloy erstmal. Bestes Stück noch „A broken frame“.


Eloy - Metromania (1984)


Trackliste:
Escape to the Heights - 5:03
Seeds of Creation - 4:28
All Life is One - 6:28
The Stranger - 3:59
Follow the Light - 9:37
Nightriders - 4:39
Metromania - 6:10

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Guitars)
Klaus-Peter Matziol (Bass Guitars)
Hannes Arkona (Lead Guitars, Keyboards, Percussion, Vocoder)
Hannes Folbert (Keyboards)
Fritz Randow (Drums)

Mitte der 80er. Die Sounds der Rockbands werden mit viel Hall und Echo und allerlei Effektgeräten auf mächtig, schwülstig, pompös aufgebraten. So auch bei Eloy. Härter als je zuvor steigen sie mit „Escape to the heights“ ein, kühler, kälter als je zuvor ist der effektüberladene Sound. Mit „Follow the light“ haben sie zwar noch nen schönen, aber schon arg kitschigen Song dabei.



Eloy - Codename Wildgeese (1985)


Trackliste:
Patrol - 2:47
Hongkong Theme I - 3:32
Hit and Run - 1:38
Queen of Rock'n'Roll - 2:36
Destiny - 4:34
Discovery - 0:50
Juke-Box - 1:58
Deadlock - 1:30
Cha-Shoen - 3:35
Sabotage - 1:20
On The Edge - 3:30
A Long Goodbye - 2:13
Face to Face - 1:47
A Moment Decides - 2:07
Revenge - 1:13
Hongkong Theme II - 1:07

Besetzung:
Klaus-Peter Matziol (Bass Guitars)
Hannes Arkona (Lead Guitars, Keyboards, Percussion, Vocoder)
Hannes Folbert (Keyboards)
Fritz Randow (Drums)

Dies ist kein offizielles Eloy-Album. Eingespielt wurde es von der Band ohne Frank Bornemann. Kenn ich leider nicht, kann ich nix dazu sagen.

Eloy - RA (1988)


Trackliste:
Voyager of the Future Race - 8:54
Sensations - 4:46
Dreams - 8:03
Invasion of a Megaforce - 7:42
Rainbow - 5:24
Hero - 6:54

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead and Backing Vocals, Lead and Rhythm Guitars)
Michael Gerlach (Keyboards, Drums, Synth-Bass)

Man lese die Besetzung. Eloy, die Band, war aufgelöst. Bornemann lernt Michael Gerlach kennen, der hauptberuflich für allerlei Fernsehproduktionen die Sounds macht. Da hat MG sehr schön gelernt wie man heiße Luft hübsch verpackt. Noch kälter, kühler und vor allem hohler ist der Sound auf dieser Produktion. Der eine oder andere Song wäre nicht so schlecht, aber in diesem Plastik-Sound nicht zu gebrauchen. Außerdem gibt’s mit „Rainbow“ das kitschig-grausigste Eloy-Stück ihrer bisherigen Bandgeschichte. Das Album hat vor allem harte Gitarren, knallende Drums aus der Dose und billigste Plastik-Keyboard Klänge. Und die Uhuhuhu Mädels im Background fallen noch dazu negativ auf.



Eloy - Destination (1992)


Trackliste:
Call of the Wild - 6:49
Racing Shadows - 7:11
Destination - 7:41
Prisoner in Mind - 4:26
Silent Revolution - 7:55
Fire and Ice - 5:10
Eclipse of Mankind - 6:29
Jeanne d'Arc - 7:36

Besetzung:
Frank Bornemann: all lead and backing vocals, guitars
Michael Gerlach: keyboards

Gastmusiker:
Nico Baretta: drums
Klaus-Peter Matziol: bass on "Silent revolution" and "Racing shadows"
Detlev Goy: bass on "Jeanne d'Arc", "Fire and ice" and "Call of the wild"
Helge Engelke: bass on "Destination", "Prisoner in mind", rhythm-guitars on "Prisoner in mind", acoustic-guitar and solo-guitar on "Fire and ice"
Kai Steffen: solo-guitar on "Silent revolution"
Lenny McDowell: Flute on "Destination" and "Call of the wild"
Classical Choir on "Jeanne d'Arc" arranged and conducted by Peter Chrastina

