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Kate Campbell - Damn Sure Blue

...und in der Tat Geschichten enthält, die jeden von uns betreffen können, sehr romantisch, sehr offen und ehrlich, sehr wehmütig, mit allen Schattierungen und Nuancen von Gefühl ausgestattet.

firebyrd offline
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Betreff: Kate Campbell - Damn Sure Blue  -  Gepostet: 30.10.2018 - 18:37 Uhr  -  
Kate Campbell - Damn Sure Blue

Kate Campbell wurde am 31.Oktober 1961 in New Orleans geboren, und wie sie selbst einmal bemerkte, singt sie “Stories about people and everyday living“. Und das ist auch gut so, denn im Laufe ihrer Schaffenszeit seit dem Erscheinen des Debüts aus 1995 hat sie so manch eine hervorragende Platte mit all‘ diesen Geschichten vorgelegt.

Und nun ein neues Album, "Damn Sure Blue". Es ist ein farbiges Album. Farbig, weil es nicht in einer einheitlichen Farbe gemalt wurde, sondern die ganze Palette bunter Musikstile integriert wurden. Alle nicht in ihrer reinen Form, sondern stets geprägt vom individuellen Charakter der Künstlerin. Klingt es zu Beginn noch ein wenig knochentrocken in Richtung Texas, mich erinnert der Titelsong stark an die frühen Jahre eines Gary P. Nunn, so schreiten meine Gedanken bereits beim zweiten Song in Richtung The Band. Weiterhin kann man nicht umhin, festzustellen, dass offensichtlich auch Assoziationen zum Kollegen John Prine nicht ganz auszuschließen sind.

Country à la Nancy Griffith (“Long Slow Train”), dann ein tief beeindruckendes “Ballad Of Ira Hayes”, dieser Song über den Stamm der Pima-Indianer, ein Song, der wahrscheinlich vielen bekannt sein wird in Versionen von Johnny Cash oder Bob Dylan. So schreitet die Anreihung verschiedener Stimmungen weiter, verbreitet Abwechslung und Wohlgefallen. Starke Gegensätze fügen sich ganz eng aneinander, wenn zum Beispiel nach dem Song mit der total verzerrten Gitarre, das ganz alte, aus 1957 stammende “The Great Atomic Power“, und in die Jetztzeit verfrachtet, abgelöst wird durch das sanfte, mit Streichern unterlegte “Christ, It’s Mighty Cold Outside“. “Forty Shades Of Green“ von Johnny Cash, mit Akkordeon-Klängen, führt uns in die Geschichte keltischer Einwanderer, nach Irland. Ein toller Farbtupfer in dieser von Leidenschaft sprühender Musik.

Diese Musik zählt zu jener seltenen Spezies, die berühren kann und sehr warmherzig klingt, sehr nahe geht und in der Tat Geschichten enthält, die jeden von uns betreffen können, sehr romantisch, sehr offen und ehrlich, sehr wehmütig, mit allen Schattierungen und Nuancen von Gefühl ausgestattet. Danke, Kate, ein wunderschönes Werk!

Kate Campbell (vocals, background vocals, piano and acoustic guitar)
Will Kimbrough (guitars, bass, mandolin, banjo, mandola, keyboards, harmony vocals)
Kevin Gordon (guitars and harmony vocals)
Dave Jacques (upright bass)
Bryan Owings (drums and percussion)
Phil Madeira (accordion)
Chris Carmichael (violin, viola, and cello)
Emma McDowell (fiddle - #11)

1 Damn Sure Blue
2 Change Should’ve Come By Now
3 Long Slow Train
4 This, And My Heart Beside
5 Ballad Of Ira Hayes
6 When You Come Back Home
7 Sally Maxcy
8 The Great Atomic Power
9 Christ, It’s Mighty Cold Outside
10 Forty Shades Of Green
11 Peace, Precious Peace

http://www.katecampbell.com

...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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Triskell offline
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Betreff: Re: Kate Campbell - Damn Sure Blue  -  Gepostet: 30.10.2018 - 19:07 Uhr  -  
Tochter von Glen Campbell?
Was bleibt, ist die Musik.
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firebyrd offline
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Betreff: Re: Kate Campbell - Damn Sure Blue  -  Gepostet: 30.10.2018 - 19:28 Uhr  -  
Zitat geschrieben von Triskell

Tochter von Glen Campbell?


ne, Papa war Baptisten-Prediger...
...und ich empfehle, auch hier einmal hinein zu schauen:

http://www.rocktimes.de/
http://www.musikansich.de/review.php
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