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Andromeda - Extension of the Wish



TO versteckt
Kassettenhörer
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Betreff: Andromeda - Extension of the Wish  -  Gepostet: 28.04.2008 - 10:26 Uhr  -  
Andromeda - Extension of the Wish

(2000 - Daun, Hedin, Lejon, Mackrory, Reinholdz)

1. Words Unspoken
2. Crescendo of Thoughts
3. In the Deepest of Waters
4. Chameleon Carneval
5. Star Shooter Supreme
6. Extension of the Wish
7. Arch Angel

Andromeda spielt adrenalintreibenden Progmetal, der nichts für sensible Gemüter ist. Wie in dem Genre beinahe üblich gibt es hier und da leichte Anleihen bei Dream Theater, allerdings ohne dabei in Gefahr zu geraten, zu Kopisten zu mutieren.

Andromeda spielen Hochgeschwindigkeits-Progmetal, der buchstäblich aus den Lautsprechern gejagt wird. Gitarrist Johan Reinholdz, der für alle Kompositionen verantwortlich ist, gereicht John Petrucci bei den Riffs alle Ehre. Doch Andromeda sind weit davon entfernt, zur reinen Gitarrenorgie zu verkommen. Die Lieder gründen sich, trotz aller Virtuosität und Schnelligkeit an den Instrumenten, immer auf gute Melodien und die Keyboards von Martin Hedin haben ebenfalls eine prominente Rolle in der Musik. Oft doppeln die Keyboards die Läufe auf der Gitarre, etwas, das Dream Theater bzw. Saga auch gerne tun.

"Extension Of The Wish" ist so ein Album, das Spaß macht. Ab und zu ist es doch ganz erfrischend, technisch versiertem Progmetal auf Höchstgeschwindigkeit zuzuhören - vor allem, wenn dabei neben aller Spielfreude die Komposition an sich nicht zur Nebensache gerät. Andromeda begehen nicht den Fehler, Technik zum Selbstzweck verkommen zu lassen. Der Song steht stets im Vordergrund. Das Album dauert dabei zwar nur knapp 45 Minuten, doch mehr würde vermutlich auch nur den Spaß verderben. Zuviel Adrenalin auf einmal wäre auch nicht gut.

Andromeda sind ein weiterer Beweis dafür, daß es in Schweden eine Unmenge sehr talentierter Bands gibt. Ich kann "Extension Of The Wish" allen Progmetalliebhabern unbedingt empfehlen. Die Lieder sind vielleicht nicht immer so komplex wie manches bei Dream Theater, doch Melodiegefühl und Spielfreude sind überragend. Wie gesagt: es macht einfach Spaß, zuzuhören. So man Musik im Geschwindigkeitsrausch mag. Ansonsten wird es wohl etwas zu schnell und hart.

Kleine Anmerkung: die Originalauflage des Debutalbums hatte Lawrence Mackrory als Sänger auf Sessionbasis.
Dieser wurde dann durch David Fremberg ersetzt. 2001 hat dieser dann noch mal alle Gesangsparts des Debuts neu eingesungen und das Resultat wurde als Doppelcd veröffentlicht. CD1 mit dem neuen Sänger sowie zwei Bonustracks, während CD2 die Originalaufnahme beinhaltet.

12/15 Punkte

T.O.
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