Und wer dachte, dass das der Tiefpunkt in der Bandgeschichte war (so wie ich das dachte) wird eines besseren belehrt. Alles was ich übers Vorgängeralbum geschrieben habe gilt hier auch. Stellt es euch einfach nur dreimal so schlimm, so grausig, so entsetzlich plastikmäßig vor. Bitte ! Wer sich mit Eloy beschäftigen möchte – macht nen weiten Bogen um dieses Müllmachwerk. Hier ist gar nix, überhaupt nix gut.


Eloy - The Tides Return Forever (1994)


Trackliste:
The Day of Crimson Skies - 5:02
Fatal Illusions - 9:22
Childhood Memories - 6:22
Generation of Innocence - 6:10
The Tides Return Forever - 6:40
The Last in Line - 4:01
Company of Angels - 9:45

Besetzung:
Frank Bornemann (Lead Vocals, Guitars)
Michael Gerlach (Keyboards, Backing Vocals)
Klaus-Peter Matziol (Bass)

Irgendwer hat Bornemann wohl gesteckt, dass “Destination” der berühmte Griff ins ... war. Der haut Ex-Bassist Matziol an ob er denn nicht wollen würde und er will (er war ja schon Gast beim letzten Album). Dazu entdeckt Michael „Plastik“ Gerlach, dass es so was wie Analog-Keyboards auch mal gab. Endergebnis Aufwind. Matziols Basslinien tun der Musik gut und Gerlachs Keyboards sind auf einmal anhörbar. Auch musikalisch ist das näher als alles was folgte an „Time to turn“, ihrem letzten Sympho-Prog-Rock Album dran. Nicht wirklich ein gutes, großes Eloy-Album, aber anhörbar und mit dem Titelsong auch ein richtig gutes Stück wieder drauf. Zu der Zeit hatte ich sie das erste Mal auf Tour gesehen. Nicht schlecht, aber Live Drummer Bodo Schopf war ein einziger Ausfall. Der muß wohl vom Heavy Metal kommen, so wie er seinen Job verstand. Brrrrrrrr.


Eloy - Ocean 2 The Answer (1998)


Trackliste:
Between Future And Past 2:43
Ro Setau 7:09
Paralysed Civilization 9:28
Serenity 3:09
Awakening Of Consciuosness 6:03
Reflections From The Spheres Beyond 12:59
Waves Of Intuition 4:56
The Answer 11:19

Besetzung:
Bodo Schopf (drums & percussion)
Frank Bornemann (leadvocals, guitars)
Klaus-Peter Matziol (bass)
Michael Gerlach (keyboards, vocoder)

Als alles eigentlich schon vorbei war mit der Band, kommt der G.U.N. Records Boss daher und überzeugt Bornemann noch mal ein Album, eine Art Abschluss zur Bandgeschichte zu machen. Bornemann sinniert nach und kommt schnell auf „Ocean“, dem Höhepunkt der Bandstory. Also Teil zwei muß her. Das beste von allen Eloy-Alben seit „Time to turn“ ist es schon. Aber das will dann ja auch wieder nix heißen bei dem was da so kam. Ocean 2 klingt jedenfalls sehr nach Eloy, nur ist der Sound fetter denn je, und so manchesmal hat man den Eindruck das bombastische Klangerlebnis soll über die dürftigen Song-Ideen hinwegtäuschen. So manche Songs hier müssen nicht wirklich die Zehnminuten-Grenze berühren oder überschreiten. (und das sag ich ! ). Trotz allem, wer nur ein Eloy-Album nach Time to turn in Betracht zieht, dann bitte dieses hier. Ein Muß-Album ist es aber nicht.


Kompilationen:

Eloy - Chronicles I (1993)


Trackliste:
Poseidon's Creation '93 - 11:28 (OCEAN)
The Apoclypse '93 - 11:02 (SILENT CRIES...)
Silhouette '93 - 3:10 (COLOURS)
Mysterious Monolith '93 - 6:10 (PLANETS)
Sphinx '93 - 6:22 (PLANETS)
Illuminations '93 - 6:19 (COLOURS)
End of an Odyssey '93 - 9:45 (TIME TO TURN)
Time to Turn '93 - 3:33 (TIME TO TURN)
Spirit in Chains '93 - 5:49 (prev. unreleased)
Say it is Really True '93 - 4:25 (TIME TO TURN)

Eloy - Chronicles II (1994)


Trackliste:
Escape to the Heights '94 - 5:10 (METROMANIA)
All Life is One '94 - 6:29 (METROMANIA)
Nightriders '94 - 4:37 (METROMANIA)
Follow the Light '94 - 9:47 (METROMANIA)
Rainbow '94 - 5:16 (RA)
Voyager of the Future Race '94 - 6:28 (RA)
Fire & Ice '94 - 5:09 (DESTINATION)
Call of the Wild '94 - 7:00 (DESTINATION)
Prisoner in Mind '94 - 4:26 (DESTINATION)
Eclipse of Mankind '94 - 6:28 (DESTINATION)

Diese beiden Compilations sind insofern interessant, als Eloy sie mit der damals aktuellen Besetzung komplett neu eingespielt haben. Hier gibt’s also nicht einen Song so wie man ihn von den Alben her kennt, sondern so wie Eloy 1994 interpretieren. Klar das auch da die älteren Stücke (also Chronicles I) besser abschneiden.


Eloy - Timeless Passages (2003)


Trackliste:
CD1:
1. Decay of logos 8:17
2. Lost (The decision)?? 5:01
3. The midnight fight/The victory of mental force 8:06
4. Master of sensation 5:59
5. Silhoutte (single edit) 3:26
6. The bells of notre dame (remix) 6:18
7. Sphinx 6:42
8. All life is one (remix) 6:27
9. Rainbow 5:13
10. Point of no return 5:25
11. Ro Setau (edit) 5:00
12. Poseidon's creation (live 1994 Munich, previously unreleased) 11:28

CD2:
1. Time to turn 4:31
2. End of an odyssey 9:23
3. Voyager of the future race 6:25
4. At the gates of dawn 4:14
5. The tides return forever 6:35
6. The sun-song 4:51
7. Follow the light (remix) 9:45
8. The Apocalypse: a)Silent cries divide the night b)The vision - burning c)Force Majeure 14:52
9. Illuminations (remix) 6:14
10. The answer 11:19

Und das ist das bisher letzte Lebenszeichen auf CD und die einzige Best of die man in Betracht ziehen sollte. Bornemann selbst hat hier zusammengestellt. Einige Songs sind am Ende so gemixt, dass sie in den nächsten übergehen. Das geht bei den älteren Stücken recht gut, bekommt aber mit dem scheußlichen Rainbow auf CD 1 den ersten Bruch. Als Kaufanreiz muß noch was Neues drauf, also ne Liveversion von Poseidon, eingespielt in der 94er Besetzung. Wer nur mal reinschnuppern will ist hier ganz gut bedient, obwohl die Krautrock-Jahre völlig ausgespart werden und sich zu viele der nach 1982er Songs drauf befinden.

Es gibt noch ein paar andere Best Ofs auf dem Markt. Das sind allerdings von der EMI zusammengeschusterte Versuche Kohle zu machen. Kann man kaufen wenn man erstmal reinschnuppern will oder wenn man diese CDs recht billig findet. Muß aber nicht sein.

Laut Bornemann wars das mit Eloy. Er überlegt ob er evtl. irgendwann ein paar Abschluss-Auftritte mit alten Musikern absolvieren will, um dem Kapitel Eloy somit einen (trotz allem) würdigen Abschluss zu verpassen. Das soll aber eher im Rahmen des Fanclubs stattfinden, wird aber sicherlich (wenns denn je dazu kommt) mit Live CDs und DVDs abgefeiert werden.

Vieles aus dem Eloy-Katalog bis 1982 ist für mich unverzichtbare Musik. Damit bin ich großgeworden und Bornemanns schlechtes Englisch hat mich lange Jahre begleitet, hat mir gezeigt „so willst du es nicht machen und besser sprechen“ und gehört zu der Musik wie der süße Senf zur Weißwurscht.

Für mich eine große, eine unverzichtbare deutsche Rocklegende.

Jerry
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Re: ELOY

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Gepostet: 21.07.2006 - 19:32 Uhr  ·  #2
Komisch. Da gab es einen Thread von wrdlbrmf bei Krautrock (A - J) über Eloy und auf einmal ist er nicht mehr da (meine Antwort darüber übrigens auch nicht). Dafür gibt es jetzt einen Thread von Jerry über diese Band. Kann mir das mal jemand erklären?
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Re: ELOY

 · 
Gepostet: 21.07.2006 - 19:34 Uhr  ·  #3
@Xhol: Ja kann ich. Wrdlbrmf hat nur für mich vorbereitet, die Cover eingestellt,Titelangaben und Besetzungslisten gebastelt. War von Haus aus gedacht, dass ich das weiterführe und unter meinem Namen einstelle. Drum hab ich den anderen Thread gelöscht.

Jerry
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Re: ELOY

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Gepostet: 22.07.2006 - 13:22 Uhr  ·  #4
Nachdem - leider - keinerlei Feedback kommt mal meine Frage:

Gefällt euch das so ? Liest das jemand ?

Wenn ja, kann ich (und vielleicht andere auch) das sicher öfters so mit noch einigen anderen Bands machen. Nur wenns keinen interessiert mach ich (und Wrdlbrmf) mir so ne Mühe nicht nochmal.

Also bitte mal raus mit den Meinungen.

Jerry
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Re: ELOY

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Gepostet: 19.01.2007 - 03:39 Uhr  ·  #5
was soll ich sagen.
superspitze gemacht jerry. deine abhandlung über meine (neben jane) krautband.
bis zur colours, dann hat mir das allet gar nich mehr gefallen. und als dann gerlach hier mit anfing die finger im spiel bzw auf den plastiksynthis zu haben.
echt grauslich.

du schriebst :
Zu der Zeit hatte ich sie das erste Mal auf Tour gesehen. Nicht schlecht, aber Live Drummer Bodo Schopf war ein einziger Ausfall. Der muß wohl vom Heavy Metal kommen, so wie er seinen Job verstand. Brrrrrrrr.

tja da hab ich se auch gesehn. longhorn stuttgart. war doch cosmo zaloom oder so im vorprogramm. na ja die hamn nicht grad bleibenden eindruck bei mir hinterlassen.
eloy dafür um so mehr. mann war das ein riesenripp. was war ich enttäuscht, ich war so verärgert dass ich die eintrittskarte für nen 2 ten gig tags drauf (münchen) noch in der gleichen nacht verbrannt und mir tierisch einen eingetütet hab. das vergess ich mein lebtag nicht.

ps. bodo schopf war vorher drummer bei msg - michael schenker group. wenn ich dat noch richtich inne birne hab.


shine on
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Re: ELOY

 · 
Gepostet: 19.01.2007 - 09:46 Uhr  ·  #6
Danke für die Lorbeeren Punker. Bist du aus der Stuttgarter Gegend wenn du da im Konzert warst und München in Betracht gezogen hattest ?

War jedenfalls kein gutes Konzert damals. Wenn ich da Eloy nicht schon von den alten Scheiben liebgewonnen hätte, ich wäre niemals ein Freund von ihnen geworden.

Jerry
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Re: ELOY

 · 
Gepostet: 19.01.2007 - 10:27 Uhr  ·  #7
da um 1978 für das Eloy Konzert in Köln nicht genug Karten verkauft werden konnten wurden die Scorpions verpflichtet und es gab ein Doppelkonzert zum Preis von einem.
Wenn ich sie finde stelle ich hier dann noch Fotos von dem Gig ein !!!!

pur
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Re: ELOY

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Gepostet: 03.02.2007 - 13:47 Uhr  ·  #8
Das finde ich auch super
wolf
 
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Re: ELOY

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Gepostet: 03.02.2007 - 13:51 Uhr  ·  #9
Zitat geschrieben von pur
Das finde ich auch super


was denn ????
pur
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Re: ELOY

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Gepostet: 03.02.2007 - 13:59 Uhr  ·  #10
@ wolf, hast recht habe mich ein bischen schnell geschrieben bin ja in der Arbeit. Ich meinte den Beitrag von Jerry über Eloy hat mir sehr gefallen.
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Re: ELOY

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Gepostet: 03.02.2007 - 14:30 Uhr  ·  #11
@Pur: Danke fürs Lob !

Jerry
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Re: ELOY

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Gepostet: 10.06.2007 - 06:39 Uhr  ·  #12
Hallo Jerry
Das hast du super geschrieben! Bin jetzt erst auf den Bericht gestossen.
Sehe das mit den Wertigkeiten etwas anders, aber das ist ja zum Glück alles Geschmackssache.
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Re: ELOY

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Gepostet: 10.06.2007 - 13:18 Uhr  ·  #13
Danke auch dir Walter. Ich freu mich auch über spätes Echo !

Jerry
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Eloy-Übersicht sehr gelungen

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Gepostet: 08.08.2007 - 04:13 Uhr  ·  #14
Hallo Jerry!

Finde Deine ELOY-Übersicht mehr als gelungen! Bin selbst seit vielen Jahren ELOY-Fan und habe mir nun fast alle CDs von dieser tollen Band besorgt.

Man kann sehr schön Deine eigene Meinung herausfühlen und merkt, dass Dir ELOY zu ihrer "spährischen" Zeit sehr gut gefallen hat (wem nicht?).

Würde mich freuen, wenn Du mehr davon bringen würdest. Du wirst ein dankbares Publikum haben.

Ich möchte gerne helfen, dass Frank Borneman und Detlef Schmidchen samt den anderen Bandmitgliedern noch einmal für Furore sorgen. Was kann man da tun, um diese Ausnahmemusiker nocheinmal für ein Studioalbum oder gar Live-Auftritte zusammen zu bekommen?

Vielleicht als Anreiz für Frank ein Doppel-Album zum Abschluß?

Natürlich sollte endlich eine DVD herauskommen.

BTW - kennst Du die ELOY-Filme in YOU TUBE?

Schönen Gruß
Manfred
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Re: ELOY

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Gepostet: 08.08.2007 - 07:39 Uhr  ·  #15
Jerry Garcia, uhps, na klar gefällt es auch mir sehr gut, nur habe ich es wohl verschwitzt ein Wort des Lobes zu posten.
Hiermit nachgeholt, well done Jerry. :daumen:
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Re: ELOY

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Gepostet: 08.08.2007 - 09:42 Uhr  ·  #16
Dank auch an euch beide und Willkommen EPA, bist ja Neu hier !

Tja, was könnte man da tun ? Schwierig schwierig, wer weiß ob die alle noch miteinander können. Oder nicht familiär oder beruflich so eingespannt sind. Schön wärs schon ein ELOY Album mit den alten Recken.

Jerry
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Re: ELOY

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Gepostet: 08.08.2007 - 13:08 Uhr  ·  #17
mein gott wär dat scheen.

aber ma ehrlich in den letzten 25 jahren hat sich bei den hannoveraner nicht wirklich viel getan. und als gerlach mit seinem blechdosenspinett zukam war sowieso feierabend.

und eloy live wann war das 95, eine der grössten konzertenttäuschungen meines jetzigen erdendaseins.

ansonsten klar bornemanns baby --> hoffen wir das frankie nochma die innere glut entfachen kann, aber wohl eher net.

ein immer noch bekennender eloy fan (bis time to turn)

shine on
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Re: ELOY

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Gepostet: 08.08.2007 - 15:11 Uhr  ·  #18
ich glaube nicht, das Frankieboy da noch mal was nachlegt. Er tobt sich hier in H. als Produzent und Studiobesitzer aus. Immerhin konnte ich die OCEANS-Tour in Hannover live sehen, mein einziges ELOY-Konzert, und da hatte der Gerlach ein paar nette analoge Sachen dabei. Ich fands gut.

Trurl <ich bekenne mich auch noch als Fan, wobei ich inzwischen eher die Alben nach OCEAN bevorzuge>
wolf
 
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Re: ELOY

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Gepostet: 08.08.2007 - 15:15 Uhr  ·  #19
Trurl, du wirst lachen die Ra & Destination gefallen mir ausgesprochen gut ( Neuerdings )
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Re: ELOY

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Gepostet: 10.08.2007 - 09:15 Uhr  ·  #20
Da habe ich so einen Thread übersehen.

Auch ich oute mich als Eloy Fan, da ich auch alle CD´s (außer Ocean 2 , brrrrrr :wuerg: ) habe , finde ich diese Biographie mit den Kommentaren sehr intressant un dgut gestaltet. :daumen: Jerry

Mir gefallen auch teilweise die 80er Sachen z.B Metromania, aber mit ELOY verbindet man normalerweise mit den Scheiben der 70er Jahre. Vorallem die Inside bis Dawn sind für mich der Hammer.

Ich glaube auch nicht daran dass Bornemann Eloy nochmals zum Leben erweckt und wenn dann kann ich mir nicht vorstellen dass dies eine gute Scheibe wird. Wenn ich so die Sachen anhören was Frank schreibt und produziert.
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Re: ELOY

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Gepostet: 10.08.2007 - 14:12 Uhr  ·  #21
@xanadu: was hat den Frank außerhalb ELOYS geschrieben??
@Wolf: Am besten finde ich inzwischen die Phase nach dem ELOY Live Album bis zu The Planets/Time to turn.

Auch die RA/bzw. Ocean 2 hat was. Erstaunlicherweise kann ich mit Oceans inzwischen recht wenig anfangen, ist mir auch wie die früheren Werke zu monoton, zähflüssig.

Trurl
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Re: ELOY

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Gepostet: 10.08.2007 - 18:16 Uhr  ·  #22
Genau kann ich Dir die Bands nichts sagen, habe auf jeden Fall mal was gelesen für welche er die Songs schreibt. (Müsste mal nachschauen welche Bands das waren)
Er hat auch mal so ne Hymne für irgendeiner WM (ich meine Ski) geschrieben und sonst hat der doch für einige Hardrockbands produziert.
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Re: ELOY

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Gepostet: 10.08.2007 - 19:30 Uhr  ·  #23
@xanadu: Wäre nett, wenn Du mal schauen könntest, wo er andere Lieder geschrieben hat. das er Hardrockcombos produziert ist mir bekannt.

Merci nochmal
Trurl
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Re: ELOY

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Gepostet: 17.04.2008 - 19:01 Uhr  ·  #24
Das Lob kommt sehr, sehr spät. Aber ich bin jetzt erst noch mal auf diese Seite gestoßen. Eloy gehört zu meinen Lieblingsbands. Deshalb finde ich es klasse, alles über die Alben in übersichtlicher Form zu erfahren. Jerry, da steckte bestimmt viel Arbeit drin. Aber das hat sich gelohnt. Du siehst, auch nach vielen Monaten, ja nach fast zwei Jahren, werden die Zeilen wieder gelesen.
Wie gesagt, äußerst gelungene und interessante Auflistung. Kompliment, Jerry!!
hmc
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Re: ELOY

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Gepostet: 18.04.2008 - 09:50 Uhr  ·  #25
Tom Cody, im Kraut und Rüben Forum A-I findest Du eine 2. Meinung zu den Eloy Alben, ist auch sehr interessant.

http://www.musikzirkus.eu/viewtopic.php?t=9219
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